Veranstaltungskalender
Qualitätsauditor (TÜV) - EX/A41/20101401/23022026-1 - 23.02.2026
Inhalt
Vorstellung der Auditarten wie System-, Prozess-, Produktaudit, Performance und Compliance Audit
Auditprogramm mittels Turtle-Modell
- Ziele, Planung und Umsetzung
- GA: Erarbeitung eines Auditprogrammverfahrens
- Überwachung, Bewertung und Verbesserung
- GA: Brainstorming zu Umsetzungsmöglichkeiten der Auditprinzipien
- GA: Brainstroming von zu vermeidenden Verhaltensweisen aufgrund der Auditprinzipien
Auditdurchführung
- Planung und Durchführung der Audittätigkeiten
- Berichterstellung und Auditfolgemaßnahmen
- GA: Entwicklung eines Auditplans
- GA: Checklistenerstellung
- GA: Erstellung eines Auditberichts
Kompetenz und Bewertung von Auditoren nach DIN EN ISO 19011
- Kompetenzermittlung, Bewertungskriterien und -methoden
- GA: Erstellung eines Rollenprofils für einen Auditor
Gesprächsführung und Fragetechniken
- Offene und geschlossene Fragen, Suggestiv- und Alternativfragen
- Sender-Empfänger-Modell, Vier-Ohren-Modell, aktives Zuhören
Zertifizierung
- Auswahl der Zertifizierungsstelle (DIN EN ISO/IEC 17021)
- GA: Anforderungen der ISO 17021 an die Auditorenqualifikation
- Vorbereitung und Ablauf der Zertifizierung (Zertifizierungsantrag, das Zertifizierungsaudit, Überwachung des Zertifikats)
- GA: Zertifizierungsverfahren
Akkreditierung und Akkreditierungssysteme
- Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS GmbH)
- International Accreditation Forum (IAF)
Vorbereitung eines Audits auf der Grundlage von allgemeinen, beispielhaften Dokumentationen
- GA: Prozesse und Formulare, Dokumentationsprüfung
- GA: Rollenspiele - Simulation einer Auditsituation
Videogestützte Auswertung des Audit-Rollenspiels
Nutzen
Qualifizierung zum Qualitätsauditor: In dieser Auditoren-Ausbildung werden Ihnen fundierte Kenntnisse im Bereich Auditierung und Gesprächstechniken vermittelt, die Sie als Qualitätsauditor beherrschen müssen. Das Seminar baut auf Ihren Kenntnissen über Qualitätsmanagementsysteme nach ISO 9001 und Qualitätstechniken auf. Erfahrene Referenten vermitteln Ihnen, welche Anforderungen Qualitätsauditoren beim Auditieren von Managementsystemen auf Basis der DIN EN ISO 19011 berücksichtigen müssen. Anforderungen aus dieser Norm, wie zum Beispiel Auditprinzipien, Auditprogramm und Auditorenkompetenz, werden Ihnen anhand von Beispielen verdeutlicht.
Das Auditprogramm setzt sich aus einer Reihe von internen Audits im Rahmen der Auditjahresplanung zusammen: Sie lernen die Anforderungen aus der DIN EN ISO 19011 an dieses Programm in Hinblick auf Zielsetzung, Verfahren und Ressourcen sowie Risiken kennen. Sie erfahren die Bedeutung der DIN EN ISO/IEC 17021 für Zertifizierungsverfahren und welche Anforderungen sie an die Auditoren und die Auditergebnisse stellt.
Sie lernen im Auditoren-Kurs, wie Sie unter Zuhilfenahme des Turtle-Modells ein Auditprogramm erstellen. Unsere Referenten erklären Ihnen Begriffe wie Auditkriterien, -nachweise, -feststellung und -schlussfolgerung und nennen Ihnen Umsetzungsmöglichkeiten. Sie lernen die verschiedenen Auditarten (z. B. System-, Prozess- und Produktaudit) sowie deren Zielsetzungen kennen und erfahren, was ein First-, Second- oder Third-Party-Audit ist.
