Veranstaltungskalender
Seminar: Mediation und Konfliktmanagement - EX/A31/10351401/08122026-1 - 08.12.2026
Konflikte wirksam vorbeugen und konstruktiv klären
Inhalt
Begriffe
- Unterschied zwischen Meinungsverschiedenheit und Konflikt
- Was ist Mediation?
Konflikte
- Konfliktarten und -ursachen
- Entstehung und mögliche Eskalation von Konflikten
- Typische Konfliktsituationen aus dem betrieblichen Alltag
Umgang mit Konflikten als Beteiligter
- Die Bedeutung der persönlichen Haltung
- Selbstreflexion zum persönlichen Verhalten in Konfliktsituationen
- Strategien für den Umgang mit Konfliktsituationen
- Das Drei-Phasen-Modell zur Konfliktklärung
- Empfehlungen für ein angemessenes Gesprächsverhalten im Konfliktfall
Vermittlung in Konfliktsituationen
- Philosophie und Menschenbild bei der Mediation
- Voraussetzungen für Mediation
- Grundsätze und Regeln für Mediationsgespräche
- Gesprächstechniken des Mediators
- Das Ergebnis einer Mediation absichern
Praxistransfer
- Analyse und Erarbeitung von Lösungen zu konkreten Konfliktsituationen aus dem betrieblichen Alltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
- Überlegungen zur Entwicklung einer Konfliktkultur im eigenen Unternehmen
Nutzen
In unserem Seminar Mediation und Konfliktmanagement lernen Sie, Konflikte zu verstehen und aktiv anzugehen. Insbesondere Konfliktbeteiligte, innerbetriebliche Konfliktvermittler und Konfliktvermittlerinnen, aber auch Multiplikatoren und Multiplikatorinnen erkennen typische Ursachen von Konflikten im Arbeitsalltag. So verbessern Sie durch Tipps und praktische Übungen Ihre Konfliktlösungskompetenz.
Konflikte gehören zum Alltag jedes Unternehmens und in jeder Organisation. Interne und externe Veränderungen gehen häufig mit unterschiedlichen Interessen und Positionen der Beteiligten einher. Konflikte sind Sand im Getriebe von Teams und Arbeitsgruppen. Die Fähigkeit, Konflikte schnell und konstruktiv zu lösen, ist in solchen Situationen unerlässlich. Ein systematisches Konfliktmanagement ist hierbei der Schlüssel, um die Zusammenarbeit langfristig produktiv zu gestalten.Durch eine gezielte Konfliktmanagement Weiterbildung, investieren Unternehmen in eine gesunde Arbeitsatmosphäre. Ein professionelles Konfliktmanagement senkt nachweislich die Fluktuation und minimiert Reibungsverluste. So sichern Sie wertvolle Ressourcen.
In unserer Weiterbildung Konfliktmanagement und Mediation erweitern Sie Ihr Repertoire an Fähigkeiten und lernen, sich anbahnende Konflikte frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Unsere erfahrenen Referentinnen und Referenten zeigen Ihnen leicht anwendbare Verhaltensweisen und Gesprächstechniken für den Konfliktfall. Durch interaktive Fallbeispiele erleben Sie die Wirksamkeit dieser Strategien hautnah und können diese Werkzeuge in realen Konfliktsituationen anwenden.
Das Ziel dabei ist, Konflikte nicht nur zu bewältigen, sondern sie als Motor für positive Veränderungen und Entwicklungen zu nutzen. Die Fähigkeit, Konflikte schnell und konstruktiv zu lösen, ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein souveränes Konfliktmanagement schafft hierfür die notwendige Vertrauensbasis innerhalb der Belegschaft. Gehen Sie mit den erlernten Techniken und Übungen aufkommende Konflikte aktiv an und entwickeln Sie eine konstruktive Konfliktkultur in Ihrem Unternehmen. Nutzen Sie unsere Weiterbildung Konfliktmanagement und Mediation, um als kompetente Vermittlungsperson souverän zu agieren.
Unsere Seminare sind auf kleine Gruppen ausgelegt (in der Regel bis zu 8 Teilnehmende), um intensives und persönliches Lernen zu ermöglichen. In begründeten Fällen kann die Teilnehmerzahl abweichen.
Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf das KI-Feedbackt"
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Energiemanagement-Beauftragter (TÜV) - Teil 2 - EX/A36/40151102/08122026-1 - 08.12.2026
Querschnittstechnologien zur Steigerung der Energieeffizienz
Inhalt
Lastganganalyse
Beleuchtung
- Technische Grundlagen
- Einführung in verschiedene Beleuchtungstechnologien
- Bewertung von Beleuchtungsinstallationen
- Effizienzanalyse im Bereich Beleuchtung
- Maßnahmenentwicklung und Wirtschaftlichkeitsberechnung
Elektrische Antriebe
- Einführung in den Aufbau von Motoren
- Gegenüberstellung der verschiedenen Antriebstechnologien
- Bewertung von Maschinen und Anlagen
- Antriebsregelung
- Effizienzanalyse bei Antrieben, Regelungen und Übersetzungen
- Maßnahmenentwicklung und Wirtschaftlichkeitsberechnung
Druckluft
- Technische Grundlagen
- Einführung in die Kompressortechnologien
- Abwärmenutzung in Kompressorstationen
- Bewertung der Erzeugung, Verteilung und Verwendung
- Effizienzanalyse im Bereich Druckluft
- Maßnahmenentwicklung und Wirtschaftlichkeitsberechnung
Kältetechnik
- Einführung in den Aufbau von Kälteanlagen
- Technik und Auslegung
- Bewertung von Kälteanlagen
- Regelung von Kälteanlagen
- Effizienzanalyse bei der Erzeugung, der Verteilung und dem Verbrauch von Kälte
- Maßnahmenentwicklung und Wirtschaftlichkeitsberechnung
Messdatenerfassung/Monitoring
- Vorteile von Energiemonitoring
- Einführung in den Aufbau eines automatisierten Systems
- Überblick möglicher Messstellen und Übertragungstechnik
- Kosten pro Messstelle
- Anforderungen an ein Monitoringsystem
- Umsetzung, Einführung des Systems
Energiedatenauswertung und Kennzahlen
- Energiedatenmanagement
- Messen und verifizieren
- Datenerfassung
- Energieleistungskennzahlen
Klima- und Lüftungstechnik
- Einführung in den Aufbau von Klima- und Lüftungsanlagen
- Technik und Auslegung
- Bewertung von Klima- und Lüftungsanlagen
- Gesetzliche Rahmenbedingungen: ASR, GEG, ISO 14644-1, DIN V 18599
- Regelung von Klima- und Lüftungsanlagen
- Effizienzanalyse bei der Konditionierung von Luft
- Maßnahmenentwicklung und Wirtschaftlichkeitsberechnung
Wärmetechnik
- Technische Grundlagen von Wärmeverbundsystemen
- Erzeugung und Verteilung von Fluid und Dampf
- Einsatzgebiete unterschiedlicher Wärmeniveaus
- Wärmequellen- und Wärmesenkenanalyse
- Effizienzanalyse bei Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wärme
- Maßnahmenentwicklung und Wirtschaftlichkeitsberechnung
Klimaneutralität
Nutzen
Im zweiten Teil der Ausbildung zum Energiemanagement-Beauftragten (TÜV) erfahren Sie, wie Sie energetische Aspekte bei dem Einsatz von Technologien beurteilen. Dazu gehören Technologien wie Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik, Antriebstechnik, Verfahrenstechnik, Beleuchtungssysteme, Drucklufterzeugung und Verwendung etc. Außerdem lernen Sie, Energieeffizienzkriterien für den gesamten Zyklus von Vorhaben - von der Idee über die Planung bis hin zur Ausführung und Betrieb - zu definieren: Sie lernen, Maßnahmen zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit zu entwickeln und die Effizienz von Anlagen zu analysieren. Der zweite Teil baut auf den Energiemanagement-Beauftragter (TÜV) - Teil 1 auf und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Ausbildung zum Energiemanagement-Beauftragten (TÜV) nach dem Besuch beider Teile mit einer Zertifkatsprüfung abzuschließen. Unsere Prüfungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem hohen Anspruch der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) an die Prüfungsregularien im akkreditierten Bereich folgen"
