Veranstaltungskalender

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WEBINAR: Material Compliance im Geräte- und Maschinenbau - 2489-WEB - 11.05.2027

In diesem 1-tägigen Seminar erhalten Sie einen Überblick in die Welt der Material Compliance (REACH, RoHS, WFD (SCIP), POP, BattVO, PPWR, WEEE und Material Compliance in Aspekten der Nachhaltigkeit) und Praxisempfehlungen rund um die Implementierung in Compliance Prozesse.


Als Hersteller von Geräten und Maschinen oder als Zulieferer in die entsprechende Industrie verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick  zu den Regelwerken und den umweltrelevanten Aspekten, die das  Inverkehrbringen des Produktes sowie dessen Herstellung betreffen.

Klar strukturiert, praxisnah und kompakt erfahren Sie die  wissenswerten Grundlagen und aktuellen Entwicklungen – speziell mit  Fokus auf die Anforderungen für den Geräte-, Anlagen- und Maschinenbau.

Folgende Regelwerke werden thematisiert:

  • REACH Verordnung (EU) 1907/2006
  • RoHS Richtlinie 2011/65/EU
  • Abfallrahmenrichtlinie (WFD) 2008/98/EG
  • POP-Verordnung (EU) 2019/1021
  • WEEE-Richtlinie 2012/19/EU
  • BattVO (EU) 2023/1542
  • (Entwurf der) EU-Verpackungsverordnung - PPWR

Seminarprogramm

Die Herausforderungen in der Material Compliance

  • Material Compliance ist Voraussetzung für den Marktzutritt – lassen Sie sich nicht aussperren!
  • Warum es immer mehr Anforderungen gibt – und das weltweit
  • Als produzierendes Unternehmen sind Sie Teil der Lieferkette – wann und wie müssen Auskünfte gegeben werden?
  • Der größte Aufwand steckt oft in den Dokumentations- und Berichtspflichten
  • Wie Sie herausfinden von welchen Regelwerken Sie betroffen sind

Anforderungen an verwendete Stoffe & Material: REACH, RoHS, SCIP und POP

  • Warum eine Maschine in den Anwendungsbereich der RoHS fallen kann
  • Wann gilt die Auskunftspflicht gegenüber Abnehmern gemäß REACH und was muss der Kunde wissen?
  • Wann Sie als Hersteller die Pflicht haben Ihr Produkt in der SCIP-Datenbank zu notifizieren
  • Wie sie die richtigen Datenquellen für Material Compliance erschließen
  • Wie integriere ich das Thema Material Compliance und Aspekte der Nachhaltigkeit in meine Lieferkette?

Anforderung an Design: BattVO, PPWR und WEEE

  • Kein Batteriehersteller und dennoch in der Pflicht?! – die neue BattVO und Material Compliance
  • Das kommt auf Sie künftig zu in Sachen Produktverpackung
  • Mehr als eine Registrierung „für die Tonne“ – die WEEE-Registrierungsnummer
  • Wie Sie Einfluss auf die Höhe ihrer Entsorgungsgebühren nehmen können – schon in der Entwicklung
  • Welche Umwelt-Kennzeichnungen müssen auf das Produkt und/oder die Verpackung?

Abgrenzung: Dieses Seminar umfasst kein Gefahrstoffmanagement, keine  Belange der Arbeitssicherheit oder Compliance Themen wie Korruption,  Steuer, Zoll oder UN Charta.

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Webinar: Grünstrom für Unternehmen - PPA und HKN - EX/A52/40203201/14052027-1 - 14.05.2027

Grünstrom strategisch beschaffen und regulatorisch sicher einsetzen - Herkunftsnachweise und PPAs sicher anwenden, verhandeln und korrekt bilanzieren


Inhalt

- Unterschied zwischen physischem EE Strom und Grünstrom über Herkunftsnachweise
- Funktionsweise, Einsatz und Anforderungen von Herkunftsnachweisen (HKN)
- Grundlagen, Chancen und Risiken von Power Purchase Agreements (PPA)
- Relevanz von Grünstrom für Unternehmen: Image, Nachhaltigkeit, Lieferkette, Beihilfen
- Anforderungen an Wasserstoff, Stromkennzeichnung und regulatorische Vorgaben
- Auswahl des passenden Grünstrommodells (PPA, HKN, Lieferantenprodukt)
- Integration in Stromlieferverträge und typische Stolperfallen

Nutzen


Warum ist die Beschaffung von Grünstrom wichtig für Unternehmen?

Die Beschaffung von Grünstrom ist heute ein zentraler Hebel für Unternehmen, um Kosten, Versorgungssicherheit und regulatorische Anforderungen gleichzeitig zu steuern. Steigende Energiepreise, Vorgaben aus Lieferketten sowie Anforderungen aus Beihilfen oder gesetzlichen Regelungen erhöhen den Handlungsdruck. Gleichzeitig dient Grünstrom dazu, Nachhaltigkeitsziele glaubwürdig umzusetzen und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Entscheidend ist dabei die Wahl der richtigen Beschaffungsform: Modelle wie Power Purchase Agreements (PPA) oder Herkunftsnachweise (HKN) bieten unterschiedliche Vorteile, erfüllen jedoch - je nach Zielsetzung und Rahmenbedingungen - nicht automatisch alle Anforderungen.