Neben den Kenntnissen der Normenanforderungen und den Begriffen lernen Sie an einem praktischen Beispiel, ein Audit zu planen, durchzuführen und zu bewerten. Im Team entwickeln Sie in der Auditoren-Schulung Arbeitsdokumente wie Veranlassung des Audits, Vorbereitung (Checklistenerstellung), Durchführung des Audits und die Erstellung des Auditberichts. Die Durchführung erfolgt über ein Rollenspiel mittels einer gestellten Auditsituation. Hierbei wenden Sie die erlernten Gesprächs- und Fragetechniken (z. B. offene und geschlossene Fragen, Suggestiv- und Alternativfragen) sowie wichtige Grundlagen ein
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Prozessmanagement-Weiterbildung: Prozessmanager (TÜV) - EX/A52/20401101/23022026-1 - 23.02.2026
Effizientes Prozessmanagement und Lean Management
Inhalt
Grundlagen des Prozessmanagements
- Grundzüge des Prozess- und Lean Managements
- Ausrichtung der Prozesse an den Unternehmensstrategien und -zielen
- Rollen von Prozesseignern und Teams - neue Aufgabenverteilung in der Matrixorganisation
- Darstellungsmöglichkeiten von Prozessen (Prozessmapping)
Prozessdefinition, Prozesskontrolle und -steuerung mittels Performance-Indikatoren
- Identifizierung von Prozesskennzahlen, Prozesszielen und Prozessschritten
- Kundendefinition in Prozessen
Werkzeuge und Techniken zur Analyse und Verbesserung - Prozessverbesserungszyklus
- Methoden zur Input-Output-Analyse und SIPOC
- Prozessbewertung - Reifegrad eines Prozessmanagements
- Prozessanalyse und -gestaltung mittels Turtle-Analyse
- Anwendung der Werkzeuge Erfolgsfaktoren und Prozessmatrix
- Risiko- und Effizienzbetrachtung mittels Customer Journey ggf. in Kombination mit der Persona-Methode (Dienstleistungsprozesse)
Risikomanagement
- Grundprinzipien zur Risikoanalyse und -bewertung von Prozessen
- Methoden des Risikomanagements: Risikofelder für Prozesse, Risikomatrix und FMEA
Lean-Thinking - Sensibilität für Verschwendung entwickeln
- Optimierung eines Prozesses mit Lean-Prinzipien und Behebung von Verschwendungsarten
- Ausgewählte Optimierungs-Prinzipien
- Identifikation von Verschwendungsarten in Produktion und Dienstleistung anhand der Betrachtung der 7 Muda
- Einbindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Führungskräften zur Steigerung der Nachhaltigkeit in Form von Selbstbewertungsansätzen
- Lean-Prinzipien in administrativen Bereichen
- Shopfloor-Management - Führen am Ort des (Wert-)Entstehens und nachhaltige Aktivierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Visuelles Management, Ordnung, Sauberkeit und Systematik
- 5-S-Methode
Grundlagen und Nutzen der Wertstrombetrachtung (Engpassanalyse)
- Identifikation von Engpässen
- Prinzipien der Flussoptimierung von Prozessen
- Wichtige Werkzeuge und Methoden des Lean Managements, z. B. Pull-Prinzip, Glätten und Nivellieren, Kanban und Fließfertigung
Identifikation von Auswirkungen durch den Veränderungsprozess
- Organisatorisch, sachliche Wirkung
- Emotionale Wirkung
- Resultierende Empfehlungen, dem Wandel zu begegnen
Nutzen
Bauen Sie sich in unserer Prozessmanagement-Weiterbildung zum zertifizierten Prozessmanager umfangreiches Wissen zu den Grundprinzipien der Steuerung von Prozessen auf. Prozessmanagement ist die Basis vieler Managementsysteme und dient neben der Klärung von Verantwortlichkeiten und Befugnissen im Unternehmen dem erfolgreichen Koordinieren und Synchronisieren aller Beteiligten eines Prozesses. Um diese Prozesse aus verschiedenen Blickwinkeln analysieren und optimieren zu können, zeigen wir Ihnen, in unserer Prozessmanagement-Schulung, verschiedenste Methoden. Dazu gehören die Turtle-Analyse, SIPOC, Customer Journey und die Prozessreifegradbetrachtung wie die Risikoanalyse von Prozessen sowie Lean-Analyse-Techniken. Sie bewerten die Prozesse nicht nur aus Prozessmanagementsicht, sondern auch aus Kunden- und Risikosicht sowie aus Effizienz- und Lean-Gesichtspunkten.
Zusätzlich lernen Sie, den verlustfreien Fluss des Prozesses vor dem Hintergrund des Lean Managements zu betrachten. Dazu zeigen wir Ihnen wichtige Parameter des Lean-Thinking wie Verschwendung, robuste Prozesse und Lean-Management-Prinzipien.
Sie erfahren in der Prozessmanagement-Weiterbildung auch die praktische Anwendung von Werkzeugen und Tools zur Prozessverbesserung im Sinne von Prozessmanagement, Risikomanagement und Effizienzsteigerung. Außerdem lernen Sie, wie Sie Prinzipien des Wertstroms in Ihre Prozessgestaltung einfließen lassen und bekommen einen Überblick über Dokumentationsmöglichkeiten sowie Überwachungs- und Steuerungsansätze
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Seminar: Digital Expert für Digitalisierung Gesundheitswesen (TÜV) - EX/A52/20351771/23022026-1 - 23.02.2026
Qualifikation für digitale Transformation und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
Inhalt
Relevante gesetzliche und normative Anforderungen kennen und anwenden
- DSGVO: Datenschutz, Datensicherheit, gesetzeskonforme Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten
- SGB V/XI: im Hinblick auf digitale Pflegeleistungen, DiGAs und Abrechnungsfähigkeit
- Medizinprodukterecht (MDR): bei digitalen Anwendungen wie Telemonitoring oder KI-basierten Tools
- Verständnis der regulatorischen Anforderungen und Überführung in digitale Prozesse
Qualitätsmanagement und Prozessverständnis
- Aufbau, Struktur und Wirkung von Qualitätsmanagementsystemen (QMS) nach ISO 9001
- Prozessorientierung: Definition, Standardisierung, kontinuierliche Verbesserung von Pflege- und Dokumentationsprozessen
- Risikobasierte Planung: Identifikation und Steuerung von Risiken im Sinne der ISO 9001 (Kapitel 6.1)
- Zusammenhänge zwischen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität kennen und Qualität datenbasiert gestalten
Digitale Pflegeprozesse und ihre Bedeutung für Qualität und Effizienz
- Nutzung und Bewertung der elektronischen Patientenakte (ePA), digitalen Dokumentationssysteme und DiGAs
- Einsatz von KI-basierten Analysetools, Dashboards und Frühwarnsystemen
- Integration digitaler Tools in bestehende Abläufe, z.?B. Telemedizin, automatisierte Fehleranalysen, Entscheidungsunterstützungssysteme
- Bedienen, konzipieren und optimieren von digitalen Systemen - normgerecht und nutzerzentriert
Praxisrelevante Management- und Analyseverfahren
- PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) zur kontinuierlichen Verbesserung
- FMEA, 5-Why, Root Cause Analysis zur Fehlervermeidung und Prozessoptimierung
- Erstellung und Nutzung von Kennzahlen (KPIs), Dashboards und digitalen Audits
- Prozesse evidenzbasiert bewerten und fundierte Entscheidungen treffen
Changemanagement und Schulungsprozesse
- Strategien zur Einführung digitaler Technologien im Pflegeteam
- Schulungs- und Fortbildungsmethoden (z. B. E-Learning, Microlearning, Kompetenzraster)
- Entwicklung eines normkonformen Changemanagement-Plans (ISO-9001-Kapitel 7.2 und 10)
Nutzen
Was lernen Sie in diesem Seminar für die digitale Transformation im Gesundheitswesen?
