Veranstaltungskalender
Hubarbeitsbühnen sicher einsetzen - 248 - 02.09.2026
Befähigungsnachweises gemäß DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.10 Nr. 2.1 „Beschäftigungsbeschränkung“ und DGUV Grundsatz 308-008 „Ausbildung und Beauftragung der Bediener von Hubarbeitsbühnen“.
Unsere Schulung richtet sich nach den gesetzlichen Anforderungen des Befähigungsnachweises gemäß DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.10 Nr. 2.1 „Beschäftigungsbeschränkung“ und DGUV Grundsatz 308-008 „Ausbildung und Beauftragung der Bediener von Hubarbeitsbühnen“. Ziel ist es, Teilnehmende mit den notwendigen Kenntnissen und Fähigkeiten auszustatten, um Hubarbeitsbühnen vorschriftsmäßig und sicher bedienen zu können. Unsere Schulung ist darauf ausgerichtet, den sicheren Umgang mit Hubarbeitsbühnen und spezifische Anforderungen zu vermitteln, um das Unfallrisiko und daraus resultierende Betriebsunfälle zu minimieren. Der erfolgreiche Abschluss führt zur Erlangung des Befähigungsnachweises.
Beachten Sie, dass die Unterweisung zum sicheren Einsatz von Hubarbeitsbühnen nach Empfehlung alle zwei bis drei Jahre durchgeführt werden sollte.
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Lithiumbatterien - Transport, Lagerung und Entsorgung - 248 - 02.09.2026
Eintägiges Seminar für den sicheren Umgang mit Lithiumbatterien unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben
Lithiumbatterien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie versorgen unsere mobilen Geräte mit Energie, treiben Elektrofahrzeuge an und spielen eine entscheidende Rolle bei der Energiewende. Doch ihr Einsatz birgt auch Risiken, die durch unsachgemäße Handhabung zu schwerwiegenden Folgen führen können.
Der Lebenszyklus von Lithiumbatterien ist mit spezifischen Herausforderungen verbunden, die spezielle Kenntnisse im Bereich der sicheren Lagerung, des Transports und der Entsorgung erfordern.
Potenzielle Gefahren resultieren aus den Eigenschaften einzelner Batteriekomponenten, aus der Konstruktion der Batteriezellen sowie aus der Anwendung von Lithiumbatterien als Energiespeicher. Falsche Handhabung oder technische Defekte können dazu führen, dass Batterien unkontrolliert ihre elektrische Energie abgeben. Diese plötzliche Entladung erzeugt extreme Hitze und kann Brände verursachen. Lithium-Batterien sind besonders anfällig für solche Ereignisse, insbesondere wenn sie falsch transportiert, gelagert oder entsorgt werden
Gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung (§ 3 BetrSichV) ist der Unternehmer verpflichtet, in einer Gefährdungsbeurteilung die Gefahren, die von den technischen Einrichtungen und Geräten ausgehen können, einzuschätzen, zu beurteilen und die daraus abzuleitenden notwendigen Schutzmaßnahmen umzusetzen.
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WEBINAR: Passage au nouveau règlement machines - 2443-WEB-F - 02.09.2026
Dans ce séminaire d'une demi-journée, nous vous transmettons les nouveautés pertinentes concernant le nouveau règlement machines (UE) 2023/1230. Le nouveau Règlement Machines (UE) 2023/1230 (RM) remplace la Directive Machines (DM 2006/42/CE). Ne perdez pas de temps et penchez-vous dès maintenant sur les nouveautés et les modifications qui concernent votre produit et votre processus d'évaluation de la conformité.
Dans ce séminaire d'une demi-journée, nous vous transmettons les nouveautés pertinentes concernant le nouveau règlement machines (UE) 2023/1230. Le nouveau Règlement Machines (UE) 2023/1230 (RM) remplace la Directive Machines (DM 2006/42/CE). Ne perdez pas de temps et penchez-vous dès maintenant sur les nouveautés et les modifications qui concernent votre produit et votre processus d'évaluation de la conformité.
Avancez également les éventuelles demandes de vos clients qui exigent déjà ou exigeront dans un avenir proche une conformité contractuelle avec le RM. Le séminaire en ligne d'une demi-journée vous permet de vous familiariser rapidement avec le nouveau règlement machines de manière compacte et approfondie.
Programme du séminaire:
Connaissances de base importantes
- Quel est l'impact du passage de la directive au règlement pour les entreprises.
- Pourquoi la directive 2006/42/CE a-t-elle été modifiée ?
- Jusqu'à quand telle ou telle disposition doit être appliquée?
- Pourquoi il n'y a pas de période de transition et comment se préparer au mieux à la date butoir.
- Attention ! Selon la durée des projets, il se peut que vous deviez tenir compte du nouveau règlement machines bien avant la date butoir!
Exigences nouvelles et modifiées en matière de conception, de construction de commandes et de documentation
- Beaucoup de choses restent identiques ! Quelles sont les nouvelles exigences ou celles qui ont été modifiées ?
- Quelles modifications - notamment mécaniques - sont pertinentes.
- Ce dont il faut tenir compte pour les machines dont le comportement se modifie automatiquement.
- Ce qui change en ce qui concerne les exigences posées aux systèmes de commande et le rôle que joue désormais la sécurité.
- Notices d'utilisation numériques : où se trouvent les limites et les écueils.
- Quels contenus supplémentaires sont exigés dans les notices d'utilisation.
Processus d'évaluation de la conformité et définitions modifiés
- Modification mineure du champ d'application - comment déterminer si votre produit est concerné par une modification.
- Changement important : avec le nouveau règlement machines, il est désormais réglementé au niveau européen!
- Ce qui change dans les procédures d'évaluation de la conformité.