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GmbH-Geschäftsführer (TÜV) - Teil 1 - EX/A52/10101101/08122026-1 - 08.12.2026
Recht und Haftung: gesetzliche, behördliche und organisatorische Aufgaben
Inhalt
Grundlagen, Struktur und Organisation der GmbH
- Rolle des gesetzlichen Vertreters der GmbH
- Umgang mit Gesellschaftern und Gesellschafterversammlung
- Geschäftsführer im Konzern
- Geschäftsführungsrelevante Inhalte der Satzung
Persönliche Stellung des GmbH-Geschäftsführers
- Unterschied von Bestellung und Anstellung
- Rechtsgeschäftliche Vertretungsmacht
- Arbeitsrechtliche Einstufung des GmbH-Geschäftsführers
- Gestaltungshinweise für den Anstellungsvertrag
- Status in der Sozialversicherung
- Abberufung, Amtsniederlegung und Kündigung
Aufgaben und Pflichten des GmbH-Geschäftsführers
- Organisation und Überwachung des Geschäftsbetriebes
- Compliance für Geschäftsführer
- Einhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben
- Stellung des Geschäftsführers als Arbeitgeber
- Aufbringung und Erhaltung des Stammkapitals
- Handelsrechtliche und steuerliche Pflichten
- Pflichten in Krise und Insolvenz der Gesellschaft
Verantwortung des GmbH-Geschäftsführers
- Haftung des Geschäftsführers gegenüber der Gesellschaft, den Geschäftspartnern und Behörden
- Strafrechtliche Haftungsrisiken
- Verantwortung bei Aufgabenverteilung auf mehrere Geschäftsführer
- Gestaltungsmöglichkeiten zur Haftungsbegrenzung
- Versicherungslösungen für Geschäftsführer
Nutzen
Das Seminar GmbH-Geschäftsführer (TÜV) - Teil 1 führt Sie in die gesetzlichen, behördlichen und organisatorischen Aufgaben eines GmbH-Geschäftsführers im Innen- und Außenverhältnis der GmbH ein und klärt Sie über die Rechte und Pflichten eines GmbH-Geschäftsführers auf. Erfahrene Referenten erläutern Ihnen praxisorientiert alle Themenkreise aus dem Aufgabengebiet von Geschäftsführern. Dazu zählen Alltagssituationen, besondere Fragestellungen sowie die individuellen Belange rund um die persönliche Situation eines Geschäftsführers. Das GmbH-Geschäftsführer-Seminar besteht aus zwei Teilen (Recht und Haftung sowie Betriebswirtschaft) und schließt im Rahmen einer optionalen Online-Prüfung mit einem TÜV-Zertifikat ab.
Sie erfahren im Seminar GmbH-Geschäftsführer außerdem alles Wissenswerte über Haftung, Haftungsfallen und Maßnahmen der Haftungsbeschränkung. Anhand von Praxisfällen zeigen wir Ihnen, wie der gesetzliche Haftungsfreiraum für unternehmerische Entscheidungen in die tägliche Arbeit des Geschäftsführers übertragen werden kann. Zudem gibt Ihnen das GmbH-Geschäftsführer-Seminar praxisnahe Einblicke in die Entwicklungen und Auswirkungen der aktuellen Rechtsprechung und Gesetzgebung rund um die GmbH.
Übersichten, Checklisten und Muster erleichtern es Ihnen, das Gelernte in Ihren Berufsalltag zu transferieren. So lernen Sie, Haftungsrisiken frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Das Seminar GmbH-Geschäftsführer bereitet Sie umfangreich auf den richtigen Umgang mit der GmbH sowie den Gesellschaftern und externen Dritten vor, sodass sich die innerbetrieblichen Abläufe im Unternehmen vereinfachen lassen. Dadurch können Sie haftungsrelevante Sachverhalte, für die der GmbH-Geschäftsführer gegebenenfalls mit seinem Privatvermögen einstehen muss, maßgeblich reduzieren.