In unserer Weiterbildung Digital Expert für Digitalisierung Gesundheitswesen (TÜV) erwerben Sie praxisnahes Wissen im sicheren Umgang mit digitalen Tools, im Datenschutz nach DSGVO sowie in der Integration neuer Technologien in bestehende Prozesse. Sie lernen unter anderem, digitale Pflegeanwendungen gezielt einzusetzen, Telemedizin strukturiert in den Versorgungsalltag einzubinden, Qualitäts- und Dokumentationsprozesse nach ISO-9001:2025-Standards digital zu unterstützen und Changemanagement-Strategien für die Einführung neuer Systeme anzuwenden. Das stärkt nicht nur Ihre persönliche Handlungssicherheit, sondern verschafft Ihnen auch einen spürbaren Vorsprung auf dem Arbeitsmarkt. Ihr Personenzertifikat belegt, dass Sie digitale Prozesse nicht nur anwenden, sondern aktiv mitgestalten können.
Ein besonderer Mehrwert: Die Weiterbildung ist konsequent an den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 im Gesundheitswesen ausgerichtet. Alle Module enthalten einen direkten Kapitelbezug, sodass Sie gezielt Wissen erwerben, das Sie bei Zertifizierungsvorbereitungen, internen Audits und Managementbewertungen sofort nutzen können.
Warum ist das Thema wichtig?
Die Digitalisierung verändert das Gesundheitswesen schneller denn je. Elektronische Dokumentation, Telemedizin, KI-gestützte Anwendungen und Apps (DiGA/DiPA) sind längst keine Zukunftsmusik mehr, sie prägen bereits heute den Berufsalltag. Mit der Zusatzqualifikation Digital Expert für Digitalisierung Gesundheitswesen (TÜV) sichern Sie sich genau die Kompetenzen, die moderne Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dringend suchen.
Wovon profitieren?
Gleichzeitig profitieren Sie davon, Patientinnen und Patie
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Betriebsbeauftragter für Gewässerschutz nach § 64 WHG - EX/A33/40351101/23022026-1 - 23.02.2026
Erwerb der Fachkunde nach § 65 WHG
Inhalt
Überblick über wesentliche Vorschriften des Wasserrechts und weitere relevante Vorschriften
Bestellung, Aufgaben, Recht und Pflichten der Gewässerschutzbeauftragten
Überblick über haftungsrechtliche Grundlagen bezogen auf die Tätigkeiten als Beauftragter
Genehmigungsrechtliche Grundlagen im Wasserrecht
Lagerung, Abfüllen, Umfüllen, Herstellen, Behandeln und Verwenden von wassergefährdenden Stoffen
Abwasser, Abwasserbehandlungsverfahren, Abwasserreduzierung
Organisation der Aufgaben der Gewässerschutzbeauftragten
Nutzen
In unserer Ausbildung für Gewässerschutzbeauftragte erlangen Sie die Fachkunde zur bzw. zum Betriebsbeauftragten für Gewässerschutz: In diesem Lehrgang erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Rechte, Aufgaben und Pflichten von Gewässerschutzbeauftragten.
Unsere erfahrenen Referentinnen und Referenten vermitteln Ihnen relevante wasserrechtliche Vorschriften. Sie erhalten alle wichtigen Informationen über genehmigungsrechtliche Anforderungen an Abwasseranlagen und an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.
Als Gewässerschutzbeauftragte bzw. -beauftragter haben Sie die Aufgabe, die Geschäftsführung sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Angelegenheiten des Gewässerschutzes zu beraten. So tragen Sie dazu bei, die Einhaltung der Gesetze, Vorschriften und Auflagen im Interesse des Gewässerschutzes in Ihrem Unternehmen sicherzustellen.
Der Lehrgang entspricht den Anforderungen des § 64 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und der Umsetzung der Aufgaben gemäß § 65 WHG. Ideal für alle, die eine Ausbildung zur bzw. zum Gewässerschutzbeauftragten absolvieren und anschließend rechtskonform bestellt werden sollen.