- Quand votre produit entre dans la catégorie des "machines à haut risque" et ce que cela signifie pour vous.
- Notice d'utilisation : pourquoi la mention "original" n'est plus nécessaire.
- Déclaration de conformité : pourquoi il n'est plus nécessaire de mentionner le "mandataire chargé d'établir le dossier technique" et ce qui change par ailleurs.
Comment planifier le passage au numérique de manière proactive et rentable
- Attention : les informations doivent toujours être diffusées dans l'entreprise en fonction du groupe cible. Évitez la "surinformation" inutile.
- Pourquoi le nouveau Règlement peut aussi être l'occasion de mettre au jour des processus inefficaces et de remettre le thème de la sécurité des machines sur de nouvelles bases.
- Les 5 causes les plus fréquentes de coûts inutiles dans le processus de sécurité et comment les détecter et les éviter dans le cadre du passage au nouveau règlement machines.
- Conseils et recommandations sur la manière d'apaiser les craintes et les inquiétudes de vos collègues concernant la sécurité des machines et le passage au nouveau Règlement.
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Seminar: Sicherer Schaltschrankbau nach EN 61439 - 2477-ÖF - 03.09.2026
In diesem 1-tägigen Seminar erhalten Sie praxisgerechte Interpretationen der Anforderungen von EN 61439 zur normengerechten Konstruktion von Schaltschränken und Schaltanlagen.
In diesem 1-tägigen Seminar erhalten Sie praxisgerechte Interpretationen der Anforderungen von EN 61439 zur normengerechten Konstruktion von Schaltschränken und Schaltanlagen.
Dieses Praxis-Seminar vermittelt den Teilnehmern das notwendige Wissen, um sichere Schaltschränke (Schaltanlagen, Schaltgerätekombinationen) entsprechend der harmonisierten Norm EN 61439-1 (VDE 0660-600) und den zugehörigen Produktnormen zu bauen. Der Fokus des Seminars liegt auf den konkreten technischen Anforderungen an sichere Schaltschränke.
Seminarprogramm
Kurzüberblick rechtlicher und normativer Zusammenhänge
- CE-Kennzeichnung: Diese Richtlinien müssen Sie beim Schaltschrankbau beachten.
- Planer – Hersteller – Lieferant: Wer hat in der Supply-Chain welche Pflichten.
- Neuerungen durch die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU – Wie sieht eine „Risikoanalyse“ für Schaltschränke aus?
- Schaltschrank als Sicherheitsbauteil? Objektive Übersicht zu unterschiedlichen Meinungen – und worauf es in der Praxis wirklich ankommt.
- Zusammenhang und Abgrenzung mit anderen relevanten Normen, insbesondere EN 60204-1 (el. Ausrüstung von Maschinen) und EN ISO 13849-1/2 (sichere Steuerungen)
EN 61439 in der Praxis – Technische Anforderungen an den Schaltschrank
- Festigkeit von Werkstoffen und Teilen inkl. mechanischer Festigkeit
- Schutzart von Gehäusen
- Luft- und Kriechstrecken
- Schutz gegen elektrischen Schlag (direktes Berühren, indirektes Berühren)
- Einbau von Betriebsmitteln
- Stromkreise innerhalb des Schaltschrankes - Dimensionierung
- Hitzeentwicklung und Wärmeabfuhr – Methoden zur Messung und Berechnung
- Isolationseigenschaften und Kurzschlussfestigkeit
- Elektromagentische Verträglichkeit (EMV) im Schaltschrank
Bauartnachweis und Stücknachweis
- Worin unterscheiden sie sich voneinander?
- Wozu dienen Bauart- und Stücknachweis?
- Von wem wird welcher Nachweis durchgeführt?
- Zu welcher Phase im Prozess werden Bauart- und Stücknachweis durchgeführt?
- Möglichkeiten zur Durchführung eines Bauartnachweises (Prüfung, Vergleich, Begutachtung)
Praxisempfehlungen für typische Situationen im Schaltschrankbau
Systematisch beginnen: IEC/TR 61439-0 sowie Anhang C aus EN 61439-1 als Vorlage zur Abstimmung der technischen Merkmale zwischen Schaltschrankbauer und Anwender
Geteilte Nachweisverantwortung: die Unterschiede der Rollen „ursprünglicher Hersteller“, „Hersteller“, „Anwender“ verstehen und im Projekt anwenden
Umbau und Erweiterung bestehender Schaltgerätekombinationen – Warum ein Umbau eine „wesentliche Veränderung“ einer gesteuerten Maschine darstellen kann und was dies in der Praxis bedeutet.
Beispiele für die Auswahl und technische Dimensionierung von Schutzmaßnahmen zum:
- Schutz bei indirektem Berühren (Fehler-Schutz)
- Schutz gegen direktes Berühren (Basis-Schutz)
- Schutz gegen direktes und indirektes Berühren
Erforderliche Nachweisdokumente und Benutzerinformationen
- Welche Angaben müssen auf ein Typenschild? (Mindestvorgaben aus Richtlinien und zusätzliche Angaben aus zutreffenden Normen)
- Wer (Hersteller, Planer, Zusammenbauer) muss wann welche Dokumente (aufgrund welcher gesetzlichen Vorschriften) erstellen?
- Welche Angaben in Betriebsanleitungen bzw. Begleitdokumentationen enthalten sein müssen.
Fragen und Diskussion
Ihre individuellen Fragen beleben den Seminarablauf und erhöhen den Praxisbezug dieses Seminars.
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Seminar: Sichere Roboter und Cobots - 2490-ÖF - 03.09.2026
In diesem 1,5-tägigen Seminar erfahren Sie wie Robotersysteme und Cobots (Mensch-Roboter-Kollaboration) sicher gestaltet und in Maschinen und Anlagen integriert werden.