Nach dem Besuch der zweiteiligen Weiterbildung GmbH-Geschäftsführer haben Sie die Möglichkeit, mit der erfolgreichen Absolvierung der Online-Prüfung ein TÜV-Zertifikat der TÜV NORD CERT zu erwerben. Unsere Prüfungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem hohen Anspruch der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) an die Prüfungsregularien im akkreditierten Bereich folgen!
Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf das KI-Feedbacktraining für Fach- und Führungskräfte 
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BPMN-2.0-Schulung: Prozessmodellierung und -digitalisierung - EX/A52/20153001/08122026-1 - 08.12.2026
Praxisworkshop zur Erstellung von Geschäftsprozessmodellen
Inhalt
Einführung in BPMN
- Einsatzszenarien
- Token-Konzept
- Hintergrundkonzepte (Flusssteuerung, Syntax und Semantik)
- Einfache Modellierungskonstrukte
- Verzweigungen, Aktivitäten und Ereignisse
- Alleinstellungsmerkmale der BPMN
- Ausdrucksumfang, Kommunikation und Verantwortung
Workflow-Patterns und Ereignisverarbeitung
Time-Outs, Eskalation, Broadcasting, Transaktionen, Daten
Fehlermanagement
Symbole für die Prozessautomation
Aufgabentypen und Markierungen
BPMN im Kontext
- zum Unternehmensprozessmanagement und Requirements Engineering
- zur Softwareauswahl und Softwareimplementierung
- zur Kontinuierliche Verbesserung
Nutzen
In der dreitägigen BPMN-2.0-Schulung stellen wir Ihnen die Business Process Model and Notation (BPMN) als herstellerunabhängigen Standard für Prozessmodellierungen vor. Mithilfe dieses Modells können Sie Prozesse und eventuell existierende Probleme einfach sichtbar machen. Damit Sie sicher mit den BPMN-Modellen umgehen können, erklären wir Ihnen die Hintergründe und Denkmuster sowie die BPMN-Symbole und ihre Anwendung in Prozessdarstellungen.
Ob einfach oder komplex: Sie lernen, die verschiedenen Prozessmodelle zu lesen und korrekt zu interpretieren. Darüber hinaus werden Sie künftig unterschiedliche Konstrukte der Modellierungssprache bewerten können und den Umgang mit BPMN 2.0 in Ihrem Unternehmen etablieren.
Durch zahlreiche Übungen erlangen Sie die Fähigkeit, Prozesse interpretationsfrei für die Dokumentation zu modellieren. Ebenso erlernen Sie, wie Sie BPMN 2.0 gezielt für die Prozessautomatisierung einsetzen können. Somit gelingt es Ihnen, prozessuale Details transparent zu machen, Abläufe besser aufeinander abzustimmen und eine Grundlage für die Digitalisierung bereichsübergreifender Geschäftsprozesse zu schaffen.
In der BPMN-2.0-Schulung erhalten Sie anhand zahlreicher Praxisbeispiele wertvolle Tipps und Tricks bei der Einführung und Umsetzung von automatisierten Workflows. Durch die Teilnahme an diesem Seminar kennen Sie die Möglichkeiten und Grenzen von BPMN, können den Nutzen für Ihre eigene Arbeit in Ihrem Unternehmen einschätzen und dieses Wissen direkt in der Praxis anwenden.
Mit BPMN 2.0 schaffen Sie die ideale Grundlage, um Ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren und zu automatisieren. Mit dem Wissen aus dieser Schulung steigern Sie die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens. BPMN 2.0 ist somit ein wichtiger Baustein zur Digitalisierung der betrieblichen Wertschöpfung. Nach Abschluss des BPMN-2.0-Seminars überblicken Sie die Möglichkeiten und Grenzen der BPMN-Prozessmodellierung und können den Nutzen für Ihre eigene Arbeit und Ihr Unternehmen einschätzen - ein bedeutender Beitrag zum modernen Prozessmanagement.
Zielgruppe
Das Seminar/Praxisworkshop richtet sich an alle, die Prozesse gestalten und verbessern wollen bzw. Prozesse dokumentieren müssen.