Zielgruppe
Bestellte und zukünftige Gewässerschutzbeauftragte sowie verantwortliche und beauftragte Personen für Umweltschutz in Industrie und Kommunen
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
20; Das Wasserhaushaltsgesetz regelt die Bestellung von Betriebsbeauftragten für Gewässerschutz in Betrieben, die pro Tag mehr als 750 Kubikmeter Abwasser einleiten. Bei Betrieben, die mit wassergefährdenden Stoffen umgehen, kann die Behörde die Bestellung von Betriebsbeauftragten anordnen.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
1480 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
281.2 EUR
Bruttopreis
1761.2 EUR
Ansprechpartner
Herrn Ralf H. Bendinger
0421 22318-12
akd-hb@tuev-nord.de
weitere Informationen
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Gefahrstoffbeauftragter - EX/A40/50301101/23022026-1 - 23.02.2026
Koordinator für modernes Gefahrstoffmanagement
Inhalt
EU-Chemikalienrecht
- GHS/CLP: Umstellung der Kennzeichnung von Gefahrstoffen
- REACH: Stoffregistrierungen, Expositionsszenarien, SVHC-Stoffe
- Umsetzung in deutschen Unternehmen
Aufbau des Chemikalienrechts in Deutschland
- Chemikaliengesetz, Chemikalienverbotsverordnung, Chemikaliensanktionsverordnung, Gefahrstoffverordnung, Technische Regeln (TRGS)
Grundzüge der Gefahrstoffverordnung
- Gefahrstoffeigenschaften und -wirkungen
- Sicherheitsdatenblätter und Informationsgewinnung
- Erstellen von Gefahrstoffverzeichnissen
- Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstofftätigkeiten
- Sicherheitsmaßnahmen und Expositionskontrolle
- Erstellen von Betriebsanweisungen
- Unterweisung von Mitarbeitenden
- Arbeitsmedizinische Vorsorge
Praktische Anforderungen im Gefahrstoffmanagement
- Praktische Ersatzstoffsuche
- Lagerung von Gefahrstoffen (Lagerausrüstung, Zusammenlagerung, Genehmigung)
- Auswahl persönlicher Schutzausrüstung
- Entsorgung von Gefahrstoffen
- Notfallplanung und -übung von Gefahrstoffunfällen
- Anknüpfung an das Umweltrecht und an weitere Arbeitsschutzvorschriften
Schriftliche Erfolgskontrolle
Nutzen
Umgang mit Gefahrstoffen im Unternehmen: Unser dreitägiges Seminar befähigt Verantwortliche, die gesetzlichen Anforderungen im Umgang mit Gefahrstoffen sicher und rechtskonform im Unternehmen umzusetzen. Sie erlernen die wichtigsten rechtlichen Grundlagen, um als Gefahrstoffbeauftragte bzw. Gefahrstoffbeauftragter zu arbeiten - einschließlich der Vorschriften für das Inverkehrbringen, den Umgang sowie das Lagern und Entsorgen von Gefahrstoffen.
Unternehmen, die mit gefährlichen Stoffen arbeiten, sind verpflichtet, die damit verbundenen Gefährdungen durch eine fachkundige Person (Gefahrstoffbeauftragter) zu erfassen und zu beurteilen. Gefahrstoffbeauftragte müssen die aktuellen gesetzlichen Vorschriften kennen und Schutzmaßnahmen koordinieren.
Unsere erfahrenen Referentinnen und Referenten weisen Sie in unserer Schulung systematisch auf die Vorschriften angrenzender Rechtsbereiche des Umweltrechts hin. So wird die Basis für ein integriertes Gefahrstoffmanagement geschaffen.
In den letzten Jahren wurde das Gefahrstoffmanagement durch Umstellungen mit Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehört die Umstellung der Kennzeichnung auf GHS, die Registrierung von Chemikalien unter REACH und die daraus resultierenden Daten und Expositionsszenarien.
Praktische Tipps und realitätsnahe Fallstudien begleiten Sie während dieser dreitägigen Ausbildung.
Vertiefen Sie das Gelernte durch unsere interaktive Trainingseinheit in einer virtuellen Realität, die Ihnen in einem realitätsnahen Szenario ermöglicht, Ihre Fähigkeiten im Gefahrstoffmanagement effektiv anzuwenden. Unsere interaktive Trainingseinheit finden Sie zusammen mit Ihren digitalen Schulungsunterlagen im Kundenportal.
Zielgruppe
Diese Veranstaltung richtet sich an Betriebsbeauftragte für Gefahrstoffe, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Umweltschutzbeauftragte, Führungskräfte aus Industrie und Kommunen sowie Arbeitsmediziner.
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
16; Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf ein digitales Praxistraining - die Durchführung ist 100 % online und mehrfach wiederholbar.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
1490 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
283.1 EUR
Bruttopreis
1773.1 EUR
Ansprechpartner
Frau Kira Etheber
+49 221 945352-14
akd-k@tuev-nord.de
weitere Informationen
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Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten - Theorie - EX/A38/30251301/23022026-1 - 23.02.2026
Theoretische Ausbildung nach DGUV Grundsatz 303-001
Inhalt
Grundlagen der Elektrotechnik
Gefahren und Wirkungen des elektrischen Stromes
Schutzmaßnahmen gegen direktes Berühren und bei indirektem Berühren
Prüfung der Schutzmaßnahmen
Maßnahmen zur Unfallverhütung bei Arbeiten an elektrischen Betriebsmitteln
Grundlagen ?Erste Hilfe?
Verantwortungen (Fach- und Führungsverantwortung)
Betriebsspezifische, elektrotechnische Anforderungen
Schriftliche Erfolgskontrolle
Die Schulungsinhalte entsprechen den Vorgaben von DGUV Grundsatz 303-001
Nutzen
Als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) dürfen auch Mitarbeiter ohne eine vollständige Ausbildung im Bereich der Elektrotechnik gleiche und sich wiederholende elektrotechnische Tätigkeiten eigenverantwortlich durchführen. Die Inhalte einer entsprechenden Ausbildung sind im DGUV Grundsatz 303-001 festgelegt.