- Ende 12 Uhr -
In diesem 1,5-tägigen Seminar erfahren Sie wie Robotersysteme und Cobots (Mensch-Roboter-Kollaboration) sicher gestaltet und in Maschinen und Anlagen integriert werden.
- Ende 12 Uhr -
Industrieroboter spielen eine zentrale Rolle in der modernen Produktion, stellen aber auch spezifische Sicherheitsanforderungen an Hersteller, Integratoren und Betreiber. Das Seminar vermittelt Ihnen umfassendes Wissen zur sicheren Integration und zum Betrieb von Industrierobotern und Anlagen. Sie erfahren, wie Sie typische Gefahrenquellen erkennen, Schutzmaßnahmen planen und die Vorgaben der EN ISO 10218-1 und 10218-2 konform umsetzen können.
Kollaborative Robotersysteme (Cobots) bieten einzigartige Vorteile für die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Sie erfordern jedoch ein hohes Maß an sicherheitstechnischem Wissen. Im Seminar lernen Sie praxisnah, die spezifischen Anforderungen an Mensch-Roboter-Kollaborationen (MRK) gemäß ISO/TS 15066 und EN ISO 10218-2 umzusetzen. Von der Risikobeurteilung bis zur Integration in die Produktion erhalten Sie praxisnahes Wissen.
Seminarprogramm
"Klassische" Industrierobotik
Kurzüberblick rechtlicher und normativer Zusammenhänge
- Roboterspezifische Rechtsgrundlagen: Welche Pflichten haben Hersteller, Integrator und Betreiber? Klärung der jeweiligen Verantwortlichkeit, um Rechtskonformität und Sicherheit zu gewährleisten.
- Welche Aufgaben Hersteller oder Integratoren von Robotersystemen nach der Maschinenverordnung in Bezug auf die CE-Kennzeichnung haben, u.a. die bestimmungsgemäße Verwendung und die vorhersehbare Fehlanwendung von Roboteranlagen.
- Definition und Abgrenzung der Begriffe „Maschine“, „unvollständige Maschine“ und „Gesamtheit von Maschinen“, um Zuständigkeiten klar zu verstehen.
- Welche Änderungen und neue Inhalte sich durch die Neufassung der Normenserie EN ISO 10218 ergeben.
Technische Anforderungen an die Integration
- Identifikation der Gefahren bei Industrierobotern: unerwartete Bewegungen, Zutritt zum Gefahrenbereich, LogOut-TagOut und Gefahren an den Mensch-Maschine-Schnittstellen (Material Entry-Exit).
- Die Wahl der sicheren Betriebsart: T1, T2, Automatikbetrieb, Zustimmschalter, Sonderbetriebsarten, Lead Through vs. Hand Guiding.
- Wie trennende und nicht trennende Schutzeinrichtungen an Roboteranlagen einzusetzen sind. Welche Maßnahmen bei schwereinsehbaren Roboterzellen eingesetzt werden können.
- Anwendung sicherheitsrelevanter Funktionen wie z.B. „Protective Stop“ „Safe Speed“ und Not-Halt.
- Dem Roboter Grenzen setzen: elektronische Begrenzung des Bewegungsraumes (“SafeZone“) und „Rammschutz“.
- Welche Anforderung die EN ISO 13849-1 an die funktionale Sicherheit stellt.
Kollaborative Roboterapplikationen (Cobots)
Grundlagen der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK)
- Vorzüge der Mensch-Roboter-Kollaboration im Arbeits- und Gesundheitsschutz.
- Bauarten von Cobots und heute gebräuchliche Cobot-Modelle. Wo eignen sie sich gut und wo sind sie weniger geeignet oder könnten zur Gefahr werden?
- Technische Anforderungen an Cobots nach ISO/TS 15066 im Überblick.
- Kollaborierender Betrieb, Betrieb ohne Schutzzaun oder koexistierender Betrieb: Wo liegen die Unterschiede in den Sicherheitskonzepten?
- Eine Abgrenzung zu Cobots: Was ist der Unterschied zu Servicerobotern?
Biomechanische Grenzwerte
- Warum biomechanische Grenzwerte einzuhalten sind.
- Wie Kraft- und Druckbegrenzung für eine sichere Anwendungen eingesetzt werden und wie diese in der Praxis gemessen werden.
- Schmerzeintrittswerte, Schmerztoleranzwerte und Grenzwerte für Verletzungen. Wo die gesetzlichen Hürden liegen.
- Quasistatische (Klemmen) und transiente (Stoßen) Grenzwerte. Worauf es in der Praxis ankommt.
Integration von Cobots in Produktionsprozesse
- „Cobots sind ungefährlich“ – Mythos oder Realität? Die Besonderheiten bei der Risikobeurteilung von Cobot-Anlagen.
- Auswahl des richtigen Cobots für die spezifische Anwendung: Auf welche Sicherheitsmerkmale zu achten ist.
- Konstruktive Besonderheiten: Geschwindigkeit, Kantengeometrie, Anordnung von Bedienplätzen.
- Anforderungen an Steuerungen und Parametrierung der sicherheitstechnischen Grenzwerte.
- Welche Dokumente für Cobot-Anlagen an den Benutzer zu übergeben sind.
- Herausforderungen kollaborativer Anwendungen und praktische Ansätze zur Überwindung – Damit das Cobot Projekt nicht in einer Sackgasse endet.
- Wiederkehrende Prüfungen beim Endkunden: Wie der Integrator den sicheren Betrieb der Anlage unterstützen kann.
- Beispiele von Cobot-Anwendungen und Best Practice.
Für die Beantwortung von Fragen und für Diskussionen sind Zeiten eingeplant. Die Praxisbeispiele und Fragen der Teilnehmenden beleben den Seminarablauf!
