Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender

Projektleiter und Beauftragte für die Biologische Sicherheit - 65 - 24.03.2026

Bundesweit staatlich anerkannter Fortbildungslehrgang gemäß § 28 GenTSV zur Sicherheit bei Arbeiten in gentechnischen Anlagen


In immer mehr Produktionsverfahren finden gentechnisch veränderte Organismen Anwendung. Bei gentechnischen Arbeiten sind nach dem Gentechnikrecht strenge Sicherheitsanforderungen einzuhalten.

Beschäftigte dürfen mit gentechnischen Arbeiten nur beauftragt werden, wenn sie ausreichend qualifiziert sind. Projektleiter und Beauftragte müssen im Rahmen der erforderlichen Sachkunde den Besuch einer anerkannten Fortbildungsveranstaltung nachweisen.

Sie erhalten aktuell und praxisnah in zwei Tagen die erforderlichen Kenntnisse zur Erlangung der Sachkunde für Projektleiter und Beauftragte für die Biologische Sicherheit nach § 28 der neuen Gentechniksicherheitsverordnung (GenTSV).

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Gefahrstoffbeauftragter - 48 - 24.03.2026

Dreitägiger Lehrgang für ein sicheres Gefahrstoffmanagement gemäß Gefahrstoffverordnung, REACh-, CLP-Verordnung und Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)


Mit dem Inkrafttreten der zwischenzeitlich schon mehrfach novellierten Gefahrstoffverordnung wurde das europäische Gemeinschaftsrecht, insbesondere die Vorgaben der REACh-Verordnung und CLP-Verordnung, umgesetzt und die Eigenverantwortung des Firmeninhabers bzw. des Geschäftsführers deutlich verschärft. Obwohl es weiterhin keine explizite gesetzliche Verpflichtung zur Bestellung eines/einer "Gefahrstoffbeauftragten" gibt, ist das Aufgaben- und Tätigkeitsprofil für ein funktionierendes Gefahrstoffmanagement unabdingbar und sowohl firmenintern als auch externe Dienstleistung nachgefragt.

Der Firmeninhaber ist verpflichtet, alle mit der Arbeit verbundenen Gefährdungen durch Gefahrstoffe zu erfassen, zu bewerten und entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen. Die Gefährdungsbeurteilung muss von einer fachkundigen und zuverlässigen Person gemäß § 6 Abs. 11 GefStoffV vorgenommen werden. Die erforderliche Fachkunde setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Neben einer geeigneten Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung bzw. beruflicher Tätigkeit müssen Nachweise über Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit Gefahrstoffen vorliegen. Diese Kenntnisse können z.B. durch spezielle Fortbildungsmaßnahmen erworben werden.

Jetzt anmelden für Ihre praxisorientierte Weiterbildung im Gefahrstoffmanagement! Optimieren Sie Ihre Prozesse, schützen Sie Mitarbeitende und erfüllen Sie alle gesetzlichen Vorgaben rund um das Thema Gefahrstoffe.

Sogenannte Gefahrstoffbeauftragte beraten die Geschäftsleitung, die Fachabteilungen sowie die Mitarbeitenden in allen Fragen, die für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen relevant sind. Dabei spielen auch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und die Kommunikation mit Behörden eine bedeutende Rolle. Der Gefahrstoffbeauftragte sollte eine enge Kooperation mit der Sicherheitsfachkraft bzw. dem Sicherheitsbeauftragten sowie den Umweltschutzbeauftragten pflegen und als Schnittstelle zu den anerkannten Stellen und Unfallversicherungsträgern fungieren.

Für die Tätigkeit als Gefahrstoffbeauftragter sind fundierte Fachkenntnisse erforderlich. Dazu zählen Kenntnisse über die Art und Menge der verwendeten Gefahrstoffe, die Anforderungen an Lagerung und Aufbewahrung sowie Maßnahmen des Arbeitsschutzes. Der angebotene Lehrgang vermittelt genau diese notwendigen Fachkenntnisse und setzt sie in Bezug auf die aktuellen gesetzlichen Vorgaben.

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Seminar: Batterieverordnung für Maschinen und Geräte mit integrierten Batterien - 2703-WEB - 24.03.2026

Dieses 1-tägige Seminar vermittelt die zentralen Anforderungen der Batterieverordnung (EU) 2023/1542 und deren praxisnahe Umsetzung – für alle Hersteller, die Batterien oder Akkus in ihre Produkte integrieren.


Batterien und Akkumulatoren sind heute in vielen Maschinen und Baugruppen integriert – etwa in mobilen Antrieben, Pufferstromversorgungen, Sensoren und Fernbedienungen. Mit der Batterieverordnung (EU) 2023/1542 unterliegen diese Komponenten neuen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Sicherheit, Leistungsdaten und Kennzeichnung.

Für Maschinenhersteller gilt: Sobald eine Maschine eine Batterie enthält oder batteriebasierte Module nutzt, entstehen Pflichten wie CE‑Kennzeichnung der Batterie, eine erweiterte technische Dokumentation, Vorgaben zur Entnehmbarkeit und Austauschbarkeit sowie Anforderungen an Rücknahme und End‑of‑Life‑Management – auch dann, wenn der Maschinenhersteller die Batterie nicht selbst herstellt, sondern lediglich in sein Produkt integriert.