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
14; Wenn die Möglichkeit besteht, bringen Sie bitte zum Workshop ein Laptop mit.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
1440 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
273.6 EUR
Bruttopreis
1713.6 EUR
Ansprechpartner
Herrn Axel Hollmann
0511 998-61913
seminar@tuev-nord.de
weitere Informationen
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Qualitätsbeauftragter-Weiterbildung (TÜV) - Teil 1 - EX/A30/20101151/08122026-1 - 08.12.2026
Prozesse erkennen, definieren und dokumentieren
Inhalt
Struktur der DIN-EN-ISO-9000er-Reihe und ihr Anwendungsbereich
- Übersicht über die Anforderungen der DIN EN ISO 9001 - 7 QM-Grundsätze
- Deming-Kreis/PDCA-Zyklus
- Modell eines prozessbasierten Qualitätsmanagementsystems
- Prozessarten und Prozesslandschaft
Verstehen der Organisation und ihres Kontextes
- Mögliche Kategorien im externen und internen Umfeld
- Erwartungen interessierter Parteien
Führungsrolle und Verpflichtung der Unternehmensleitung
- Kundenorientierung, Qualitätspolitik
- Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse in der Organisation
- Einführung eines praxisorientierten Prozessmanagements
Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen
- Identifikation von Risiken in Bezug zu den Qualitätszielen
- Risikofelder: externe und interne Faktoren, interessierte Parteien
- Maßnahmenableitung, Risikoermittlung und -bewertung
Qualitätsziele und Planung zu deren Erreichung
- Qualitätsprogramm und Planung von Änderungen
Management von Ressourcen
- Personen, Infrastruktur, Prozessumgebung
- Ressourcen zur Überwachung und Messung
- Drei Säulen des Wissensmanagements
Kompetenzmanagement
Kommunikation
- Interne, externe und bilaterale Kommunikationswege
Dokumentierte Information
- Dokumentationspyramide und Lenkung dokumentierter Information
Betriebliche Planung und Steuerung, betrieblicher Planungsprozess
- Prozesslandschaft
Ermittlung des Marktbedarfs und Interaktion mit den Kundinnen und Kunden
- Planung eines Kundenbetreuungsprozesses
- Ermittlung der Kundenanforderungen und des Leistungsvermögens der Organisation
Entwicklung von Produkten
- Phasen eines Entwicklungsprozesses
- Lenkungsmaßnahmen
Lenkung externer Bereitstellung von Produkten
- Lieferantenbewertung
Produktion
- Steuerung, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
- Erhaltung und Tätigkeiten nach der Lieferung
- Überwachung von Änderungen
Freigabe von Produkten
- Produktprüfungen
- Umgang mit fehlerhaften Produkten
- Steuerung nichtkonformer Prozesse, Produkte
Neu: Einführung in die KI-Grundlagen und praktische Übungen
Nutzen
Beginnen Sie Ihre umfassende Qualitätsmanagement-Weiterbildung mit dem ersten Schritt: Ausbildung zum Qualitätsbeauftragten (TÜV) Teil 1 - Grundlagen und Anwendung und lernen Sie, Prozesse zu erkennen, zu definieren und zu dokumentieren.
Wir vermitteln Ihnen in diesem Seminar die Inhalte der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 sowie die Begriffsdefinitionen und Grundsätze dieser Norm. Die High Level Structure (HLS) dieser QM-Norm ermöglicht Ihrer Organisation eine Integration in bereits bestehende Managementsysteme. Sie entwickeln ein Verständnis für den prozessorientierten Ansatz und die Verantwortlichkeiten in der QM-Organisation. Ihre Aufgaben und Rolle als Qualitätsbeauftragter Ihres Unternehmens wird Ihnen dadurch noch klarer.
Im ersten Teil der Weiterbildung zum bzw. zur Qualitätsbeauftragten vermitteln wir Ihnen das Wissen zur Einführung eines praxisorientierten Prozessmanagements. Sie kennen die verschiedenen Prozessarten und können diese zu einer unternehmensspezifischen Prozesslandschaft verknüpfen. Zudem lernen Sie, den Deming-Kreis (PDCA: Plan-Do-Check-Act) anzuwenden. Dieser ermöglicht Ihrem Unternehmen, wandlungsfähig und auf Verbesserungen ausgerichtet zu bleiben. Unsere Referentinnen und Referenten zeigen Ihnen, was der risikobasierte Ansatz eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) auf der strategischen und operativen Ebene bedeutet. Darüber hinaus erläutern sie Ihnen, wie Sie die Risiken und Chancen für Ihre Prozesse und Produkte oder Dienstleistungen ermitteln und bewerten.