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Agiles Projektmanagement - EX/A52/10251501/03092026-1 - 03.09.2026
Agile und hybride Steuerungsmethoden im PM
Inhalt
Steuerung von Projekten - Umgang mit Änderungen in der Realisierungsphase
- Projektbegleitendes Anforderungsmanagement
- Handlungsfähig im Projekt bleiben durch Variabilität
- Probleme frühzeitig erkennen, Handlungsspielräume sichern
Nicht starre (=agile) Projektmanagement-Modelle im Überblick
- Unterschiede zwischen dem ?klassischen? und agilen Projektmanagement
- Methoden und Tools des agilen Projektmanagements in der Praxis: Scrum, Kanban
- Die Zuordnung der verschiedenen agilen Methoden und Techniken zu den klassischen Projektphasen
- Einsatz agiler Techniken in ?starren? Umgebungen/Organisationen
Kommunikation und Teamarbeit im Kontext des agilen Projektmanagements
Projektbeschleunigung mit Critical-Chain-Projektmanagement
- Work in Progress unter Berücksichtigung der Engpassressourcen steuern
- Puffermanagement
Nutzen
Die Konzepte des agilen Projektmanagements sind eine geeignete Antwort auf die hohe Dynamik innerhalb von anspruchsvollen Projekten und deren Umfeld. Basierend auf dem PM-Basisseminar und der klassischen Projektphasenstruktur lernen Sie im Seminar Agiles Projektmanagement die Herausforderungen der Planungs- und Umsetzungsphase besser kennen. Dabei lernen Sie, die Vorteile des agilen Projektmanagements in Verbindung mit denen des klassischen PM erfolgreich für Ihr Unternehmen zu nutzen.
Aufbauend auf die vermittelten PM-Grundlagen im Basisseminar werden im Seminar Agiles Projektmanagement Methoden und Techniken für Projektleiter und Projektteams dargestellt, die geeignet sind, in sehr dynamischen Umfeldern den Projekterfolg zu gewährleisten. Dazu zählt beispielsweise agiles Projektmanagement mit Scrum. Es wird unter anderem verdeutlicht,
- wie sie die Anforderungen an das Projekt mit dem ?Product-Backlog? dynamisch klären,
- wie Sie den ?Work in Progress? unter Nutzung des KANBAN-Boards steuern,
- wie Sie die Zusammenarbeit im Projektteam unter Nutzung von SCRUM optimieren und
-was zu beachten ist, wenn Sie in einer Multiprojektumgebung arbeiten.
In der Weiterbildung Agiles Projektmanagement geben wir Ihnen Möglichkeiten zur optimalen Einsteuerung der verschiedenen Arbeitspakete in den Bearbeitungsprozess unter Beachtung von Ressourcenengpässe in Anlehnung an die Konzepte des ?Critical-Chain-Projektmanagements (CCPM)?. Wir sprechen über die Bewältigung von Störungen und die Anpassung der Projektplanung an unvorhergesehene Veränderungen.
Im Seminar Agiles Projektmanagement achten wir auf die Anwendbarkeit der vorgestellten Methoden. Die Übertragbarkeit auf die Projektpraxis der Teilnehmer ist uns ein wichtiges Anliegen. Für die praktische Umsetzung im Projektalltag gehen wir auf die Nutzung von Software ein.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an interne/externe Projektmanager, Projektleiter/-mitarbeiter und Projektauftraggeber, die den Vorteil agiler Methoden zur Steuerung klassischer Projekte kennen lernen möchten. Teilnehmende aus dem Zertifikatslehrgang Projektmanager (TÜV) sind ebenfalls angesprochen.
Voraussetzungen
Voraussetzung sind Grundkenntnisse im Projektmanagement und möglichst praktische Erfahrungen.
Zeit
08:30 - 16:00
Max. Teilnehmerzahl
16;
Dieses Seminar ist unabhängig von dem Basisseminar ?Projektmanager (TÜV)? buchbar.
Bitte beachten Sie auch die zu dieser Weiterbildung passenden Angebote, den Zertifikatslehrgang Projektmanager (TÜV) 
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Weiterbildung: Datenanalyse, Visualisierung und Data Science - EX/A52/10554001/03092026-1 - 03.09.2026
Controlling, Sales, Marketing und IT: von rohen Daten zu wertvollen Erkenntnissen
Inhalt
- Explorative Datenanalyse (EDA): Visualisierungstechniken zur ersten Datenexploration und Mustererkennung
- Data Mining und Data Patterns: Einführung in Data-Mining-Konzepte und die Identifizierung relevanter Muster
- Unüberwachtes maschinelles Lernen:
- Clustering-Verfahren: Konzepte und Anwendung verschiedener Clustering-Techniken
- RFM-Analyse (optional, je nach Zielgruppe): detaillierte Betrachtung der RFM-Methode zur Kundensegmentierung
- Feature Engineering: Methoden zur Erstellung und Auswahl relevanter Merkmale für die Analyse
- Ausreißerbetrachtung/Anomalieerkennung: Identifikation und Umgang mit ungewöhnlichen Datenpunkten
- Predictive Analytics: Überblick über verschiedene Arten von Aufgaben (Klassifikation und Regression) und Konzept von Training und Testdaten
- Klassifikationsverfahren:
- Logistische Regression: Grundlagen und Anwendung zur binären und zur Multiklassen-Klassifikation
- Support Vector Machines (SVM): Prinzipien und Einsatzmöglichkeiten
- Entscheidungsbäume und Random Forests: Funktionsweise und Vorteile von Ensemble-Methoden
- Regressionsverfahren:
- Lineare Regression: Grundlagen und Interpretation der Ergebnisse
- Polynomiale Regression: Modellierung nicht-linearer Beziehungen
- Regression mit Regularisierung (Lasso, Ridge): Umgang mit Overfitting
- Modellauswertung:
- Metriken für Klassifikation: Genauigkeit, Präzision, Recall, F1-Score, ROC-Kurve
- Metriken für Regression: mittlerer quadratischer Fehler (MSE), R-Quadrat
- Kreuzvalidierung: robuste Schätzung der Modellperformance
- Datenvisualisierung: Erstellung aussagekräftiger Diagramme und Dashboards
- CRISP-DM (CRoss-Industry Standard Process for Data Mining): Überblick über den standardisierten Prozess für Data-Mining-Projekte
Hinweis: Der optionale Bezug zur RFM-Analyse kann je nach spezifischer Zielgruppe und Fokus des Webinars stärker oder schwächer betont werden.