Ihr Nutzen des Webinars Grünstrom für Unternehmen - PPA und HKN

In dieser Schulung gewinnen Sie Klarheit über die verschiedenen Möglichkeiten des Grünstrombezugs und deren wirtschaftliche Auswirkungen. Sie lernen, wie Sie die Versorgungssicherheit erhöhen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen erfüllen können. Dabei lernen Sie die beiden grundlegenden Wege zum Grünstrom kennen: den direkten Bezug aus erneuerbaren Energien und die ?Einfärbung? Ihres Strombezugs über Herkunftsnachweise. So vermeiden Sie unnötige Mehrkosten und treffen fundierte Entscheidungen für eine effiziente Grünstrombeschaffung.

Was Sie konkret lernen und anwenden können

Sie erfahren, wie der direkte Strombezug aus erneuerbaren Energien über PPA funktioniert und wann sich dieses Modell für Sie lohnt. Gleichzeitig verstehen Sie, wie Herkunftsnachweise eingesetzt werden, um bestehenden Strombezug flexibel als Grünstrom auszuweisen. Sie lernen, welche Anforderungen sich aus Lieferketten, Beihilfen oder gesetzlichen Vorgaben - etwa im Kontext von Wasserstoff - -ergeben und wie Sie Ihren Grünstrombezug gezielt darauf abstimmen.

Zielgruppe

Geschäftsführer, Energiemanager sowie Verantwortliche im Energieeinkauf und in der Nachhaltigkeit, die sich mit der Beschaffung von Grünstrom, der Bewertung von PPA und HKN Modellen sowie der Erfüllung relevanter regulatorischer Anforderungen befassen.

Zeit

09:00 - 12:00

Max. Teilnehmerzahl

0

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettopreis

390 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

74.1 EUR

Bruttopreis

464.1 EUR

Ansprechpartner

Frau Karina Broedner
+49 89 9988699-12
seminar@tuev-nord.de
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"

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GEO-Seminar: Sichtbarkeit in der Ära von ChatGPT, Claude und AI Overviews - EX/A52/10501251/18052027-1 - 18.05.2027

KI-Sichtbarkeit strategisch aufbauen und sichern


Inhalt

Status quo: von SEO zu GEO
- Der Shift von der blauen Linkliste zur direkten KI-Antwort. Was ist GEO? Einfluss der AI Overviews auf SEO.

Funktionsweise der Engines
- Wie ?lesen? LLMs das Web? Vertrauen, Autorität und Zitationsquellen (Search Generative Experience).

Hebel der Optimierung
- Praxis: Zitierfähigkeit, Mentions auf Fremdseiten, Review-Management, Grounding Pages und strukturiertes Data-Markup.

Tools und Monitoring
- Wie messe ich GEO-Erfolg? Vorstellung von Tools oder spezialisierten Trackern (peec.ai, more-visibility.de, rankscale.ai).

Q&A und Checkliste

Zusammenfassung und die ?Checkliste? für die Teilnehmenden

Nutzen

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WEBINAR: Designing safe machines - risk assessment in practice - 2470-WEB-E - 19.05.2027

In just one day, technical designers and technical planners learn how risk assessments should be integrated as efficiently as possible into the development processes of machines or systems.


The machinery directive requires according to annex I:

"The manufacturer of machinery ...must ensure that a risk assessment is carried out ... The machinery must then be designed and constructed taking into account the results of the risk assessment."

This legal requirement for the integration of safety in the design processes is one of the most important success factors for the development of sufficiently safe machines or plants!

In this one-day seminar, you will learn how to implement these requirements in the daily design processes as efficiently and pragmatically as possible.

Without legal details - pure practical relevance!

This seminar shapes the first day of our two-day practical seminar "Efficient CE marking and risk assessment of machines and plants". On the second day, you will gain valuable background knowledge and learn how to efficiently implement the other points of the conformity assessment procedure according to the Machinery Directive (beyond the risk assessment).

Seminar program

Introduction and Overview

  • The important role of the designers in the CE processes.
  • Introductory example: Why seemingly good solutions do not always meet the legal requirements.
  • Legally required risk assessment: WHO has to do WHAT and WHEN?
  • Cooperation between different departments: mechanical engineering, control engineering, technical documentation, etc.
  • Safety arises (mostly) in a team: important interfaces to sub-suppliers and customers.
  • What does "integration of safety" mean?
  • Which standards support safe design? Do these have to be applied?
  • Caution when delegating design work or risk assessments to third parties!
  • Attention! The design must be based on the law, not (only) on customer requirements!