Seminarprogramm

Batterieregulierungen verstehen

  • Die BattVO im Überblick – Compliance 360° entlang des Produktlebenszyklus
  • Warum die BattVO für Sie relevant ist – auch wenn Sie selbst gar keine Batterien produzieren
  • Warum es neben der BattVO noch weiterhin nationale Batteriegesetze gibt
  • Batterie ist nicht gleich Batterie – welche Anforderungen für welche Batteriearten gelten
  • Wie die Einhaltung der BattVO überwacht und kontrolliert wird

Produkt-Compliance – Wer trägt welche Verantwortung?

  • Was Sie heute und künftig beim Zukauf von Batterien beachten sollten
  • Welche Verantwortung Sie als Geräte- und Maschinenhersteller für Batterien in Ihren Produkten tragen
  • Wann wird die Batterie zum Maschinenbestandteil?
  • Entfernbarkeit und Austauschbarkeit – was bereits im Produktdesign berücksichtigt werden muss
  • Wann Hersteller eine eigene CE‑Konformitätsbewertung für Batterien durchführen müssen – und unter welchen Bedingungen die CE‑Bewertung des Lieferanten ausreicht
  • Welche Dokumente müssen für Batterien aus der Lieferkette angefordert werden
  • Welche Inhalte in die technische Dokumentation gehören – und wer sie erstellen muss
  • Digitaler Produktpass für Batterien: Wann er erforderlich ist und welche Informationen für wen bereitzustellen sind
  • Bereit für die Zukunft? – CO2-Fußabdruck für Batterien sowie für batteriebasierte Geräte und Maschinen

Erweiterte Herstellerverantwortung – Batterie-Compliance bis zum Ende gedacht

  • Das Prinzip der „erweiterten Herstellerverantwortung“ (kurz: EPR) als Marktzutrittsanforderung
  • Wann sie als „Hersteller“ der Batterie registrierungspflichtig werden - auch ohne eigene Produktion
  • Wann Sie zur Rücknahme von Altbatterien verpflichtet sind – und welche Rolle die PRO (Producer Responsibility Organization) spielt 
  • EPR-Compliance für Batterien – Schritt für Schritt erklärt 
  • Wie Sie effizientes EPR-Datenmanagement betreiben – bei 27 nationalen Einzelanforderungen in der EU
  • Was Sie bei der Beschaffung der Batterie beachten sollten, um spätere Entsorgungskosten zu reduzieren
  • Welche Informationen zur Batterieentsorgung in Bedienungsanleitungen von Geräten und Maschinen enthalten sein müssen 
  • Welche Angaben auf Rechnungen und Lieferscheinen verpflichtend sind – und was Sie nicht ausweisen dürfen!

Abgrenzung: Dieses Seminar umfasst kein Gefahrstoffmanagement und keine Aspekte des Gefahrguttransports.

Speziell geeignet für

  • Geräte-, Maschinen-, und Anlagenhersteller
  • Konstruktion, Elektroplanung und technische Dokumentation
  • Technischer Vertrieb und Produktmanagement
  • Einkauf und Beschaffung
  • Qualitätsmanagement und Umweltmanagement
  • Abfallmanagement
  • Produktsicherheit (CE-Beauftragte, Compliance Manager)


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Brandschutz-Fachtagung - EX/A07/30157101/24032026-1 - 24.03.2026

Aktuelle Regelwerke - Reflexion aus Erfahrungen - Innovative Lösungen


Inhalt

Programmablauf 24. März 2026

ab 09.00 Uhr Registration im Foyer vor dem Tagungsraum

09.30 Uhr Einführung und Begrüßung
- Jelena Wybranietz, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG
- Olaf Jastrob

09.45 Uhr Datenanalyse- und Management: Nutzung von Daten zur Verbesserung der Brandschutzmaßnahmen und zur Vorhersage von Risiken
- Dr. Thorsten Kühn, KBMS Consult GmbH

10.30 Uhr Tunnelsicherheit und Brandschutz
- Thomas Nierth, DMT GmbH & Co. KG

11.15 Uhr Kaffeepause im Foyer vor dem Tagungsraum

11.45 Uhr Rechtssicherheit als Brandschutzbeauftragter - Aufgaben, Beratung und Dokumentation
- Lars Oliver Laschinsky, Institut Laschinsky für Sicherheits- und Gefahrentraining

12.30 Uhr Virtuelle Realität (VR) und Augmented Reality (AR) im Brandschutz
- Klaus-Peter Stegen und Olaf Elmanowicz, TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG

13.15 Uhr Mittagspause im Restaurant

14.15 Uhr Bestandschutz und Brandschutz - Hard Facts vs. Soft Skills
- Nico Reuß, NR Brandschutz Services GmbH

15.00 Uhr Fassadenbegrünung und Energiegewinnung im Widerspruch zur MVV TB und Brandschutzbestimmungen
- Dr. Thomas Engel, Brandschutz Engel GmbH

15.45 Uhr Kaffeepause im Foyer vor dem Tagungsraum

16.30 Uhr Abfahrt zur Exkursion mit abschließendem Abendessen

ca. 22.30 Uhr gemeinsame Rückfahrt zum Hotel

Programmablauf 25. März 2026

09.00 Uhr Begrüßung und Zusammenfassung Tag 1
- Olaf Jastrob

09.15 Uhr Die häufigsten Fehler in Versammlungsstätten und wie ich sie vermeiden kann
- Olaf Jastrob

10.00 Uhr Brandschutz & Barrierefreiheit - Es kommt drauf an, dass es funktioniert
- Carsten Janiec

10.45 Uhr Kaffeepause im Foyer vor dem Tagungsraum

11.15 Uhr Pflichten und Aufgaben des BSS während und nach einem Ereignis - Einblicke in die Brandursachenermittlung
- Philipp Guth, Philipp Guth Ingenieurdienstleistungen GmbH