Nutzen
Die Fähigkeit, Daten richtig auszuwerten, ist in vielen Unternehmensbereichen von entscheidender Bedeutung.
Diese Weiterbildung bietet Ihnen einen umfassenden Einstieg in die Welt der datenbasierten Entscheidungsfindung mit klarem Fokus auf Datenanalyse, Datenaufbereitung und Visualisierung. Sie lernen, wie Sie mithilfe deskriptiver Analysen, explorativer Datenanalyse (EDA) und Data Mining verborgene Muster, Trends und Zusammenhänge in Datensätzen erkennen. Anhand von praxisnahen Übungen und realen Beispielen gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Daten, ganz gleich, ob Sie im Controlling, Marketing, in der IT oder im Business Development oder HR tätig sind.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem unüberwachten maschinellen Lernen mittels Clustering-Verfahren. So lernen Sie, natürliche Gruppen in Daten zu identifizieren, Ausreißer zu erkennen und Anomalien gezielt zu analysieren. Das Webinar vermittelt zudem essenzielle Techniken des Feature Engineerings, mit denen Sie Daten gezielt transformieren und analysierbar machen. Mithilfe aussagekräftiger Visualisierungen lernen Sie, Ihre Analyseergebnisse verständlich und wirkungsvoll zu präsentieren.
Mithilfe des bewährten CRISP-DM-Prozessmodells erhalten Sie ein strukturiertes Framework, das Ihnen Sicherheit in der Planung und Umsetzung eigener Analyseprojekte gibt. Die vermittelten Methoden und Werkzeuge lassen sich direkt im Berufsalltag anwenden und liefern einen echten Mehrwert für Ihr Unternehmen, beispielsweise durch fundierte Entscheidungen, Prozessoptimierungen oder ein besseres Kundenverständnis.
Diese Weiterbildung im Bereich der Datenanalyse ist branchenübergreifend einsetzbar und bildet zugleich eine solide Grundlage für weiterführende Predictive Analytics und die Zusammenarbeit mit Data-Science-Teams. Darüber hinau
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Schulung zum Brandschutzhelfer - EX/A30/30156101/03092026-1 - 03.09.2026
Ausbildung und Auffrischung für Brandschutzhelfer - mit umfangreichen Löschübungen zur Simulation aller Brandklassen
Inhalt
Aufgaben, Rechte, Pflichten und Verantwortung
Rechtliche Grundlagen: ArbSchG, ArbStättV, ASR A2.2 und DGUV Information 205-023
Vorbeugender baulicher Brandschutz
Brandmeldeeinrichtungen, Kennzeichnung und Sicherheitsgrafiken
Flucht- und Rettungswege in Gebäuden, Sammelstellen und sichere Bereiche
Brandschutzordnung DIN 14096
Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23601 und ASR A 1.3/Alarmregeln im Notfall
Grundlagen der Verbrennung
Eigenschaften brennbarer Stoffe, Zündmöglichkeiten, Löschvorgang, Löschmittel
Einsatz von Handfeuerlöschern und Wandhydranten
Taktik der Entstehungsbrandbekämpfung
Praktische Löschübungen unter Einsatz eines Brandsimulators
Nutzen
Brandschutzhelferinnen und Brandschutzhelfer übernehmen in ihrem Tätigkeitsbereich wichtige Teilaufgaben des Brandschutzes. Sie sind dafür verantwortlich, im Brandfall sofortige Erstmaßnahmen wie Brandmeldung, Alarmierung und die Bekämpfung von Entstehungsbränden durchzuführen. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden und die betriebliche Sicherheit zu gewährleisten, ist eine fundierte Ausbildung zur Brandschutzhelferin bzw. zum Brandschutzhelfer sowie eine regelmäßige Nachschulung unerlässlich. Die Grundausbildung und Auffrischungsschulung zur Brandschutzhelferin und zum Brandschutzhelfer müssen laut gesetzlichen Vorgaben jeweils mindestens 3 Stunden umfassen und beinhalten sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil.
In unserer Brandschutzhelfer-Schulung erwerben Sie das notwendige Grundlagenwissen auf Basis aktueller gesetzlicher Regelungen, darunter die DGUV Information 205-023 und die FBFHB-030. Sie lernen, wie Brände entstehen, welche Brandklassen und Löschmittel es gibt und wie Sie Löschgeräte sicher einsetzen. Ergänzt wird der theoretische Teil durch umfangreiche praktische Löschübungen, bei denen realistische Brandsituationen aller Brandklassen simuliert werden.
Die Ausbildung erfüllt die Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), der DGUV Vorschrift 1 und der technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A2.2). Unternehmen profitieren von gut ausgebildeten Brandschutzhelferinnen und Brandschutzhelfern, die nicht nur zur Sicherheit beitragen, sondern auch rechtliche Vorgaben erfüllen.
Neben den offenen Seminaren bieten wir die Grundausbildung und Auffrischungsschulung zur Brandschutzhelferin bzw. zum Brandschutzhelfer auch als Inhouse-Veranstaltung direkt bei Ihnen vor Ort an. Dadurch können die Inhalte individuell auf die spezifischen Gegebenheiten Ihres Unternehmens abgestimmt und in der gewohnten Arbeitsumgebung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgeführt werden.