Systematic risk assessment according to EN ISO 12100

  • Risk assessment according to EN ISO 12100 - How the legal requirements are met as efficiently as possible!
  • What has to be considered in "reasonably foreseeable misuse" - and what not.
  • Figure 1 from EN ISO 12100 as a perfect guide through risk assessment and risk reduction.
  • Relationships between EN ISO 12100 and the control engineering standards EN ISO 13849-1 and EN ISO 13849-2.

Technical and design requirements

  • Which technical requirements are required by law.
  • Strategies for the "inherently safe design".
  • Why non-separating protective devices (e.g. light curtains) are not always suitable for achieving the required risk reduction.
  • Calculation example for electro-sensitive protective devices (ESPEs).
  • What you should pay attention to when selecting protective devices (separating or non-separating).
  • When protective devices have to be interlocked - when guard lockings are required.

With the help of several exercises and examples, you will learn the practical approach to pragmatically identifying relevant hazards in the design process, assessing the associated risks and selecting and documenting suitable (and economically justifiable) solutions for risk reduction.

You will find out why design engineers tend to exaggerate safety-related solutions and sometimes result in high costs for their company or customers. Less is often more - but only according to the legally permitted concept!

Specially suitable for

  • Designers and planners
  • Technical managers and design managers
  • Project leaders and project managers
  • Career starters in design departments

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WEBINAR: Efficient CE marking and risk assessment of machines and plants - 2472-WEB-E - 19.05.2027

In just two days you will learn how to meet the requirements of the Machinery Directive and Machinery Regulation as efficiently as possible and what you need to do and document in the context of risk assessments.


We have been providing knowledge with seminars on the CE marking of machines since 1994.

The aim of this seminar is to give you and your employees a quick overview of, the requirements that directives, regulations and standards place on designers,

how standards can be used as valuable sources of knowledge and how you can meet the legal requirements as quickly, efficiently and unbureaucratically as possible.

Key success factors: Safe design + efficient CE processes

This legal requirement for the integration of safety in the design processes is one of the most important success factors for the development of sufficiently safe machines or plants!

Therefore, we focus the first day of this seminar to the practical implementation of the legal requirements in the daily design processes - without legal details! Pure practical relevance!

On the second day, you will learn everything you need to know to carry out the legally required conformity assessment procedure efficiently and pragmatically.

Seminar: CE Marking according to Machinery Directive

Seminar program

Day 1: Designing safe machinery - Risk assessment in practice

Introduction and Overview

  • Introductory example: Why seemingly good solutions do not always meet the legal requirements.
  • Legally required risk assessment: WHO has to do WHAT and WHEN?
  • Cooperation between different departments: mechanical engineering, control engineering, technical documentation, etc.
  • Safety arises (mostly) in a team: important interfaces to sub-suppliers and customers.
  • What does "integration of safety" mean?
  • Which standards support safe design? Do these have to be applied?
  • Caution when delegating design work or risk assessments to third parties!
  • Attention! The design must be based on the law, not (only) on customer requirements!

Systematic risk assessment according to EN ISO 12100

Risk assessment according to EN ISO 12100 - How the legal requirements are met as efficiently as possible!

What has to be considered in "reasonably foreseeable misuse" - and what not.

Figure 1 from EN ISO 12100 as a perfect guide through risk assessment and risk reduction.

Relationships between EN ISO 12100 and

  • control systems (EN ISO 13849-1)
  • cyber-security
  • artificial intelligence

Technical and design requirements

  • Which technical requirements are required by law.
  • Strategies for the "inherently safe design".
  • Why non-separating protective devices (e.g. light curtains) are not always suitable for achieving the required risk reduction.
  • Calculation example for electro-sensitive protective devices (ESPEs).
  • What you should pay attention to when selecting protective devices (separating or non-separating).
  • When protective devices have to be interlocked - when guard lockings are required.

With the help of several exercises and examples, you will learn the practical approach to pragmatically identifying relevant hazards in the design process, assessing the associated risks and selecting and documenting suitable (and economically justifiable) solutions for risk  reduction.

You will find out why design engineers tend to exaggerate safety-related solutions and sometimes result in high costs for their company or customers. Less is often more - but only according to the legally permitted concept!

Day 2: Efficient CE marking according to the Machinery Directive and Machinery Regulation

Response to basic questions

  • The two most important points for the efficient implementation of the requirements of the Machinery Directive and Machinery Regulation.
  • What are the risks in the event of non-compliance with the Machinery Directive and Machinery Regulation?
  • What causes high "CE costs" and how can these be reduced?
  • Who signs the declaration of conformity? What are the requirements?
  • Does it make sense to install someone "responsible" for the CE marking, e.g. a CE coordinator or CE manager?
  • Why these people usually cannot take responsibility for all design details and why the designers remain responsible.
  • In which cases the use of external service providers can be worthwhile, for which they can take responsibility and for what not.