Die Ausbildung Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" umfasst einen Theorie- und einen Praxisteil mit je 40 Unterrichtseinheiten. Die Bestellung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten einschließlich einer Beschreibung der auszuführenden Tätigkeiten muss vom Arbeitgeber erfolgen.
In diesem Therorieteil werden die allgemeinen Kenntnisse beim Umgang mit elektrischem Strom, elektrischen Betriebsmitteln und elektrischen Anlagen vermittelt. Dazu zählen die Gefahren und die Wirkung des Stromes und notwendige Schutzmaßnahmen. Weiterhin vermitteln wir Ihnen technische Grundlagen und die notwendigen Kenntnisse zu Prüfungen und Messungen.
Nach Abschluss der Weiterbildung in Theorie und Praxis dürfen Sie u.a. bei der wiederkehrenden Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel Elektrofachkräfte innerhalb eines Prüfteams unterstützen (DGUV Information 203-071).
Zielgruppe
Monteure im Maschinenbau, Monteure aus Industrie und Handwerk, Küchenmonteure, Fenstermonteure, technische Mitarbeiter aus der Möbelmontage und dem Gebäudemanagement sowie Hausmeister und Haustechniker, die definierte Tätigkeiten an elektrischen Betriebsmitteln durchführen sollen.
Voraussetzungen
Voraussetzung für die Ausbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten ist nach DGUV Grundsatz 303-001 eine abgeschlossene technische oder handwerkliche Berufsausbildung oder eine gleichwertige berufliche Tätigkeit.
Um die Ausbildung abzuschließen, ist der anschließende Besuch des Praxisteils (Seminar-Nr. 30251302) erforderlich.
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
16
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Brandschutz - Grundlagen und Vorschriften - G1 - EX/A38/30153801/23022026-1 - 23.02.2026
Inhalt
Struktur des Brandschutzes, Schutzziel und Sicherheitsniveau
Rechtsbegriffe, Gesetze, Vorschriften und Regelwerke im Brandschutz
Brandlehre, Brandverhalten ausgewählter Baustoffe
Anforderungen an das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen
Bauprodukte und Verwendbarkeitsnachweise (CE, AbZ, ABG, AbP, ZiE)
Regel- und Sonderbauten
Nutzen
Im Seminar Grundlagen und Vorschriften des Brandschutzes lernen Sie die Struktur der Regelwerke und Rechtsbegriffe zum Brandschutz kennen und verstehen, dadurch Zusammenhänge der rechtlichen und materiellen Anforderungen, aber auch die Prozesse der brandschutztechnischen Festlegung von Anforderungen an bauliche Anlagen, Bauprodukte und Baustoffe. Sie können damit die verschiedenen Schutzziele und Sicherheitsniveaus von Standard- und Sonderbauten differenzieren sowie Beschreibungen und Festlegungen von Anforderungen an Bauprodukte und ihre Verwendbarkeitsnachweise durchzuführen. Im Rahmen der Veranstaltung erarbeiten Sie sich den rechtskonformen Umgang mit den Brandschutzvorschriften des Bauordnungsrechts, den Grundanforderungen an Bauwerke aus der Verwaltungsvorschrift
Technische Baubestimmungen sowie der Baulagenverordnung bei der Planung des Brandschutzes für bauliche Anlagen. Darüber hinaus sind Sie zukünftig in der Lage, die Verordnungen oder Richtlinien zu Sonderbauten oder technischen Anlagen als Checkliste für Ihre Planung zu verwenden. Sie schaffen sich damit die Grundlage, die Fachplanung im vorbeugenden Brandschutz rechtlich sicher und nach den Anforderungen des Baugenehmigungsverfahrens vorzubereiten, durchzuführen oder zu überprüfen.
Die Teilnahme an diesem Seminar dient zum einen bereits anerkannten Fachplanern Brandschutz als Nachweis über eine qualifizierte Fortbildung und zum anderen dient sie Interessenten am Zertifikatslehrgang zum Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz TÜV® in Verbindung mit den Seminaren ?Baulicher Brandschutz? und ?Technischer und betrieblicher/organisatorischer Brandschutz? zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der berufsbegleitenden Weiterbildung.
Zielgruppe
Mitarbeitende von Behörden, die Brandschutznachweise prüfen;
nachweisberechtigte Fachplaner, die ihr Wissen vertiefen wollen; Technische Leiter, Objektbetreuer, Hausmeister, interessierte Personen, ausgebildete Fachplaner und Brandschutzbeauftragte
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
16; Die Veranstaltung ist anerkannt als Fortbildung für Fachplaner nach der DIvB 100 Richtlinie und der vfdb-Richtlinie für Brandschutzbeauftragte.