12.00 Uhr Diskussionsrunde Brandschutz und Nachhaltigkeit - Herausforderungen und Chancen"
- Moderation Olaf Jastrob
- Teilnehmende: Dr. Thorsten Kühn, Dr. Thomas Engel

12.45 Uhr Mittagspause im Restaurant

13.45 Uhr Titel folgt
- N.N.

14.30 Uhr Transformation zum ressourcenschonenden Brandschutz
- Dr. Thorsten Kühn, KBMS Consult GmbH

15.15 Uhr Kaffeepause im Foyer vor dem Tagungsraum

15.30 Uhr KI im Brandschutz - aktuelle Entwicklungen international im Vergleich mit Deutschland und was hat der Brandschutzbeauftragte damit zu tun
- Olaf Jastrob

16.15 Uhr Abschlussdiskussion

ca. 16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Nutzen

Entdecken Sie die Zukunft des Brandschutzes!
Die "Allianz für Transformation" lädt Brandschutzexperten und -interessierte zu zwei faszinierenden Tagen voller Innovationen und digitaler Lösungen ein. Erfahren Sie, wie künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität, Augmented Reality und Building Information Modeling den Brandschutz revolutionieren. Tauchen Sie ein in spannende Vorträge, Live-Demonstrationen und praxisnahe Anwendungsbeispiele, die Ihnen zeigen, wie diese Technologien die Sicherheit und Effizienz im Brandschutzbereich verbessern. Treffen Sie Gleichgesinnte, knüpfen Sie wertvolle Kontakte und gestalten Sie die Zukunft des Brandschutzes mit uns! Seien Sie Teil dieser wegweisenden Bewegung und erleben Sie, wie digitale Transformation den Brandschutz neu definiert.

Seien Sie weiterhin Teil unserer Themen, die sich mit der Transformation zur Klimaneutralität im Baubereich befasst. Erfahren Sie mehr über die neuen Muster-Richtlinien über brandschutztechnische Anforderungen an Bauteile und Außenwandbekleidungen in Holzbauweise (MHolzBauRL), die das Bauen mit Holz revolutionieren. Entdecken Sie die Möglichkeiten der Fass"

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Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) - EX/A30/30251101/24032026-1 - 24.03.2026

In Industrie-, Dienstleistungs- und Energieversorgungsunternehmen


Inhalt

Gesetzliche Vorschriften

Aufgaben und Pflichten nach
- DGUV Vorschrift 1
- DGUV Vorschrift 3
- DIN VDE 0105-100
- DIN VDE 1000-10
- Betriebssicherheitsverordnung einschl. der TRBS

Übertragung von Unternehmerpflichten auf die Verantwortliche Elektrofachkraft
- Erstellen von Arbeitsanweisungen für gefährliche Arbeiten
- Unfallarten
- Unfallschwerpunkte
- Persönliche Schutzausrüstungen

Auftragsvergabe an Fremdfirmen

Koordinierung von Arbeiten

Unterweisungen und Belehrungen der Mitarbeiter

Prüfung elektrischer Maschinen, Anlagen und Betriebsmittel

Bestellvorgänge
- Form und Inhalt von Bestellurkunden

Haftung

Nutzen

Das Seminar befähigt Sie, als Verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) tätig zu werden. Sie erhalten umfassende Kenntnisse über die Aufgaben einer Verantwortlichen Elektrofachkraft und die geltenden gesetzlichen Vorschriften. Dazu zählen auch die Aufgaben und Pflichten nach DGUV Vorschrift 1 und 3, VDE 0105-100 und Betriebssicherheitsverordnung. Das Seminar zeigt Ihnen die Fach- und Führungsverantwortung auf, die der VEFK obliegt: Um Unfälle zu vermeiden, Brandschutz zu gewährleisten und den Betrieb gerichtsfest zu organisieren, sind Unternehmen verpflichtet, eine Verantwortliche Elektrofachkraft zu bestellen. Wie Sie als VEFK die Verantwortlichkeiten erfüllen, erfahren Sie von unseren anerkannten Referenten.

Themen wie die Auftragsvergabe an Fremdfirmen, die Koordinierung von Arbeiten und Unterweisungen und Belehrungen der Mitarbeiter runden den Inhalt des Seminars ab. Innovative Unterrichtsmaterialien erleichtern es Ihnen, das Gelernte in Ihrem Berufsalltag umzusetzen. Erfahrene Referenten vermitteln Ihnen umfassend den aktuellen Kenntnisstand Ihrer Branche.

Zielgruppe

Führungskräfte der Elektrotechnik (Ingenieure, Techniker, Meister) aus Industrie-, Dienstleistungs- und Energieversorgungsunternehmen

Voraussetzungen

Laut DIN VDE 1000-10 ist zur Bestellung als VEFK ein Abschluss als Meister, Techniker, Ingenieur, Bachelor oder Master im jeweiligen Arbeitsgebiet der Elektrotechnik erforderlich.