Stellen Sie mit Ihrer Qualifikation als Qualitätsbeauftragter bzw. -beauftragte
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Gefahrstoffbeauftragter - EX/A35/50301101/08122026-1 - 08.12.2026
Schulung zum Koordinator für modernes Gefahrstoffmanagement
Inhalt
EU-Chemikalienrecht
- GHS/CLP: Umstellung der Kennzeichnung von Gefahrstoffen
- REACH: Stoffregistrierungen, Expositionsszenarien, SVHC-Stoffe
- Umsetzung in deutschen Unternehmen
Aufbau des Chemikalienrechts in Deutschland
- Chemikaliengesetz, Chemikalienverbotsverordnung, Chemikaliensanktionsverordnung, Gefahrstoffverordnung, Technische Regeln (TRGS)
Grundzüge der Gefahrstoffverordnung
- Gefahrstoffeigenschaften und -wirkungen
- Sicherheitsdatenblätter und Informationsgewinnung
- Erstellen von Gefahrstoffverzeichnissen
- Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstofftätigkeiten
- Sicherheitsmaßnahmen und Expositionskontrolle
- Erstellen von Betriebsanweisungen
- Unterweisung von Mitarbeitenden
- Arbeitsmedizinische Vorsorge
Praktische Anforderungen im Gefahrstoffmanagement
- Praktische Ersatzstoffsuche
- Lagerung von Gefahrstoffen (Lagerausrüstung, Zusammenlagerung, Genehmigung)
- Auswahl persönlicher Schutzausrüstung
- Entsorgung von Gefahrstoffen
- Notfallplanung und -übung von Gefahrstoffunfällen
- Anknüpfung an das Umweltrecht und an weitere Arbeitsschutzvorschriften
Schriftliche Erfolgskontrolle
Nutzen
Umgang mit Gefahrstoffen im Unternehmen: Unser dreitägiges Seminar befähigt Verantwortliche, die gesetzlichen Anforderungen im Umgang mit Gefahrstoffen sicher und rechtskonform im Unternehmen umzusetzen. In dieser Gefahrstoffbeauftragten-Schulung erlernen Sie die wichtigsten Grundlagen, um als Gefahrstoffbeauftragte bzw. Gefahrstoffbeauftragter tätig zu werden - einschließlich der Vorschriften für das Inverkehrbringen, den Umgang sowie das Lagern und Entsorgen von Gefahrstoffen unter Berücksichtigung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) sowie relevanter TRGS.
Unternehmen, die mit gefährlichen Stoffen arbeiten, sind verpflichtet, im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung die damit verbundenen Gefährdungen durch eine fachkundige Person (Gefahrstoffbeauftragte bzw. Gefahrstoffbeauftragter) zu erfassen und zu beurteilen. Gefahrstoffbeauftragte müssen die aktuellen gesetzlichen Vorschriften kennen und Schutzmaßnahmen koordinieren - auch in Abgrenzung zu angrenzenden Rollen wie den Gefahrgutbeauftragten.
Dieser Lehrgang vermittelt Ihnen fundiertes und praxisnahes Wissen zum Thema Gefahrstoffe. Unsere erfahrenen Referentinnen und Referenten weisen Sie in unserer Schulung systematisch auf die Vorschriften angrenzender Rechtsbereiche des Umweltrechts hin. So wird die Basis für ein integriertes Gefahrstoffmanagement geschaffen.
In den letzten Jahren wurde das Gefahrstoffmanagement durch verschiedene Neuerungen mit Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehören die Gefahrstoffverordnung aus dem Jahr 2024, die Aktualisierung technischer Regeln und Anpassungen des EU-Chemikalienrechts (z. B: REACH und CLP).