Step by step to the CE marking - legally secure and systematic

  • Efficient project start: Why it is important to define the "limits of the machine" as early as possible.
  • Classification of the product according to the Machinery Directive and Machinery Regulation: machine, partly complete machine, interchangeable equipment, etc.
  • When do several independent machines become "assemblies of machinery"?
  • Which directives must be observed in addition to the Machinery Directive and Machinery Regulation?
  • Harmonized standards: What does "presumption of conformity" mean?
  • Short repetition: Risk assessments (details are explained on the first day of the seminar).
  • Arrange technical file: Content, language requirements, significance in the event of complaints from authorities and courts.
  • Why it is important to also observe the formal requirements (language, form, etc.) of the instructions manual and assembly instructions.

Cooperation between various specialist departments or sub-suppliers

  • Inspection obligations when purchasing machines and components
  • What sales brochures have to do with product liability.
  • Can buyers trust CE?
  • Modification of machines: In which cases are you dealing with an “important change / substantial modification” and what does that imply?
  • What interfaces exist between the departments or companies involved in a project (especially in industrial plant construction)?

Discussions, exercises and examples enliven the course of the seminar.

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WEBINAR: Schutz gegen Korrumpierung nach Maschinenverordnung – die neue EN 50742 - 2704-WEB - 25.05.2027

In diesem 3,5 stündigen Webinar erhalten Sie einen fundierten Überblick, wie Sie die Anforderung „Schutz gegen Korrumpierung“ der neuen Maschinenverordnung umsetzen und wie die neue EN 50742 dabei unterstützt.


Aufnahme eines Mitarbeiters an einem Laptop mit virtuellem Sicherheitsschloß.

Die gesetzlich verpflichtende Security von Maschinen und Anlagen ist eine der wichtigsten Änderungen der neuen Maschinenverordnung. Wie diese Anforderung zu erfüllen ist, lässt die EU-Verordnung allerdings völlig offen.

Seit Januar 2026 ist nun endlich der Entwurf einer harmonisierten Norm, prEN 50742 – Schutz gegen Korrumpierung – erschienen.

Erfahren Sie im 3,5 stündigen WEB-Seminar, wie die neue Norm bei der Erfüllung der Anforderungen hinsichtlich der „Korrumpierung“ von Maschinen und Steuerungen unterstützt.

Seminarprogramm

Kurzüberblick: Was die Maschinenverordnung im Detail bzgl. Security fordert

  • Das sind die unterschiedlichen Aspekte, die sich hinter der neuen Anforderung „Schutz gegen Korrumpierung“ der MVO (Anhang III, 1.1.9.) verbergen.
  • Achtung: Auch hinsichtlich Steuerungen (Anhang III, 1.2.1.) wurden neue Security-Anforderungen definiert!
  • Wichtig: Was die Maschinenverordnung nicht fordert!

EN 50742 ermöglicht unterschiedliche Verfahren

  • Die Norm gibt den Anwendern die Wahl: Vorgehen nach dem in der Norm beschriebenen Prozess oder Anwendung der Vorgaben aus IEC 62443.
  • Warum für Unternehmen, die noch keine Erfahrung mit IEC 62443 haben, die von der EN 50742 bereitgestellten Vorgaben meist der einfachere Weg sind.
  • Warum auch im Security-Prozess nach EN 50742 die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 der Ausgangspunkt ist.
  • Warum die Norm eine Bedrohungsanalyse als nachgelagerten Prozessschritt zur Safety-Risikobeurteilung vorsieht.
  • Was sind typische Security-Umgebungsbedingungen (security context)?

Produktanforderungen und Security-Grundprinzipien

  • Welche Security-Grundprinzipien die Norm vorschreibt.
  • So ermitteln sie die security relevanten Schnittstellen Ihrer Maschine.
  • Achtung: Nicht nur böswillige Angriffe, sondern auch unabsichtliche Korrumpierungen müssen berücksichtigt werden!
  • Warum Sie bei der Anwendung von Kryptografie prüfen müssen, ob Reaktionszeiten von Sicherheitsfunktionen dadurch nicht negativ beeinträchtigt sind.
  • Welche Daten (Änderungen von Software, Parameter, etc.) müssen Maschinen automatisiert speichern (loggen)?
  • Wie Sie das erforderliche Security-Level für unterschiedliche Sicherheitsfunktionen bestimmen.
  • Welche Informationen in die Benutzerinformationen einfließen müssen.

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WEBINAR: Schutz gegen Korrumpierung nach Maschinenverordnung – die neue EN 50742 - 2704-WEB - 25.05.2027

In diesem 3,5 stündigen Webinar erhalten Sie einen fundierten Überblick, wie Sie die Anforderung „Schutz gegen Korrumpierung“ der neuen Maschinenverordnung umsetzen und wie die neue EN 50742 dabei unterstützt.


Aufnahme eines Mitarbeiters an einem Laptop mit virtuellem Sicherheitsschloß.