Zeit

09:00 - 16:30

Max. Teilnehmerzahl

20;

Haben Sie Interesse an unserer kommenden Elektrotechnik-Fachtagung? Nähere Informationen finden Sie hier.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie

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HACCP-Schulung (IFS-lizenziert) - EX/A36/20301111/24032026-1 - 24.03.2026

Lebensmittelsicherheit und Hygiene aus Sicht des IFS


Inhalt

Was steckt hinter dem IFS-Standard?
- IFS im Vergleich zu anderen Lebensmittelsicherheitsstandards
- Die Bedeutung von HACCP im Rahmen des IFS
- HACCP-Anforderungen, die nach IFS erfüllt werden müssen

HACCP - 12 Schritte mit Grundsätzen - inklusive Fallstudien und fachlicher Diskussion
- Zusammenstellung des HACCP-Teams
- Produktbeschreibung und Festlegung des Verwendungszwecks
- Identifizierung des Verwendungszwecks
- Erstellen von Fließdiagrammen
- Vor-Ort-Überprüfung des Fließdiagramms
- Grundsatz 1: Auflisten aller potenziellen Gefahren
- Grundsatz 2: Festlegen der CCPs
- Grundsatz 3: Bestimmen von Grenzwerten für jeden CCP
- Grundsatz 4: Einrichten eines Überwachungssystems für jeden CCP
- Grundsatz 5: Festlegen von Korrekturmaßnahmen
- Grundsatz 6: Einführen von Verifizierungsmaßnahmen
- Grundsatz 7: Dokumentation und Aufzeichnungen

Nutzen

Lebensmittelsicherheit beginnt mit Wissen: Die lizenzierte HACCP-Schulung nach IFS-Standard vermittelt Ihnen umfassende Grundlagen zur Umsetzung eines wirksamen HACCP-Konzepts (Hazard Analysis and Critical Control Points). Sie lernen die sieben HACCP-Grundsätze praxisnah kennen und setzen diese im Kontext der aktuellen Anforderungen des IFS-Food um.

Von der strukturierten Gefahrenanalyse über die Bewertung kritischer Kontrollpunkte bis hin zur rechtssicheren Dokumentation - Sie erfahren, wie Sie Hygiene und Produktsicherheit entlang Ihrer Prozesse wirksam steuern. Grundlage ist der Codex Alimentarius, der Ihnen als methodische Basis zur Steuerung der Hygiene und Produktsicherheit in Ihrem Betrieb dient.

Unsere Referentinnen und Referenten zeigen Ihnen, wie Sie Risiken im Produktionsprozess frühzeitig erkennen, Schwachstellen analysieren und Verbesserungen dokumentieren. Gleichzeitig machen Sie sich mit der zentralen Rolle von HACCP im IFS vertraut - für die Sicherheit innerhalb Ihrer Lebensmittel-Lieferketten und für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Innovative Lernformate und Austauschmöglichkeiten mit anderen Teilnehmenden unterstützen Sie dabei, das Gelernte direkt im beruflichen Alltag anzuwenden. Ob im Rahmen eines Audits oder zur Optimierung bestehender Prozesse - mit dieser Hygieneschulung erfüllen Sie gesetzliche Vorgaben, stärken das Vertrauen Ihrer Kundschaft und verbessern die Qualität Ihrer Produkte spürbar.

Ein funktionierendes HACCP-Konzept wird gesetzlich in der EU-Lebensmittelhygieneverordnung (VO (EG) 852/2004) vorgeschrieben und ist maßgeblich im Rahmen von Zertifizierungsverfahren wie IFS-Food und BRC GS (British Retail Consortium Global Standard) Food. Das IFS-Audit dient dabei als Maßstab für Einzelhändler, ob Hersteller sichere und spezifikationskonforme Produkte liefern. Unser HACCP-Seminar vermittelt Ihnen, wie Sie die rechtlichen Anforderungen an die Lebensmittelwirtschaft erfüllen und das passende Hygienekonzept wirksam umsetzen. HACCP nach IFS stärkt das Vertrauen in Ihre Produkte und unterstützt Sie dabei, Lebensmittel sicher und spezifikationskonform zu vermarkten.

Zielgruppe

Diese Schulung richtet sich an Leiterinnen und Leiter sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Qualitätsmanagement und/oder in der Qualitätssicherung sowie an Verantwortliche in der Produktion oder weitere Mitglieder eines HACCP-Teams. Dieser zweitägige HACCP-Kurs ist eine der Grundvorrausetzungen für Teilnehmer, die Lead Auditor (IFS-Auditor) werden möchte. Bei Unternehmen, die eine FSSC-Multisite-Zertifizierung haben, müssen die HACCP-Teamleiter diesen Kurs nachweisen.

Zeit

09:00 - 17:00

Max. Teilnehmerzahl

16; Um die Anforderungen zum HACCP wirksam im Unternehmen zu implementieren, werden zu den Schritten/Prinzipien Fallstudien und Präsentation der Ergebnisse sowie Diskussion durchgeführt.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettop

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Leading High-Performance-Teams - EX/A41/10301931/24032026-1 - 24.03.2026

Wie Sie leistungsstarke, resiliente Teams aufbauen und führen


Inhalt

Der Weg zum High-Performance-Team beginnt bei dir.
- Was ist High-Performance Leadership? Einstieg und Zielklärung
- Die innere Haltung der Führungskraft: Selbstreflexion und Glaubenssätze
- Psychologische Sicherheit: Vertrauen aufbauen und erhalten
- Sinn und emotionale Verbindung: Purpose und Vision im Team verankern
- Rollen und Erwartungen klären: Spielregeln für Team-Flow und Wirksamkeit

High-Performance im Team verankern
- Autonomie und Ownership: Verantwortung übergeben, ohne Kontrolle zu verlieren
- Organisationale Gewohnheiten: Rituale und Routinen für Teamstabilität
- Umgang mit Störungen und Widerständen: Konfliktdynamiken erkennen und navigieren
- Umsetzung und Integration: persönlicher Entwicklungsplan und 90-Tage-Commitment

Methoden und Tools
- Rollen-Canvas
- Vertrauensbarometer
- Feedback-Formate
- Visualisierungstechniken für Team-Purpose
- Übungen zur Delegation und Energieanalyse im Team

Nutzen

Der Weg zum High-Performance-Team beginnt bei Ihnen! In diesem zweitägigen Intensivseminar lernen Sie als Führungskraft, wie Sie aus guten Teams echte High-Performance-Teams entwickeln. Dabei steht ein praxisorientierter Zugang zu den psychologischen und systemischen Hebeln für Spitzenleistung im Vordergrund.