Sie dient Interessenten am
Zertifikatslehrgang zum Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz TÜV®
in Verbindung mit den Seminaren ?Baulicher Brandschutz - G2? und ?Technischer und betrieblicher/organisatorischer Brandschutz - G3? - neben der persönlichen Eignung - zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der berufsbegleitenden Weiterbildung.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
900 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
171 EUR
Bruttopreis
1071 EUR
Ansprechpartner
Frau Alisya Eschhold
02013195523
akd-rr@tuev-nord.de
weitere Informationen
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Befähigte Person zur Prüfung von Anschlag- und Lastaufnahmemitteln - EX/A36/60102001/23022026-1 - 23.02.2026
Sachkundelehrgang nach DGUV Regel 109-017
Inhalt
Gesetze und Verordnungen
- Betriebssicherheitsverordnung
Arten, Aufbau und Werkstoffe der Anschlagmittel/Lastaufnahmemittel
- Seile, Ketten, Hebebänder
- Stahldrahtseile und Drahtseilklemmen
- Anschlagketten
- Schäkel
- Hebebänder und Rundschlingen
- Faserseile
- Kombinierte Anschlagmittel
- Klemmen und Zangen
Physikalische Grundbegriffe
- Lastenverteilung
- Schwerpunktlage
- Neigungswinkel
- Zusammenwirken von Hebezeugen, Anschlagmitteln und Lasten
Durchführung von Prüfungen
- Verantwortung und Haftung bei Prüfungen
- Bedeutung der Befähigten Person
- Verschleiß und Ablegereife
- Schäden und deren Beurteilung
- Arbeitsschutz bei der Prüfung
- Dokumentation
Prüfverfahren der Rissprüfung (nur ansatzweise Thema)
- visuell
- mechanisch
- elektromagnetisch
Vorbeugende Instandhaltung und Lagerung von Anschlagmitteln/Lastaufnahmemitteln
Schriftliche Erfolgskontrolle
Nutzen
Sie erwerben die notwendigen Kenntnisse, um vorgeschriebene Prüfungen von Anschlag- und Lastaufnahmemitteln selbst durchführen zu können: Wo immer Lasten gehoben oder zum Transport bewegt werden, kommen diese Mittel ins Spiel. Diese Arbeitsmittel müssen regelmäßig durch eine beauftragte Fremdfirma oder durch eine Befähigte Person des Betreibers geprüft werden. Diese vorgeschriebenen Prüfungen sind zu dokumentieren.
Neben den rechtlichen Grundlagen lernen Sie im Kurs auch die physikalischen Grundbegriffe der Anschlagtechnik kennen. Sie erfahren alles Wissenswerte über die Aufgaben, Rechte und Pflichten einer Befähigten Person. Unsere Referenten besprechen mit Ihnen Aufbau und Werkstoffe von Anschlag- und Lastaufnahmemitteln sowie die Kontrolle vor dem Gebrauch, die vorbeugende Instandhaltung und die richtige Lagerung. Das Seminar dauert zwei Tage.
Diese Veranstaltung vermittelt Ihnen die zur Prüfung von Anschlagmitteln notwendigen Kenntnisse. Diese ist eine der Voraussetzungen, um als zur Prüfung befähigte Person nach BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung) und dem ArbschG (Arbeitsschutzgesetz) bestellt werden zu können.
Zielgruppe
Prüf-, Wartungs- und Instandsetzungspersonal, welches als Befähigte Person Prüfungen an Anschlagmitteln vornehmen soll
Voraussetzungen
Die befähigte Person kann der Unternehmer aus der eigenen Belegschaft bestellen, wenn sie die Voraussetzungen nach der Betriebssicherheitsverordnung und der Technischen Regel für Betriebssicherheit 1203 ?Befähigte Person? erfüllt. Dazu muss die befähigte Person eine abgeschlossene Berufsausbildung (auch Studium) vorweisen und berufliche Erfahrung im Umgang und in der Benutzung des Arbeitsmittels besitzen. Weiter muss die befähigte Person sich als sachkundig erweisen.
Diese Voraussetzungen werden durch den Arbeitgeber und nicht durch die TÜV NORD Akademie geprüft.
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
16;
Steigern Sie Ihren Lernerfolg mit VR-Trainings: Erfahren Sie hier mehr darüber, wie immersives Lernen Sie dabei optimal unterstützt.
Wie ist das eigentlich mit der befähigten Person ? Befähigte Person - FAQ" hier alles wichtige zum Nachlesen.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie
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Motorsägenführer:in AS Baum II - EX/A81/50208702/23022026-1 - 23.02.2026
Inhalt
Erwerb der Befähigung zum Bedienen von Hubarbeitsbühnen nach DGUV Grundsatz 308-008.
Theoretische Lehrinhalte AS Baum II
Maschinen und Geräte:
Auswahl bestimmungsgemäßer Einsatz
Arbeitsschutz:
Anforderungen aus Unfallverhütungsvorschriften und Regeln der Unfallversicherungsträger
Arbeitstechniken
Praktische Lehrinhalte AS Baum II
Arbeit mit der Motorsäge in der Praxis:
Arbeitsvorbereitung, Ermittlung der Einsatzbedingungen
Praktische Übungen
Nutzen
In unserem Lehrgang AS Baum II erlangen Sie erweiterte Kenntnisse zur sicheren Arbeit mit der Motorsäge und erweitern Ihre Befähigung um den Einsatz der Tophandlesäge und deren Einsatz auf Hubarbeitsbühnen. Sie erlernen Techniken zur Abtragung von Bäumen und erweiterte Kenntnisse in der professionellen Baumpflege.
Zielgruppe
Diese Qualifizierung richtet sich an Berufstätige und Arbeitssuchende, die mit der Qualifizierung Motorsäge Baum I und / oder Motorsäge Baum II den richtigen Umgang mit der Motorsäge sicherstellen und zugleich berufliche Chancen mit der Bedienberechtigung verbessern wollen.