Die gesetzlich verpflichtende Security von Maschinen und Anlagen ist eine der wichtigsten Änderungen der neuen Maschinenverordnung. Wie diese Anforderung zu erfüllen ist, lässt die EU-Verordnung allerdings völlig offen.

Seit Januar 2026 ist nun endlich der Entwurf einer harmonisierten Norm, prEN 50742 – Schutz gegen Korrumpierung – erschienen.

Erfahren Sie im 3,5 stündigen WEB-Seminar, wie die neue Norm bei der Erfüllung der Anforderungen hinsichtlich der „Korrumpierung“ von Maschinen und Steuerungen unterstützt.

Seminarprogramm

Kurzüberblick: Was die Maschinenverordnung im Detail bzgl. Security fordert

  • Das sind die unterschiedlichen Aspekte, die sich hinter der neuen Anforderung „Schutz gegen Korrumpierung“ der MVO (Anhang III, 1.1.9.) verbergen.
  • Achtung: Auch hinsichtlich Steuerungen (Anhang III, 1.2.1.) wurden neue Security-Anforderungen definiert!
  • Wichtig: Was die Maschinenverordnung nicht fordert!

EN 50742 ermöglicht unterschiedliche Verfahren

  • Die Norm gibt den Anwendern die Wahl: Vorgehen nach dem in der Norm beschriebenen Prozess oder Anwendung der Vorgaben aus IEC 62443.
  • Warum für Unternehmen, die noch keine Erfahrung mit IEC 62443 haben, die von der EN 50742 bereitgestellten Vorgaben meist der einfachere Weg sind.
  • Warum auch im Security-Prozess nach EN 50742 die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 der Ausgangspunkt ist.
  • Warum die Norm eine Bedrohungsanalyse als nachgelagerten Prozessschritt zur Safety-Risikobeurteilung vorsieht.
  • Was sind typische Security-Umgebungsbedingungen (security context)?

Produktanforderungen und Security-Grundprinzipien

  • Welche Security-Grundprinzipien die Norm vorschreibt.
  • So ermitteln sie die security relevanten Schnittstellen Ihrer Maschine.
  • Achtung: Nicht nur böswillige Angriffe, sondern auch unabsichtliche Korrumpierungen müssen berücksichtigt werden!
  • Warum Sie bei der Anwendung von Kryptografie prüfen müssen, ob Reaktionszeiten von Sicherheitsfunktionen dadurch nicht negativ beeinträchtigt sind.
  • Welche Daten (Änderungen von Software, Parameter, etc.) müssen Maschinen automatisiert speichern (loggen)?
  • Wie Sie das erforderliche Security-Level für unterschiedliche Sicherheitsfunktionen bestimmen.
  • Welche Informationen in die Benutzerinformationen einfließen müssen.

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Webinar: Digitaler Produktpass - Neue Anforderungen für Produkte, Daten und Lieferketten - 2706-WEB - 31.05.2027

In diesem halbtägigen Seminar werden die Grundlagen des Digitalen Produktpasses sowie dessen Auswirkungen auf Produkte, Daten und Unternehmensprozesse vermittelt – insbesondere auch im Hinblick auf mögliche Auswirkungen für den Maschinen- und Anlagenbau.


Der Digitale Produktpass (Digital Product Passport, DPP) wurde im Rahmen der EU-Ökodesign-Verordnung und der Batterieverordnung regulatorisch ins Leben gerufen und soll produktbezogene Informationen über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts digital verfügbar machen und so Transparenz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft fördern. Die Einführung erfolgt schrittweise für ausgewählte Produktgruppen, wobei Umfang, Zeitpunkt und konkrete Inhalte jeweils durch produktspezifische Rechtsvorschriften festgelegt werden.

Als Hersteller, Zulieferer oder Dienstleister lernen die Teilnehmenden die rechtlichen, organisatorischen und technischen Grundlagen des Digitalen Produktpasses kennen und erfahren, welche Auswirkungen die zukünftigen Anforderungen auf Produkte, Prozesse, Datenmanagement und beteiligte Fachbereiche haben können.

Im Mittelpunkt des halbtägigen Seminars stehen die Anforderungen und  Abläufe im Geräte-, Anlagen- und Maschinenbau sowie die frühzeitige Vorbereitung auf zukünftige Anforderungen.

Seminarprogramm

Digitaler Produktpass: Ziele, Anforderungen und Auswirkungen

  • EU-Ökodesign-Verordnung, Batterieverordnung und co.: Die regulatorische Idee hinter dem Digitalen Produktpass: Mehr Transparenz über den gesamten Produktlebenszyklus.
  • Weitere europäische Initiativen und Rechtsvorschriften: Einordnung in den aktuellen regulatorischen Rahmen inkl. Ausblick
  • Ziele, Mehrwerte und Chancen mit dem Digitalen Produktpass
  • Aktueller Stand der Regulatorik: Was man weiß und was man noch nicht weiß
  • Betroffene Produkte und Akteure: Bedeutung für Hersteller, Importeure, Händler und Lieferanten.
  • Auswirkungen auf Unternehmen: Neue Anforderungen an Produktdaten, Dokumentation und Zusammenarbeit.