Sie erfahren, warum echte Team-Performance bei der Führungskraft selbst beginnt. Übergeben Sie Verantwortung - ohne die Kontrolle zu verlieren. Erkennen Sie Konfliktdynamiken und gehen Sie mit Störungen und Widerständen souverän um. Sie lernen, wie sie psychologische Sicherheit schaffen, Sinn vermitteln, Rollen klären und mit Ritualen sowie Strukturen den Nährboden für kontinuierliche Spitzenleistung legen.

Erfahrene Referentinnen und Referenten vermitteln Ihnen den ganzheitlichen und gleichzeitig pragmatischen Ansatz unseres Seminars Leading High-Performance-Teams. Sie verbinden neueste Erkenntnisse aus Führungspsychologie, Teamforschung und moderner Arbeitswelt mit leicht anwendbaren Tools, die sofort umsetzbare Ergebnisse im eigenen Team ermöglichen. Dabei setzen unsere Expertinnen und Experten auf Interaktion, Reflexion und Transfer statt auf Frontalbeschallung.

Visualisierungstechniken helfen Ihnen, den Team-Purpose greifbar zu machen, um Engagement und Motivation zu steigern sowie Klarheit und Fokus in der Zusammenarbeit zu schaffen. Übungen zur Delegation und Energieanalyse im Team runden das Seminar ab und bieten Ihnen praxisnahe Ansätze für Ihre Führungsarbeit. Starten Sie jetzt Ihren Weg zum High-Performance Leadership!

Zielgruppe

Erfahrene Führungskräfte, die ihre Teams zu Spitzenleistungen führen möchten

Zeit

09:00 - 16:30

Max. Teilnehmerzahl

16

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettopreis

1290 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

245.1 EUR

Bruttopreis

1535.1 EUR

Ansprechpartner

Frau Claudia Kotsch
0351 20543611
akd-dd@tuev-nord.de
weitere Informationen

"

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Umweltmanagement-Beauftragter (TÜV) - Teil 1 - EX/A41/40101101/24032026-1 - 24.03.2026

Umweltmanagement nach ISO 14001 und EMAS


Inhalt

Umweltrechtliche Grundlagen
- Gliederung des Umweltrechts
- Prinzipien und Instrumente des Umweltrechts
- Ordnungswidrigkeiten und Straftaten
- Umwelthaftung, Umweltschadensgesetz (USchadG)

Besonderes Umweltverwaltungsrecht
- 42. BImSchV
- Abfallwirtschaft (KrWG, Verordnungen zum KrWG)
- Gewässerschutz (WHG, AbwV, wassergefährdende Stoffe)
- Gefahrstoff- und Gefahrgutrecht (GefStoffV, GbV)

Rechtliche Aspekte der Arbeitssicherheit
- Betriebssicherheitsverordnung
- Technische Regeln und DGUV Vorschriften
- Gefährdungsbeurteilungen
- Explosionsschutz

Nutzen

Unser zweiteiliges Seminar bildet Sie zum Umweltmanagement-Beauftragten mit TÜV-Zertifikat aus. Im ersten Teil des Seminars erhalten Sie praxisorientierte Informationen über die umweltrelevanten Gesetze, wie die IED-Richtlinie, das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und das Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Dazu zählen auch die untergesetzlichen Regelwerke, zum Beispiel die Störfall-Verordnung, die 42. BImSchV, die 31. BImSchV und die Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV).

Im Lehrgang zum Umweltmanagement-Beauftragten eignen Sie sich die besonderen Funktionsprinzipien des Umweltrechts an. Sie lernen, Umweltschadensgesetz vom Umwelthaftungsgesetz zu unterscheiden. Auch die umweltbezogenen Aspekte der Arbeitssicherheit, zum Beispiel Gefährdungsbeurteilungen oder Explosionsschutz, werden eingehend behandelt. Informationen zum Thema Baurecht und Brandschutz runden den Seminarinhalt ab. Nach dem Besuch des zweiten Teils der Qualifizierung zum Umweltmanagement-Beauftragten (TÜV) haben Sie die Möglichkeit, an der Abschlussprüfung teilzunehmen. Unsere Prüfungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem hohen Anspruch der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) an die Prüfungsregularien im akkreditierten Bereich folgen! Informationen zum zweiten Teil der Schulung zum Umweltmanagement-Beauftragten finden Sie hier.

Zielgruppe

Personen, die in ihrem Unternehmen Umweltmanagement-Aufgaben wahrnehmen oder wahrnehmen sollen; Mitarbeiter, die die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 und/oder die Validierung nach EMAS vorbereiten; Umweltbeauftragte, Mitarbeiter aus Fachbehörden und andere fachlich interessierte Personen

Voraussetzungen

Zum Besuch der Veranstaltung sind keine Voraussetzungen notwendig.