Voraussetzungen
- Körperliche und geistige Eignung (gem. DGUV Vorschrift 1 §7)
- Gesundheitliche Eignung nach G41, G25
- Erfolgreich absolviertes Modul A und B - Grundlagen der Motorsägenarbeit (s. AS Baum I)
- gültige Ausbildung in erster Hilfe
- Persönliche Schutzausrüstung ist mitzubringen (Schnittschutzhose, Schnittschutzschuhe oder -stiefel, Helm mit Gesichts- und Gehörschutz, Schnittschutzjacke, Schnittschutzhandschuhe ) optional gern eigene Motorsägen, da diese im Rahmen des Lehrganges gewartet werden.
Zeit
08:30 - 15:30
Max. Teilnehmerzahl
6; - Die Teilnehmer erhalten neben der Teilnahmebescheinigung einen Befähigungsnachweis AS-Baum 2 in Form eines Ausweises
- max. Teilnehmerzahl begrenzt
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
995 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
189.05 EUR
Bruttopreis
1184.05 EUR
Ansprechpartner
Frau Jennifer Bandt
040 780814215
akd-hh@tuev-nord.de
weitere Informationen
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Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) - EX/A52/30251101/23022026-1 - 23.02.2026
In Industrie-, Dienstleistungs- und Energieversorgungsunternehmen
Inhalt
Gesetzliche Vorschriften
Aufgaben und Pflichten nach
- DGUV Vorschrift 1
- DGUV Vorschrift 3
- DIN VDE 0105-100
- DIN VDE 1000-10
- Betriebssicherheitsverordnung einschl. der TRBS
Übertragung von Unternehmerpflichten auf die Verantwortliche Elektrofachkraft
- Erstellen von Arbeitsanweisungen für gefährliche Arbeiten
- Unfallarten
- Unfallschwerpunkte
- Persönliche Schutzausrüstungen
Auftragsvergabe an Fremdfirmen
Koordinierung von Arbeiten
Unterweisungen und Belehrungen der Mitarbeiter
Prüfung elektrischer Maschinen, Anlagen und Betriebsmittel
Bestellvorgänge
- Form und Inhalt von Bestellurkunden
Haftung
Nutzen
Das Seminar befähigt Sie, als Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) tätig zu werden. Sie erhalten umfassende Kenntnisse über die Aufgaben einer Verantwortlichen Elektrofachkraft und die geltenden gesetzlichen Vorschriften. Dazu zählen auch die Aufgaben und Pflichten nach DGUV Vorschrift 1 und 3, VDE 0105-100 und Betriebssicherheitsverordnung. Das Seminar zeigt Ihnen die Fach- und Führungsverantwortung auf, die der VEFK obliegt: Um Unfälle zu vermeiden, Brandschutz zu gewährleisten und den Betrieb gerichtsfest zu organisieren, sind Unternehmen verpflichtet, eine Verantwortliche Elektrofachkraft zu bestellen. Wie Sie als VEFK die Verantwortlichkeiten erfüllen, erfahren Sie von unseren anerkannten Referenten.
Themen wie die Auftragsvergabe an Fremdfirmen, die Koordinierung von Arbeiten und Unterweisungen und Belehrungen der Mitarbeiter runden den Inhalt des Seminars ab. Innovative Unterrichtsmaterialien erleichtern es Ihnen, das Gelernte in Ihrem Berufsalltag umzusetzen. Erfahrene Referenten vermitteln Ihnen umfassend den aktuellen Kenntnisstand Ihrer Branche.
Zielgruppe
Führungskräfte der Elektrotechnik (Ingenieure, Techniker, Meister) aus Industrie-, Dienstleistungs- und Energieversorgungsunternehmen
Voraussetzungen
Laut DIN VDE 1000-10 ist zur Bestellung als VEFK ein Abschluss als Meister, Techniker, Ingenieur, Bachelor oder Master im jeweiligen Arbeitsgebiet der Elektrotechnik erforderlich.
Zeit
08:30 - 16:00
Max. Teilnehmerzahl
20;
Haben Sie Interesse an unserer kommenden Elektrotechnik-Fachtagung? Nähere Informationen finden Sie hier.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie
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Errichten elektrischer Anlagen nach DIN VDE 0100 - EX/A35/30301501/23022026-1 - 23.02.2026
Anforderungen an Niederspannungsanlagen
Inhalt
Anforderungen an die Errichtung normgerechter elektrischer Niederspannungsanlagen
Allgemeine Grundsätze, Bestimmungen allgemeiner Merkmale und Begriffe (DIN VDE 0100 Gruppe 100)
Elektrische Anlagen von Gebäuden - Begriffe und technische Grundlagen (DIN VDE 0100 Gruppe 200)
Schutzmaßnahmen (DIN VDE 0100 Gruppe 400)
- Schutz gegen elektrischen Schlag und thermische Auswirkungen
- Schutz von Kabeln und Leitungen bei Überstrom, Dimensionierung
- Schutz gegen Überspannung und durch Trennen und Schalten
Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmittel (DIN VDE 0100 Gruppe 500)
- Allgemeine Bestimmungen
- Kabel und Leitungsanlagen
- Schalt- und Steuergeräte
- Erdung, Schutzleiter, Potenzialausgleich
Anforderungen an die Erstprüfung elektrischer Anlagen (DIN VDE 0100 Gruppe 600)
Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art (DIN VDE 0100 Gruppe 700)
Energieeffizienz, intelligente Niederspannungsanlagen (DIN VDE 0100 Gruppe 800)
Nutzen
Erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die DIN VDE 0100: Nach dem Seminar kennen Sie die aktuellen Inhalte der entsprechenden Normen und sind in der Lage, die Anforderungen in der Praxis umzusetzen. Sie erhalten die notwendige Sicherheit bei der Einhaltung der aktuellen normativen Vorgaben: Beim Errichten und Nutzen elektrischer Anlagen hat der Schutz vor Personen- und Sachschäden immer oberste Priorität. Um dies zu gewährleisten, sind die Vorgaben der betreffenden Normen umzusetzen und einzuhalten.