Ein Arbeitgeber hat ausreichend viele Mitarbeiter durch fachkundige Unterweisung und praktische Übung im Umgang mit Feuerlöschern vertraut zu machen und als Brandschutzhelfer zu benennen.
Zielgruppe
Mitarbeiter mit Aufgaben im betrieblichen Brandschutz, welche zu Brandschutzhelfern ausgebildet werden sollen.
Zeit
08:30 - 13:00
Max. Teilnehmerzahl
16; Die Teilnehmer sollten am Schulungstag unempfindliche sowie an die Witterungsverhältnisse und die Vorführungen angepasste Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Bitte außerdem Arbeitshandschuhe und einfachen Gehörschutz (Einweg-Ohrstöpsel) mitbringen (ggf. bitte Regenschirm bei erwartetem Niederschlag mitbringen).
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
280 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
53.2 EUR
Bruttopreis
333.2 EUR
Ansprechpartner
Frau Angelique Brandt
+49 30 201774 37
akd-b@tuev-nord.de
weitere Informationen
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Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel - EX/A52/30251401/03092026-1 - 03.09.2026
Gemäß VDE 0701 (DIN EN 50678), VDE 0702 (DIN EN 50699), TRBS 1201 und DGUV Vorschrift 3 bzw. 4
Inhalt
Gesetzliche und technische Grundlagen
- ArbSchG, DGUV Vorschrift 1, DGUV Vorschrift 3 bzw. DGUV Vorschrift 4, BetrSichV, TRBS 1203, TRBS 1201, VDE 0701 (DIN EN 50678) und VDE 0702 (DIN EN 50699)
Gefahren des elektrischen Stromes
Einwirkung des Stromes auf den menschlichen Körper, Erste-Hilfe-Maßnahmen
Schutzklassen elektrischer Betriebsmittel in Verbindung mit Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme
- Schutzarten von Betriebsmitteln
- Schutzbereiche
- Schutzklassen
- 5 Sicherheitsregeln
Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln
- Anforderungen an den Prüfenden, Beschreibung der einzelnen Prüfschritte
- Festlegung der Sollwerte, Festlegung der Prüffristen
- Vorstellung der Messverfahren mit verschiedenen Messgeräten
- Durchführung von Prüfungen nach TRBS 1201, VDE 0701 (DIN EN 50678), VDE 0702 (DIN EN 50699), DGUV Informationen 203-070 und 203-071
- Bewertung, Kennzeichnungen und Dokumentation, u. a. nach TRBS 1201
Schriftliche Erfolgskontrolle
Nutzen
Diese Veranstaltung vermittelt Ihnen die Sachkunde, um die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel fachgerecht durchführen zu können. Sie lernen die Grundlagen der Elektrotechnik, werden mit den Gefahren des elektrischen Stroms vertraut gemacht und lernen den Prüfablauf sowie Messgeräte kennen. Nach dem Besuch dieses Lehrgangs können Sie als Elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) die Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln und Geräten fachgerecht unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) durchführen. Als Elektrofachkraft verfügen Sie über die notwendigen Kenntnisse, die Prüfungen eigenverantwortlich durchzuführen.
Durch praktische Messungen an verschiedenen Geräten erlernen Sie den formalen Prüfablauf, den Einsatz geeigneter Messgeräte sowie die Auswertung der Messergebnisse. Sie kennen die Anforderungen der Dokumentation, um eine gerichtsfeste Nachweisführung zu erstellen.
Gemäß Betriebssicherheitsverordnung, DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) sowie VDE 0701 und VDE 0702 ist der Unternehmer unter anderem auch für das regelmäßige Prüfen aller im Unternehmen vorhandenen ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel verantwortlich. Diese Prüfungen dürfen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft auch von Elektrotechnisch unterwiesenen Personen vorgenommen werden. Die Schulung befähigt Sie, in diesem Rahmen als Elektrotechnisch unterwiesene Person tätig zu werden.
Diese Veranstaltung vermittelt Ihnen die zur Prüfung notwendigen Kenntnisse. Diese sind eine der Voraussetzungen, um als Befähigte Person nach Betriebssicherheitsverordnung bestellt werden zu können.
Diese Veranstaltung endet mit einer schriftlichen Erfolgskontrolle.
Zielgruppe
Mitarbeiter ohne elektrotechnische Fachausbildung, die mit der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) als Prüfer (BetrSichV § 14) beauftragt werden sollen; Elektrofachkräfte, die als zur Prüfung befähigte Personen für oben genannte Prüfaufgaben tätig werden sollen
Zeit
08:00 - 15:30
Max. Teilnehmerzahl
15; Es kann das betriebseigene Messgerät mitgebracht werden.
Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf ein digitales Praxistraining - Durchführung 100 % online und mehrfach wiederholbar.
Steigern Sie Ihren Lernerfolg mit VR-Trainings: Erfahren Sie hier mehr darüber, wie immersives Lernen Sie dabei optimal unterstützt.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie
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Webinar: Qualitätsmanagementbeauftragter (TÜV) - Gesundheitswesen - EX/A52/20351758/03092026-1 - 03.09.2026
Qualitätsmanagementsystem im Gesundheits- und Sozialwesen
Inhalt
Grundlagen und Begriffe, Normenüberblick
- QM-Grundsätze, Kano, PDCA etc.