Voraussetzung zur Teilnahme an der Prüfung Umweltmanagement-Beauftragter (TÜV) ist der Besuch aller Teile des gleichnamigen Seminars.

Zeit

09:00 - 16:30

Max. Teilnehmerzahl

16;

Dieses Seminar ist auch als Blended Learning verfügbar. Zum Blended Learning

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BPMN-2.0-Schulung: Prozessmodellierung und -digitalisierung - EX/A40/20153001/24032026-1 - 24.03.2026

Praxisworkshop zur Erstellung von Geschäftsprozessmodellen


Inhalt

Einführung in BPMN
- Einsatzszenarien
- Token-Konzept
- Hintergrundkonzepte (Flusssteuerung, Syntax und Semantik)
- Einfache Modellierungskonstrukte
- Verzweigungen, Aktivitäten und Ereignisse
- Alleinstellungsmerkmale der BPMN
- Ausdrucksumfang, Kommunikation und Verantwortung

Workflow-Patterns und Ereignisverarbeitung

Time-Outs, Eskalation, Broadcasting, Transaktionen, Daten

Fehlermanagement

Symbole für die Prozessautomation

Aufgabentypen und Markierungen

BPMN im Kontext
- zum Unternehmensprozessmanagement und Requirements Engineering
- zur Softwareauswahl und Softwareimplementierung
- zur Kontinuierliche Verbesserung

Nutzen

In der dreitägigen BPMN-2.0-Schulung stellen wir Ihnen die Business Process Model and Notation (BPMN) als herstellerunabhängigen Standard für Prozessmodellierungen vor. Mithilfe dieses Modells können Sie Prozesse und eventuell existierende Probleme einfach sichtbar machen. Damit Sie sicher mit den BPMN-Modellen umgehen können, erklären wir Ihnen die Hintergründe und Denkmuster sowie die BPMN-Symbole und ihre Anwendung in Prozessdarstellungen.
Ob einfach oder komplex: Sie lernen, die verschiedenen Prozessmodelle zu lesen und korrekt zu interpretieren. Darüber hinaus werden Sie künftig unterschiedliche Konstrukte der Modellierungssprache bewerten können und den Umgang mit BPMN 2.0 in Ihrem Unternehmen etablieren.

Durch zahlreiche Übungen erlangen Sie die Fähigkeit, Prozesse interpretationsfrei für die Dokumentation zu modellieren. Ebenso erlernen Sie, wie Sie BPMN 2.0 gezielt für die Prozessautomatisierung einsetzen können. Somit gelingt es Ihnen, prozessuale Details transparent zu machen, Abläufe besser aufeinander abzustimmen und eine Grundlage für die Digitalisierung bereichsübergreifender Geschäftsprozesse zu schaffen.

In der BPMN-2.0-Schulung erhalten Sie anhand zahlreicher Praxisbeispiele wertvolle Tipps und Tricks bei der Einführung und Umsetzung von automatisierten Workflows. Durch die Teilnahme an diesem Seminar kennen Sie die Möglichkeiten und Grenzen von BPMN, können den Nutzen für Ihre eigene Arbeit in Ihrem Unternehmen einschätzen und dieses Wissen direkt in der Praxis anwenden.

Mit BPMN 2.0 schaffen Sie die ideale Grundlage, um Ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren und zu automatisieren. Mit dem Wissen aus dieser Schulung steigern Sie die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens. BPMN 2.0 ist somit ein wichtiger Baustein zur Digitalisierung der betrieblichen Wertschöpfung. Nach Abschluss des BPMN-2.0-Seminars überblicken Sie die Möglichkeiten und Grenzen der BPMN-Prozessmodellierung und können den Nutzen für Ihre eigene Arbeit und Ihr Unternehmen einschätzen - ein bedeutender Beitrag zum modernen Prozessmanagement.

Zielgruppe

Das Seminar/Praxisworkshop richtet sich an alle, die Prozesse gestalten und verbessern wollen bzw. Prozesse dokumentieren müssen.

Zeit

09:00 - 16:30

Max. Teilnehmerzahl

16; Wenn die Möglichkeit besteht, bringen Sie bitte zum Workshop ein Laptop mit.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettopreis

1440 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

273.6 EUR

Bruttopreis

1713.6 EUR

Ansprechpartner

Frau Diana Michl
+49 221 945352-12
akd-k@tuev-nord.de
weitere Informationen

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Automotive-Core-Tools-Schulung - Methodenbeauftragter (TÜV) - EX/A52/20201601/24032026-1 - 24.03.2026

Qualitätsmethoden vom APQP bis zum PPAP


Inhalt

Modul I
- Advanced Product Quality Planning APQP
- Controlplan Methodik CP/PLP
- Reifegradabsicherung im Projekt RGA
- Risikobewertung FMEA (AIAG/VDA)

Modul II
- Besondere Merkmale BM
- Statistische Grundlagen PFU
- Statistische Prozessregelung SPC
- Qualitätsregelkarten QRK

Modul III
- Messprozessfähigkeit MSA/VDA5
- Production Part Approval Process PPAP
- Produkt- und Prozess-Freigabe VDA2
- Lessons Learned

Nutzen

Sie möchten Automotive-Prozesse nicht nur verstehen, sondern mitgestalten?
Dann werden Sie Methodenbeauftragter (TÜV) und lernen Sie, die in der IATF 16949 geforderten Automotive Core Tools sicher und praxisnah anzuwenden - von der Projektplanung über die Produkt- und Prozessfreigabe bis hin zur Überwachung der Serienprozesse.