Praktische Tipps und realitätsnahe Fallstudien begleiten Sie während dieser dreitägigen Schulung zum Gefahrstoffbeauftragten. Vertiefen Sie das Gelernte durch unsere interaktive Trainingseinheit in einer virtuellen Realität, die es Ihnen in einem realitätsnahen Szenario ermöglicht, Ihre Fähigkeiten im Gefahrstoffmanagement effektiv anzuwenden. Unsere interaktive Trainingseinheit für Gefahrstoffbeauftragte finden Sie zusammen mit Ihren digitalen Schulungsunterlagen im Kundenportal.
Zielgruppe
Diese Veranstaltung richtet sich an Betriebsbeauftragte für Gefahrstoffe, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Umweltschutzbeauftragte, Führungskräfte aus Industrie und Kommunen sowie Arbeitsmediziner.
Zeit
08:30 - 16:00
Max. Teilnehmerzahl
16; Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf ein digitales Praxistraining - die Durchführung ist 100 % online und mehrfach wiederholbar.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
1490
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Umweltmanagement-Auditor (TÜV) - EX/A50/40101201/08122026-1 - 08.12.2026
Umweltaudits nach ISO 19011 und ISO 14001/EMAS
Inhalt
Auditgrundlagen
- Auditarten und Anwendungsbereiche
- Allgemeine Anforderungen an Managementsystemaudits
- Spezielle Anforderungen an Umweltmanagementsystemaudits und Umweltbetriebsprüfungen nach DIN EN ISO 14001 und EMAS
- Normative Verweise, Grundsätze und Definitionen
Auditplanung und Durchführung nach DIN EN ISO 19011
- Auditprogrammverfahren, Planung und Vorbereitung
- Zielsetzungen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Umweltmanagement-Auditors
- Auditbewertungsverfahren
- Auditdokumentation, Auditnachbereitung, kontinuierliche Verbesserung
Auditkommunikation
- Grundlagen der Gesprächsführung
- Fragetechniken, aktives Zuhören
- Motivationsstrategien, Umgang mit Widerständen
Zertifizierungsverfahren
- Normative Grundlagen, Zulassungsverfahren
- Ablauf, Vorbereitung und Folgemaßnahmen
Audit des Umweltmanagementsystems in der Praxis
- Dokumentenprüfung
- Auditplanung in einem Musterbetrieb
- Methodik der Gesprächsführung
- Auditdurchführung und -bewertung in Übungen und Rollenspielen
Nutzen
Nach dem Besuch der Schulung Umweltmanagement-Auditor (TÜV) sind Sie in der Lage, Umweltmanagementsystemaudits zu planen, durchzuführen und nachzubereiten. Sie können bewerten, ob ein Umweltmanagementsystem den Anforderungen der DIN EN ISO 14001 und EMAS entspricht. Sie verstehen die DIN EN ISO 19011, den Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen. Sie können die Anforderungen der ISO 19011 in die Auditpraxis umsetzen.
Erfahrene Referenten vermitteln Ihnen umfassende Kenntnisse über die Auditgrundlagen, Auditplanung und Durchführung nach DIN EN ISO 19011. Sie erfahren, wie Sie mit Fragetechniken und aktivem Zuhören in den Audits kommunizieren. Grundlagen zum Thema Zertifizierungen und Tipps zum Umweltmanagement-Audit in der Praxis runden den Seminarinhalt ab. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten Sie ein TÜV-Zertifikat. Unsere Prüfungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem hohen Anspruch der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) an die Prüfungsregularien im akkreditierten Bereich folgen!
Zielgruppe
Umweltmanagement-Beauftragte sowie Fach- und Führungskräfte, die im Unternehmen die Aufgaben eines Umweltmanagementauditors wahrnehmen und das Unternehmen auf die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 und/oder die Validierung nach EMAS vorbereiten
Voraussetzungen
Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar Umweltmanagement-Auditor (TÜV) ist die die bestandene Prüfung Umweltmanagement-Beauftragter (TÜV) oder gleicher, fachlicher Kenntnisstand.
Voraussetzung zur Teilnahme an der Prüfung Umweltmanagement-Auditor (TÜV) ist der Besuch des gleichnamigen Seminars und die bestandene Prüfung Umweltmanagement-Beauftragter (TÜV).