- Gesetzliche und behördliche Vorgaben aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, G-BA-Richtlinie
Grundlagen zum Prozessmanagement - Prozessorientierung - Prozesslandschaften
- Anforderungen an Kontext der Organisation
- Gruppenarbeit: Prozesslandschaft entwerfen, Prozessabgrenzungen, ausgelagerte Prozesse
Aufbau QM-Systemdokumentation
- Dokumentation und Inhalte einer Prozessfestlegung, Lenkung dokumentierter Informationen
- Zweck von Arbeitsanweisungen oder anderen Vorgaben
- Gruppenarbeit: Anhand eines Templates wird eine Prozessbeschreibung erarbeitet
Kontext und Führung (ISO 9001 Kap. 5)
- Externe und interne Themen, interessierte Parteien
- Q-Politik und -Ziele, Verantwortlichkeiten
Risiken und Chancen (ISO 9001 Kap. 6)
- Ziel, Methoden und praktische Beispiele
- Gruppenarbeit: Teilnehmer identifizieren für einen Prozess Risiken und Chancen
Unterstützung (ISO 9001 Kap. 7)
- Vorstellung ausgewählter Themen
- Normtextanalyse zu ausgewähltem Thema
Betrieb (ISO 9001 Kap. 8)
- Vorstellung und Normtextanalyse ausgewählter Themen
- Vergleich G-BA-Richtlinie und ISO 9001 Anforderung
- Praktische Beispiele und Umsetzungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen
Kundenzufriedenheitsmessung und Managementbewertung (ISO 9001 Kap. 9)
- Datenanalyse, Kennzahlen für verschiedene Prozesse erarbeiten
- Managementbewertung, Normentextanalyse, inhaltliche Anforderungen
- Gruppenarbeit: Erstellung einer Managementbewertung mit allen inhaltlichen Anforderungen
Verbesserung (ISO 9001 Kap. 10)
- Umgang mit Fehlern und Korrekturmaßnahmen, Wirksamkeitsüberprüfung
- Dokumentationsmöglichkeiten und Nachvollziehbarkeit
Qualitätstechniken im Überblick
- Vorstellung Ishikawa-Modell, Brainstorming
- Gruppenarbeit: Ishikawa-Diagramm erarbeiten
Anforderungen interne Audits und Umsetzung
- Auditergebnisse und -berichterstattung, Einstufung von Audit-Findings, Maßnahmenverfolgung
- Gruppenarbeit: Auditcheckliste, Normthemen und Fragen an verschiedenen Beispielen erarbeiten
Nutzen
In der webbasierten Weiterbildung zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen qualifizieren Sie sich zum Qualitätsmanagementbeauftragten (TÜV) für das Gesundheits- und Sozialwesen. Der Fokus liegt hierbei auf den spezifischen Anforderungen in den Organisationen der Gesundheitsversorgung. Sie lernen vor allem die gesetzlichen und behördlichen Anforderungen im Gesundheitswesen kennen, sodass Sie den Anforderungen des G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) oder dem Patientenrechtegesetz gerecht werden. Auf strategischer und operativer Ebene haben Sie Einblick in den risikobasierten Ansatz. Anhand dessen können Sie Risiken für Ihre Prozesse der Patientenversorgung ermitteln und bewerten. Systematisch durchgeführte und auf das Gesundheits- und Sozialwesen ausgerichtete praktische Übungen wirken dabei unterstützend für die Entwicklung Ihrer Umsetzungskompetenz. Auf alle Prozesse und auf das QMS als Ganzes können Sie zudem den Deming-Kreis (PDCA: Plan-Do-Check-Act) anwenden. Er ermöglicht Ihrer Einrichtung, wandlungsfähig und auf Verbesserungen ausgerichtet zu bleiben.
Eignen Sie sich in kurzen Online-Phasen, in Kombination mit Selbststudium und Transfereinheiten (Gruppenarbeiten), einen Normenüberblick sowie die Grundlagen eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) an. Somit können Sie entsprechend aktueller ISO-9001-Anforderungen ein QMS aufbauen. Sie lernen außerdem, mit den Anforderungen an die Dokumentation, Prozessorientierung und an das Prozessmanagement umzugehen und den Bezug zum Gesundheits- und Sozialwesen herzustellen. Von der Norm ausgehend werden Sie an Qualitätstechniken und das Auditwesen herangeführt.
Nach erfolgreichem Abschluss der
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Seminar: Betriebsverfassungsrecht für Arbeitgeber - EX/A38/10401701/03092026-1 - 03.09.2026
Rechtliche Grundlagen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
Inhalt
Rechtliche Grundlagen der Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
- Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit
- Allgemeine Aufgaben des Betriebsrats
- Überblick über das System der Beteiligungsrechte
- Betriebsvereinbarungen und Regelungsabreden
- Betriebsverfassungsrecht
Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten
- Ablauf und Grenzen des Mitbestimmungsverfahrens
- Personalplanung, Stellenausschreibungen, Auswahlkriterien
- Kündigung, Einstellung, Ein-/Umgruppierung und Versetzung
- Reaktionsmöglichkeiten bei Zustimmungsverweigerung des Betriebsrats
- Praxistipps und aktuelle Rechtsprechung
Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten
- Ablauf und Grenzen des Mitbestimmungsverfahrens
- Arbeitszeitregelungen, Dienstpläne, Mehr- und Kurzarbeit
- Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ordnung des Betriebes
- Lohngestaltung, Prämien, Sonderzahlungen
- Verhaltens- und Leistungskontrollen
- Praxistipps und aktuelle Rechtsprechung zu Betriebsvereinbarungen
Zeitlicher Umfang der Betriebsratstätigkeit
- Dauer und Anzahl von Betriebsratssitzungen
- Freistellungen für Betriebsratstätigkeiten
- Aktivitäten nicht freigestellter Betriebsratsmitglieder
- Reaktionsmöglichkeiten bei exzessiven Betriebsratsaktivitäten
Kosten des Betriebsrats
- Welche Schulungen kann der Betriebsrat beanspruchen?
- Wann müssen Rechtsanwälte und Sachverständige bezahlt werden?