Ziel der Automotive-Core-Tools-Schulung - Methodenbeauftragter (TÜV) mit TÜV-Zertifikat ist, dass Sie die Anforderungen der IATF 16949 hinsichtlich der Methoden und Tools kennen und diese anwenden können. Dazu gehören sowohl die aktuellen AIAG-Handbücher als auch die VDA-Bände.

In der Automotive-Core-Tools-Schulung durchlaufen Sie alle Phasen eines typischen Projekts. Von der Qualitätsvorausplanung mit APQP über die Reifegradbewertung nach VDA-RGA bis hin zur Serienfreigabe mit PPAP und VDA-2-PPF.

Neben den Five Core Tools der AIAG (Automotive Industry Action Group) und den relevanten VDA-Bänden vertiefen Sie auch den richtigen Umgang mit Besonderen Merkmalen. Unsere erfahrenen Referentinnen und Referenten zeigen Ihnen anhand von Praxisbeispielen, wie die einzelnen Methoden effizient eingesetzt werden.

Unsere Methodenschulung ist rechnergestützt: Sie arbeiten mit Excel-Tools und wenden ausgewählte Methoden unter Anleitung der Trainerin oder des Trainers an. So sichern Sie sich einen hohen Praxisbezug und vertiefen gezielt Ihre Automotive-Core-Tool-Kenntnisse.

Als IATF-16949- und VDA-6.3-Auditor sind Sie nach dem Training in der Lage, die Anwendung der Core Tools in Ihrem Unternehmen fundiert zu bewerten und weiterzuentwickeln.

Am Ende legen Sie eine Prüfung ab, mit der Sie den von der IATF geforderten Kompetenznachweis erwerben, dokumentiert durch ein TÜV-Zertifikat. Unsere Prüfungen erfüllen dabei die DAkkS-Anforderungen an die Prüfungsregularien im akkreditierten Bereich.

Zielgruppe

Diese Schulung richtet sich an Mitarbeiter aus der produzierenden Industrie, insbesondere der Automobilindustrie, IATF-16949- und VDA-6.3-Auditoren, QM/QS-Fachpersonal, Projektleiter, Prozessverantwortliche. Diese Schulung ist auch für andere Industriezweige, in denen die Core Tools Anwendung finden, geeignet.

Voraussetzungen

Voraussetzungen sind Kenntnisse der Normenanforderungen der ISO 9001 und der IATF 16949 sowie Berufserfahrung und Erfahrungen mit Qualitätstechniken.

Zeit

08:30 - 16:00

Max. Teilnehmerzahl

14;

Die Automotive-Core-Tools-Schulung - Methodenbeauftragter (TÜV) findet über drei Tage statt und ist auf eine Teilnehmerzahl von 14 Personen bzw. 12 Personen beim Webinar begrenzt.

Zusätzlich zu den Schulungsunterlagen erhalten Sie vom Dozenten Excel-Tools für die Methoden FMEA, MSA, G8D, APQP und RGA. Wenn die Möglichkeit besteht, bringen Sie bitte ein Laptop mit.



Als Abschluss des Seminars ist eine schriftliche Prüfung vorgesehen. Die Prüfung findet direkt im Anschluss an das Seminar statt. Zur Teilnahme ist eine separate Anmeldung erforderlich. Es entstehen zusätzliche Prüfungsgebühren. Bitte beachten Sie den

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Gefahrstoffbeauftragter - EX/A49/50301101/24032026-1 - 24.03.2026

Koordinator für modernes Gefahrstoffmanagement


Inhalt

EU-Chemikalienrecht
- GHS/CLP: Umstellung der Kennzeichnung von Gefahrstoffen
- REACH: Stoffregistrierungen, Expositionsszenarien, SVHC-Stoffe
- Umsetzung in deutschen Unternehmen

Aufbau des Chemikalienrechts in Deutschland
- Chemikaliengesetz, Chemikalienverbotsverordnung, Chemikaliensanktionsverordnung, Gefahrstoffverordnung, Technische Regeln (TRGS)

Grundzüge der Gefahrstoffverordnung
- Gefahrstoffeigenschaften und -wirkungen
- Sicherheitsdatenblätter und Informationsgewinnung
- Erstellen von Gefahrstoffverzeichnissen
- Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstofftätigkeiten
- Sicherheitsmaßnahmen und Expositionskontrolle
- Erstellen von Betriebsanweisungen
- Unterweisung von Mitarbeitenden
- Arbeitsmedizinische Vorsorge

Praktische Anforderungen im Gefahrstoffmanagement
- Praktische Ersatzstoffsuche
- Lagerung von Gefahrstoffen (Lagerausrüstung, Zusammenlagerung, Genehmigung)
- Auswahl persönlicher Schutzausrüstung
- Entsorgung von Gefahrstoffen
- Notfallplanung und -übung von Gefahrstoffunfällen
- Anknüpfung an das Umweltrecht und an weitere Arbeitsschutzvorschriften

Schriftliche Erfolgskontrolle

Nutzen

Umgang mit Gefahrstoffen im Unternehmen: Unser dreitägiges Seminar befähigt Verantwortliche, die gesetzlichen Anforderungen im Umgang mit Gefahrstoffen sicher und rechtskonform im Unternehmen umzusetzen. Sie erlernen die wichtigsten rechtlichen Grundlagen, um als Gefahrstoffbeauftragte bzw. Gefahrstoffbeauftragter zu arbeiten - einschließlich der Vorschriften für das Inverkehrbringen, den Umgang sowie das Lagern und Entsorgen von Gefahrstoffen.