Aufbau und Funktionsweise des Digitalen Produktpasses

  • Rahmenverordnungen, delegierte Rechtsakte und begleitende Regulatorik
  • DPP-System: DPP-Normen, Registry, Zugriffsrechte und technische Umsetzung des Digitalen Produktpasses
  • DPP-Service-Provider: Rahmenbedingungen, Anforderungen, Auswahl möglicher Partner
  • Datenqualität: Anforderungen an Aktualität, Verfügbarkeit und Rückverfolgbarkeit von Informationen.

Schnittstellen zu bestehenden Unternehmensprozessen

  • Produktentwicklung und Konstruktion: Nutzung vorhandener Produktdaten als Grundlage für den Digitalen Produktpass.
  • Technische Dokumentation und CE-Kennzeichnung: Zusammenhänge mit bestehenden Informations- und Nachweispflichten.
  • Qualitätsmanagement und Einkauf: Bereitstellung und Pflege relevanter Daten über die gesamte Lieferkette.
  • IT-Systeme: Rolle von PLM-, PDM-, ERP- und Dokumentenmanagementsystemen bei der Datenverwaltung
  • Marketing und Vertrieb: Chancen aus der Pflicht des DPP erkennen und nutzen

Umsetzung im Unternehmen vorbereiten

  • Unternehmensweite Zusammenarbeit: Beteiligung unterschiedlicher Fachbereiche von Entwicklung bis Vertrieb.
  • Datenanalyse: Identifikation vorhandener Informationen und möglicher Datenlücken.
  • Lieferantenmanagement: Frühzeitige Berücksichtigung zukünftiger Informationsanforderungen.
  • Umsetzungsstrategie: Vom Betroffenheitscheck zu einer strukturierten Roadmap für das Unternehmen.
  • Typische Herausforderungen: Organisatorische, technische und prozessbezogene Fragestellungen bei der Einführung.

Speziell geeignet für

  • Konstruktion, Elektroplanung und Softwareentwicklung
  • Technische Dokumentation
  • Produktsicherheit, insbesondere CE-Koordinatoren, CE-Beauftragte und Compliance Manager
  • Projektmanagement und technische Projektleitung
  • Technischer Vertrieb und Produktmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Dienstleistende und Beratende im Bereich Produktsicherheit
  • Arbeitssicherheit, insbesondere Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte

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12. Fachtagung Brandschutz im Schiffbau - EX/A07/30157301/01062027-1 - 01.06.2027

Maritimer Brandschutz im Fokus: Defense, Bord-Infrastruktur, Zertifizierung & Havariemanagement


Inhalt

Das Programm folgt im Herbst 2026.

Nutzen

Freuen Sie sich auf zwei spannende Tage rund um aktuelle Herausforderungen, neue Entwicklungen und innovative Lösungen im Brand- und Explosionsschutz für den Schiffbau und die Offshore-Industrie.

Führende Expertinnen und Experten aus Industrie, Forschung sowie Vertreter renommierter Klassifikationsgesellschaften kommen in Wilhelmshaven zusammen, um praxisnahe Einblicke, Erfahrungen und Zukunftsperspektiven zu teilen.

Die Fachtagung bietet Ihnen eine ideale Plattform für Wissenstransfer, fachlichen Austausch und wertvolle Kontakte. Informieren Sie sich über bewährte Konzepte, innovative Technologien und Best-Practice-Lösungen für mehr Sicherheit im maritimen Umfeld.

Begleitende Fachausstellung
Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren ausgewählte Unternehmen ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen. Interessierte Aussteller sind herzlich eingeladen, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Zielgruppe

Experten aus Industrie und Forschung sowie Vertreter der Klassifikationsgesellschaften

Zeit

09:00 - 18:00

Max. Teilnehmerzahl

80; Für Behördenvertreter mit entsprechendem Nachweis gilt eine Teilnahmegebühr von 750,00¤ zzgl. MwSt.
Sichern Sie sich noch bis 04. April 2027 5% Frühbucherrabatt!

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettopreis

990 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

188.1 EUR

Bruttopreis

1178.1 EUR

Ansprechpartner

Frau Jelena Wybranietz
+49 40 8557 2046
tagungen@tuev-nord.de
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Webinar: Industrieemissionsrichtlinie IED 2.0 - EX/A52/40251901/03062027-1 - 03.06.2027

Was die Novelle der IED 2.0 für Pflichten, Organisation und Umweltmanagement bedeutet


Inhalt

Anwendungsbereich
Anforderungen an die Betriebsorganisation
Stand der Technik, BVT-Merkblätter und -Beschlüsse
Bandbreiten der Energieeffizienz
Bandbreiten der Wassereffizienz

Nutzen

Warum ist die Novelle der Industrieemissionsrichtlinie wichtig?
Mit der Novelle der EU-Industrieemissionsrichtlinie (IED 2.0) rücken Pflichten, Nachweise und organisatorische Verantwortlichkeiten stärker in den Fokus. Für Unternehmen wird es wichtiger, regulatorische Anforderungen frühzeitig zu erkennen und die Erfüllung innerhalb der Organisation nachvollziehbar sicherzustellen. Gerade Führungskräfte, Umweltbeauftragte, Managementbeauftragte sowie Auditorinnen und Auditoren benötigen dafür ein gemeinsames Verständnis der Grundlagen und Zusammenhänge.