In der Normenreihe DIN VDE 0100 werden die wesentlichen Anforderungen an das Errichten von Niederspannungsanlagen beschrieben. Die Inhalte dieser Normenreihe gehören somit zum Basiswissen jeder Elektrofachkraft. Durch die Komplexität des Regelwerks und durch die europäische Harmonisierung unterliegen diese Regelungen aber einem fortlaufenden Veränderungs- und Verbesserungsprozess. Überarbeitungen der Norminhalte sind häufig. Für den Praktiker ist es schwer, hier den Überblick zu behalten. Erfahrene Referenten unterstützen Sie hierbei. Innovative Unterrichtsmaterialien erleichtern Ihnen den Transfer in Ihren Berufsalltag.
Alle Teilnehmer erhalten ein Exemplar des Fachbuches VDE 0100 und die Praxis" von Kiefer und Schmolke.
Zielgruppe
Elektrofachkräfte aus Industrie und Handwerk, die Niederspannungsanlagen errichten
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Interne Audits in der ISO 9001 - EX/A44/20152101/23022026-1 - 23.02.2026
Risikobasiertes und prozessorientiertes Auditieren
Inhalt
Übersicht zu wesentlichen Elementen des Prozessmanagements
Wesentliche Anforderungen der ISO 9001 zur Lenkung von Prozessen, z. B.
- Verantwortlichkeiten und Befugnisse
- Identifikation von Risiken und Chancen
- Prozesskennzahlen, dokumentierte Informationen etc.
Auditplanung und -vorbereitung
- Anforderungen an die Auditplanung nach ISO 9001 sowie wesentliche Gesichtspunkte der Auditplanung nach ISO 19011
- Einfluss von risikobasiertem Denken und Unternehmensnutzen auf die Vorbereitungsaspekte des Auditors
- Turtle-Methodik sowie mögliche Ansatzpunkte zur systematischen Vorbereitung auf ein prozessorientiertes Audit
- Erstellung von möglichen Fragelisten beziehungsweise eines roten Fadens zur Auditierung von Prozessen
Auditdurchführung
- Aufbau und Gestaltung eines Auditgesprächs
- Methoden und Techniken zur Identifikation von Auditsachverhalten und Auditbewertungen
- Nutzen von gesprächs-/fragetechnischen Aspekten und Methoden im Auditgespräch
- Tipps zur Kommunikation im Audit
- Aktives Zuhören und Einwandbehandlung
- Die Beziehungsebene im Audit
Auditberichterstattung
- Formen der Berichterstattung
- Einstufung und Bewertung der Auditergebnisse
- Begriffsklärung bezüglich Auditfeststellungen und Auditschlussfolgerung
Follow-up Audit
- Verantwortlichkeit zur Maßnahmenfestlegung
- Bedeutung von Korrektur und Korrekturmaßnahmen
- Arten der Maßnahmenverfolgung
Nutzen
In unserer Schulung lernen Sie, interne Audits prozessorientiert auf der Basis der ISO 9001 durchzuführen. Sie erfahren die Grundlagen zur Planung und Durchführung von Prozessaudits im Rahmen der internen Auditierung. Sie erwerben ein Verständnis für die wesentlichen Aspekte des Managements von Prozessen. Sie erlangen Kenntnisse über grundsätzliche Anforderungen der ISO 9001 an das Prozessmanagement.
Anhand von beispielhaften Dokumenten trainieren Sie, wie Sie sich auf ein Prozessaudit vorbereiten müssen. Sie führen ein Auditgespräch und kennen die Anforderungen an die Auditberichterstattung. Hierzu werden Ihnen die Grundlagen der Gesprächs- und Fragetechniken vermittelt sowie die Fertigkeit, aus Auditinformationen Auditschlussfolgerungen abzuleiten.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Auditierung von Prozessen, deren Ausführung und Lenkung. Die Seminarinhalte werden anhand eines Lehrgesprächs, durch praktische Übungen und anhand von beispielhaften Prozessdokumenten durchgeführt. Sie erweitern so Ihr Wissen und können die erlernten Methoden auf das eigene Unternehmen übertragen. Diese Schulung dient als Nachweis für den Kompetenzaufbau von Auditoren zur Durchführung interner Audits im Rahmen der ISO 9001.
Zielgruppe
Mitarbeiter, die im Unternehmen an der Durchführung von internen Audits beteiligt sind oder sich auf diese Aufgabe vorbereiten
Voraussetzungen
Für diese Schulung werden Grundkenntnisse der DIN EN ISO 9001:2015 und über das Qualitätsmanagementsystem in Ihrem Unternehmen als Fachwissen vorausgesetzt. Die Grundkenntnisse zur DIN EN ISO 9001:2015 können Sie in unserer zweitägigen Schulung Grundlagen des Qualitätsmanagements gemäß ISO 9001:2015 erwerben.
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
16;
Qualitätsbeauftragte, die im Unternehmen für die Organisation und Durchführung der internen und externen Audits verantwortlich sind, benötigen Kenntnisse zur DIN EN ISO 19011 und ISO/IEC 17021. Dieser Zielgruppe empfehlen wir das Seminar Qualitätsauditor (TÜV) im Rahmen des modularen QM-Lehrgangssystems.
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