Unternehmen, die mit gefährlichen Stoffen arbeiten, sind verpflichtet, die damit verbundenen Gefährdungen durch eine fachkundige Person (Gefahrstoffbeauftragter) zu erfassen und zu beurteilen. Gefahrstoffbeauftragte müssen die aktuellen gesetzlichen Vorschriften kennen und Schutzmaßnahmen koordinieren.

Unsere erfahrenen Referentinnen und Referenten weisen Sie in unserer Schulung systematisch auf die Vorschriften angrenzender Rechtsbereiche des Umweltrechts hin. So wird die Basis für ein integriertes Gefahrstoffmanagement geschaffen.

In den letzten Jahren wurde das Gefahrstoffmanagement durch Umstellungen mit Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehört die Umstellung der Kennzeichnung auf GHS, die Registrierung von Chemikalien unter REACH und die daraus resultierenden Daten und Expositionsszenarien.

Praktische Tipps und realitätsnahe Fallstudien begleiten Sie während dieser dreitägigen Ausbildung.

Vertiefen Sie das Gelernte durch unsere interaktive Trainingseinheit in einer virtuellen Realität, die Ihnen in einem realitätsnahen Szenario ermöglicht, Ihre Fähigkeiten im Gefahrstoffmanagement effektiv anzuwenden. Unsere interaktive Trainingseinheit finden Sie zusammen mit Ihren digitalen Schulungsunterlagen im Kundenportal.

Zielgruppe

Diese Veranstaltung richtet sich an Betriebsbeauftragte für Gefahrstoffe, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Umweltschutzbeauftragte, Führungskräfte aus Industrie und Kommunen sowie Arbeitsmediziner.

Zeit

09:00 - 16:30

Max. Teilnehmerzahl

16; Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf ein digitales Praxistraining - die Durchführung ist 100 % online und mehrfach wiederholbar.

Abschluss

Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;

Nettopreis

1490 EUR

MwSt. in %

19

MwSt. in EUR

283.1 EUR

Bruttopreis

1773.1 EUR

Ansprechpartner

Frau Susann Wellnitz
040 8557 2780
akd-hh@tuev-nord.de
weitere Informationen

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SGU-Prüfung für operativ tätige Mitarbeiter - EX/A42/50101505/24032026-1 - 24.03.2026

Gemäß SGU-Personal VAZ Dokument 018 (Version 2021)


Inhalt

Die Themen der Prüfung basieren auf den Inhalten des SCC Regelwerks gemäß SGU-Personal VAZ Dokument 018 (Version 2021).

Prüfungsmodus:
- Die Dauer der schriftlichen Prüfung beträgt 60 Minuten.
- Es werden insgesamt 40 Single Choice Fragen gestellt.

Erfolgskriterium:
- Die Prüfung gilt als bestanden, wenn 70 % der maximal möglichen Punkte erreicht werden.

Zugelassene Hilfsmitel:
- Es sind keine Hilfsmittel zugelassen.

Zertifikat und Ergebnis:
-Bei Bestehen der Prüfung und positiv bewertetem Zertifizierungsantrag wird Ihnen ein auf 5 Jahre befristetes Personenzertifikat der TÜV NORD CERT übersandt.
- Es erfolgt keine Mitteilung über das Punkteergebnis.
- Das Zertifikat darf für persönliche werbliche Zwecke genutzt werden.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Die Rahmenbedingungen sind in der allgemeinen Prüfungsordnung und im Leitfaden zum Personenzertifizierungsprogramm verbindlich festgelegt. Diese und weitergehende Informationen sowie relevante Links finden Sie in den Voraussetzungen und auf der Website der TÜV NORD Akademie unter Personenzertifizierung.

Nutzen

Stellen Sie Ihre Kompetenz unter Beweis.

Bei bestandener Prüfung und nach erfolgreich geprüften Zertifizierungsantrag erhalten Sie ein 5 Jahre gültiges, akkreditiertes Personenzertifikat der TÜV NORD CERT, einer von der DAkkS akkreditierten Personenzertifizierungsstelle.

Zielgruppe

Operativ tätige Mitarbeiter von Kontraktoren, die die SGU-Prüfung gemäß SGU-Personal VAZ Dokument 018 (Version 2021) ablegen wollen.

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen müssen Sie, neben der bestandenen Prüfung, für die Zertifikatserteilung erfüllen:



  • schriftliche Anmeldung zur Prüfung mit Angabe des Geburtsdatums

  • Voraussetzungen zur Zertifikatserteilung sind zudem weitere persönliche Qualifikationen, die mittels eines Zertifizierungsantrages nachzuweisen sind.

    Bitte senden Sie den ausgefüllten Zertifizierungsantrag inkl. der notwendigen Nachweise an PersZert@tuev-nord.de.

  • Detaillierte Informationen zu den Eingangsvoraussetzungen zur Teilnahme an der SGU-Prüfung finden Sie in den Informationen zur Personenzertifizierung im SGU-Bereich.


    Mit Buchung der Prüfung stimmen Sie den Rahmenbedingungen, die in der Prüfungsordnung festgelegt sind, sowie der Erklärung zur Zertifikatserteilung verbindlich zu.

    Zeit

    15:30 - 17:30

    Max. Teilnehmerzahl

    20

    Abschluss

    Zertifikat einer akkreditierten Personalzertifizierungsstelle

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