Ihr Nutzen des Seminars: Industrieemissionsrichtlinie IED 2.0
Sie erhalten in kurzer Zeit einen strukturierten Überblick über die Industrial Emissions Directive (IED 2.0) und deren Bedeutung für die betriebliche Praxis. Das Seminar hilft Ihnen, Anforderungen an die Betriebsorganisation besser zu verstehen, mögliche Auswirkungen auf bestehende Managementsysteme einzuschätzen und die Relevanz für Funktionen, Verantwortlichkeiten und Nachweispflichten zu bewerten. So gewinnen Sie Sicherheit für interne Abstimmungen, Audits und die Weiterentwicklung Ihres Umweltmanagements.

Was Sie konkret im Seminar lernen und nachhaltig anwenden können
Sie lernen den Anwendungsbereich der IED 2.0 kennen und setzen sich mit zentralen Begriffen und Instrumenten auseinander. Dazu gehören der Stand der Technik, BVT-Merkblätter, BVT-Beschlüsse sowie Bandbreiten zur Energieeffizienz und Wassereffizienz. Sie verstehen, wie regulatorische Anforderungen zusammenhängen, welche Praxisrelevanz sie für Organisationen und verantwortliche Personen haben und wie daraus wirksame Maßnahmen entstehen können. Digitale Seminarunterlagen unterstützen Sie dabei, das Wissen nach der Veranstaltung weiter zu nutzen.

Zielgruppe

Geschäftsführer, Führungskräfte, Inhaber von Unternehmerpflichten im Bereich Umweltschutz, Managementbeauftragte, Beauftragte im Umweltschutz, interne und externe Auditoren etc.

Zeit

08:00 - 11:15

Max. Teilnehmerzahl

25

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettopreis

320 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

60.8 EUR

Bruttopreis

380.8 EUR

Ansprechpartner

Frau Karina Broedner
+49 89 9988699-12
seminar@tuev-nord.de
weitere Informationen

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Webinar: Funktionale Sicherheit in der Softwareentwicklung nach EN ISO 13849 - 2447-WEB - 08.06.2027

Die Maschinenrichtlinie stellt konkrete Anforderungen an die "Sicherheit und Zuverlässigkeit von Steuerungen": "Steuerungen sind so zu konzipieren und zu bauen, dass es nicht zu Gefährdungssituationen kommt. Insbesondere müssen sie so ausgelegt und beschaffen sein, dass sie den zu erwartenden Betriebsbeanspruchungen und Fremdeinflüssen standhalten, ein Defekt der Hardware oder der Software der Steuerung nicht zu Gefährdungssituationen führt, Fehler in der Logik des Steuerkreises nicht zu Gefährdungssituationen führen und vernünftigerweise vorhersehbare Bedienungsfehler nicht zu Gefährdungssituationen führen".


Wie diese Anforderungen erfüllt werden, erläutern die für den Maschinen- und Anlagenbau besonders wichtigen Normen EN ISO 13849-1 und -2. Neben der Auswahl von Komponenten und deren Verkabelung (Hardware) spielt für die Sicherheit auch die Software eine immer stärkere Rolle!

Im 1-tägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie die wesentlichen Anforderungen bei der Entwicklung von Anwendersoftware (Funktionsplan, Structured Text, AWL) berücksichtigen um eine lesbare, verständliche, testbare und wartbare Software zu entwickeln.

Seminarprogramm

Rechtliche und normative Zusammenhänge

  • Maschinenrichtlinie: Verpflichtung zur Risikobeurteilung
  • EN ISO 12100, Bild 1: Der 3-stufige iterative Prozess zur Risikominderung
  • Von der Risikobeurteilung zu den wesentlichen Anforderungen sicherheitsbezogener Anwendersoftware gemäß EN ISO 13849-1 und -2

EN ISO 13849: Essentielles Wissen für Softwareentwickler

  • Grundsätzliche Anforderungen an die Sicherheit von Steuerungen gemäß EN ISO 13849-1 und EN ISO 13849-2.