- Welche Strategien zur Reduzierung von Betriebsratskosten gibt es?
- Was sieht die aktuelle Rechtsprechung zu Betriebsratskosten vor?
Lösung von Konflikten mit dem Betriebsrat
- Das Verfahren vor der Einigungsstelle
- Arbeitsgerichtliche Beschlussverfahren
- Strategien für erfolgreiche Konfliktlösungen
Nutzen
Das Seminar Betriebsverfassungsrecht für Arbeitgeber im Bereich Unternehmensführung vermittelt Ihnen die erforderlichen Kenntnisse des Betriebsverfassungsrechts und bringt Sie auf den aktuellen Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung. So begegnen Sie dem Betriebsrat auf Augenhöhe und schaffen die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Das Wissen ist unabdingbar, um eine rechtssichere Handlungsbasis im täglichen Umgang mit dem Betriebsrat aufzubauen: Das Betriebsverfassungsrecht spielt in der betrieblichen Praxis eine große Rolle. Unser Fachreferent stellt Ihnen zudem die Gesetzesänderungen aufgrund des neuen Betriebsrätemodernisierungsgesetzes vor.
Damit die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber und Betriebsrat möglichst reibungslos funktioniert, sind Kenntnisse der gesetzlichen Grundlagen und der einschlägigen Rechtsprechung unabdingbar. Während Betriebsratsmitglieder die zahlreichen Fortbildungsangebote gern wahrnehmen und häufig über gute Kenntnisse verfügen, bilden sich Führungskräfte bzw. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber meist nur ungenügend zum Betriebsverfassungsrecht weiter.
Fehlendes Basiswissen und mangelnde Kenntnisse der wichtigsten Gerichtsentscheidungen auf Arbeitgeberseite führen zu unnötigen Auseinandersetzungen und vermeidbaren Kosten. Denn unter Bezugnahme auf gesetzliche Vorschriften und Gerichtsentscheidungen werden durch Ihren Betriebsrat Mitbestimmungsrechte reklamiert und Freistellungen von der Arbeit sowie Kostenübernahmen gefordert.
Durch das Seminar Betriebsverfassungsrecht für Arbeitgeber verstehen Sie die Beteiligungsrechte Ihres Betriebsrates und setzen diese rechtzeitig um. Sie erhalten einen Überblick über die relevanten gesetzlichen Regelungen und die daraus folgenden betrieblichen Aufgaben, wie z. B. dem Abschluss einer Betriebsvereinbarung. Fördern Sie darüber hinaus die Zusammenarbeit zwischen Ihrer eigenen HR-Abteilung sowie Ihren Fachabteilungen und dem Betriebsrat und schlagen Sie entsprechende Prozesse vor.
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Seminar: ASR A 2.3 - Fluchtwege und Notausgänge - EX/A35/30156401/03092026-1 - 03.09.2026
Rechtssicher, praxisnah, zukunftsfähig: So gestalten Sie Fluchtwege in Arbeitsstätten richtig
Inhalt
Die neue ASR A2.3 Fluchtwege- und Notausgänge:
- Anwendungsbereich und Begriffe
- Unterschied von Fluchtwegen im Arbeitsstättenrecht und Rettungswegen im Bauordnungsrecht
- Unterschied von Haupt und neben Fluchtwegen
- Sicherheitsbeleuchtung von Fluchtwegen vs. Sicherheitsbeleuchtung in Rettungswegen
- Anforderungen an eine Sammelstelle
- Evakuierung der Beschäftigten
- Kennzeichnung von Fluchtwegen vs. optischen Sicherheitsleitsystemen
Das Zusammenspiel von ASR A2.3 mit
- Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung
- Fußböden
- Türen und Toren
- Verkehrswegen
- Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten
Nutzen
In diesem Seminar zur aktuellen ASR A2.3 - Fluchtwege und Notausgänge werden Sie mit den neuen Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten hinsichtlich der Evakuierung der Beschäftigten vertraut gemacht.
Sie lernen, die neuen Regelungen zu Haupt- und Nebenfluchtwegen in Arbeitsstätten rechtssicher anzuwenden. Unsere erfahrenen Referentinnen und Referenten behandeln die Anforderungen an die Sicherheitsbeleuchtung von Fluchtwegen, an die Gestaltung von Sammelstellen und an die Planung der Evakuierung von Beschäftigten. Sie veranschaulichen die Unterschiede zu den Regelungen der Landesbauordnung.
In praktischen Übungen erlernen Sie die Anwendung der einzelnen Teile der neuen ASR A2.3 in der Planung neuer sowie in der Bewertung bestehender Arbeitsstätten. Sie verstehen die Anforderungen des Arbeitsstättenrechts an die Gestaltung von Fluchtwegen in Arbeitsstätten besser und lernen, diese Kenntnisse im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung für Arbeitsstätten anzuwenden.
Sie können zu dem Seminar gerne Pläne Ihrer eigenen Arbeitsstätten mitbringen und gemeinsam mit unseren erfahrenen Referentinnen und Referenten sowie anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren, welcher Handlungsbedarf in Ihren bestehenden oder neu geplanten Arbeitsstätten besteht.
Zielgruppe
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Brandschutzbeauftragte, Sicherheitsingenieure, Arbeitgeber, Führungskräfte, Fachplaner, Architekten und Sachverständige für Brandschutz.
Zeit
08:30 - 16:00
Max. Teilnehmerzahl
20; Unsere Veranstaltung ist als Fortbildung für Brandschutzbeauftragte im Sinne der aktuellen vfdb-Richtlinie 12-09/01 geeignet.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
560 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
106.4 EUR
Bruttopreis
666.4 EUR
Ansprechpartner
Herrn Kai Simon Mohr
+49 4085571211
akd-hh@tuev-nord.de
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