Sicherheitsbezogene Anwendersoftware von Maschinen

  • Softwarelebenszyklus (V-Modell)
  • Structured Text (ST), Funktionsplan (FUP), Anweisungsliste (AWL) – Was Sie bei den unterschiedlichen Softwarearten beachten sollten.
  • Softwarearchitektur
  • Programmierrichtlinien
  • Fehlervermeidende Maßnahmen – Wann sind z.B. Code-Reviews erforderlich?
  • Spezifikation und Auslegung der Software
  • Zusammenhang zwischen Embedded- und Anwendersoftware
  • Testmaßnahmen
  • Modifikation von Software
  • Anforderung von Software an Standardkomponenten
  • Technische Dokumentation
  • Matrixmethode des IFA und SOFTEMA anhand eines Beispiels

Validierung sicherheitsbezogener Anwendersoftware

  • Allgemeine Anforderungen der Validierung
  • Softwareanalyse und Tests
  • Validierungsplan
  • Dokumentation

Mehr Informationen & zur Anmeldung

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Webinar: Sicherer Schaltschrankbau nach EN 61439 - 2477-WEB - 09.06.2027

In diesem 1-tägigen Seminar erhalten Sie praxisgerechte Interpretationen der Anforderungen von EN 61439 zur normengerechten Konstruktion von Schaltschränken und Schaltanlagen.


Dieses Praxis-Seminar vermittelt den Teilnehmern das notwendige Wissen, um sichere Schaltschränke (Schaltanlagen, Schaltgerätekombinationen) entsprechend der harmonisierten Norm EN 61439-1 (VDE 0660-600) und den zugehörigen Produktnormen zu bauen. Der Fokus des Seminars liegt auf den konkreten technischen Anforderungen an sichere Schaltschränke.

Seminarprogramm

Kurzüberblick rechtlicher und normativer Zusammenhänge

  • CE-Kennzeichnung: Diese Richtlinien müssen Sie beim Schaltschrankbau beachten.
  • Planer – Hersteller – Lieferant: Wer hat in der Supply-Chain welche Pflichten.
  • Neuerungen durch die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU – Wie sieht eine „Risikoanalyse“ für Schaltschränke aus?
  • Schaltschrank als Sicherheitsbauteil? Objektive Übersicht zu  unterschiedlichen Meinungen – und worauf es in der Praxis wirklich  ankommt.
  • Zusammenhang und Abgrenzung mit anderen relevanten Normen, insbesondere EN 60204-1 (el. Ausrüstung von Maschinen) und EN ISO 13849-1/2 (sichere Steuerungen)

EN 61439 in der Praxis – Technische Anforderungen an den Schaltschrank

  • Festigkeit von Werkstoffen und Teilen inkl. mechanischer Festigkeit
  • Schutzart von Gehäusen
  • Luft- und Kriechstrecken
  • Schutz gegen elektrischen Schlag (direktes Berühren, indirektes Berühren)
  • Einbau von Betriebsmitteln
  • Stromkreise innerhalb des Schaltschrankes - Dimensionierung
  • Hitzeentwicklung und Wärmeabfuhr – Methoden zur Messung und Berechnung
  • Isolationseigenschaften und Kurzschlussfestigkeit
  • Elektromagentische Verträglichkeit (EMV) im Schaltschrank

Bauartnachweis und Stücknachweis

  • Worin unterscheiden sie sich voneinander?
  • Wozu dienen Bauart- und Stücknachweis?
  • Von wem wird welcher Nachweis durchgeführt?
  • Zu welcher Phase im Prozess werden Bauart- und Stücknachweis durchgeführt?
  • Möglichkeiten zur Durchführung eines Bauartnachweises (Prüfung, Vergleich, Begutachtung)

Praxisempfehlungen für typische Situationen im Schaltschrankbau

Systematisch beginnen: IEC/TR 61439-0 sowie Anhang C aus EN 61439-1 als Vorlage zur Abstimmung der technischen Merkmale zwischen Schaltschrankbauer und Anwender

Geteilte Nachweisverantwortung: die Unterschiede der Rollen „ursprünglicher Hersteller“, „Hersteller“, „Anwender“ verstehen und im Projekt anwenden

Umbau und Erweiterung bestehender Schaltgerätekombinationen – Warum ein Umbau eine „wesentliche Veränderung“ einer gesteuerten Maschine darstellen kann und was dies in der Praxis bedeutet.

Beispiele für die Auswahl und technische Dimensionierung von Schutzmaßnahmen zum:

  • Schutz bei indirektem Berühren (Fehler-Schutz)
  • Schutz gegen direktes Berühren (Basis-Schutz)
  • Schutz gegen direktes und indirektes Berühren

Erforderliche Nachweisdokumente und Benutzerinformationen

  • Welche Angaben müssen auf ein Typenschild? (Mindestvorgaben aus Richtlinien und zusätzliche Angaben aus zutreffenden Normen)
  • Wer (Hersteller, Planer, Zusammenbauer) muss wann welche Dokumente (aufgrund welcher gesetzlichen Vorschriften) erstellen?
  • Welche Angaben in Betriebsanleitungen bzw. Begleitdokumentationen enthalten sein müssen.

Fragen und Diskussion

Ihre individuellen Fragen beleben den Seminarablauf und erhöhen den Praxisbezug dieses Seminars.

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