Zeit
09:00 - 17:00
Max. Teilnehmerzahl
8;
Als Abschluss des Seminars ist eine schriftliche und mündliche Prüfung vorgesehen. Die Prüfung findet am Folgetag des Seminars statt. Zur Teilnahme ist eine separate Anmeldung erforderlich. Es entstehen zusätzliche Prüfungsgebühren. Bitte beachten Sie den Leitfaden und die Prüfungsordnung. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat der TÜV "
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WEBINAR: Elektromagnetische Verträglichkeit im Maschinen und Anlagenbau - 2204-WEB - 09.12.2026
Schwerpunkt dieses 2-tägigen Webinars bildet die technische Umsetzung der EMV-Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau in der Praxis.
Schwerpunkt dieses 2-tägigen Webinars bildet die technische Umsetzung der EMV-Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau in der Praxis.
In diesem Webinar lernen Sie die relevanten EMV-Phänomene kennen. Dies ermöglicht Ihnen, Schwachstellen an Maschinen und Anlagen frühzeitig zu identifizieren.
Durch die Kenntnis der möglichen Kopplungswege ergreifen Sie EMV-Maßnahmen an drei Fronten:
- Störaussendungen vermindern
- Störungsübertragung reduzieren
- Immunität gegen Störungen erhöhen
Zusätzlich lernen Sie, welche rechtlichen Anforderungen die EMV-Richtlinie an Hersteller stellt und welche Nachweise bzw. Dokumentationen Sie in Ihrem Unternehmen unbedingt verfügbar halten sollten, um im Schadensfall oder bei einer Prüfung durch Behörden auf der sicheren Seite zu sein! Ergänzend dazu erhalten Sie eine Übersicht über die wichtigsten relevanten EMV-Normen und die darin festgelegten Prüfanforderungen.
Seminarprogramm
Entstehung und Übertragung von EMV-Störungen
Welche Komponenten besonders häufig Störungen erzeugen
Wie EMV-Störungen an der Quelle gemindert werden können
Identifizieren von Störungspfaden (EMV-Kopplungsmechanismen)
Voraussetzungen für die effiziente Planung von EMV-Maßnahmen
- Schwachstellen im System identifizieren und beseitigen
- Identifizieren von internen und externen Quellen
- Unterscheidung von leitungs- und feldgebundenen Störungen
Überblick über die gesetzlichen Anforderungen der neuen EMV-Richtlinie 2014/30/EU
- Welche grundlegenden Anforderungen gelten?
- Wichtige Unterscheidung: Wann ist eine Maschine ein „Gerät“ oder eine „Ortsfeste Anlage“?
- Pflichten für Hersteller und andere Wirtschaftsakteure
- Wie Sie das Konformitätsbewertungsverfahren nach EMV-Richtlinie effizient durchführen
- Neu: Pflicht zur Durchführung einer Risikobeurteilung!
- Was damit gemeint ist und Tipps zur praktischen Umsetzung.
- Ortsfeste Anlagen: Praxisempfehlungen für die „Installation nach den anerkannten Regeln der Technik“.
- Praxisbeispiel: EMV im Schaltschrankbau
Schnittstelle zur Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
- Warum EMV-Anforderungen auch für die Sicherheit von Maschinen eine wichtige Rolle spielen.
- Spezielle Anforderungen der Maschinenrichtlinie an Steuerungen - Zusammenhang mit EMV-Phänomenen.
- Achtung! Warum die Einhaltung der Grenzwerte in Fachgrundnormen nicht ausreicht, wenn C-Normen nach Maschinenrichtlinie engere EMV-Grenzwerte enthalten.
EMV-Nachweise möglichst effizient erfüllen
- Überblick über die wichtigsten EMV-Normen für Industrie-, Gewerbe- und Wohnbereiche
- Grenzwerte zielsicher auswählen
- Die wichtigsten EMV-Prüfanforderungen im Überblick
- In welchen Fällen auf kostspielige EMV-Prüfungen verzichtet werden kann.
- Welche Prüfungen Sie selbst durchführen können.
- In welchen Fällen sich der Einsatz externer Dienstleister rechnen kann.
EMV-gerechte Konstruktion von Maschinen und Anlagen
- Wie Sie durch frühzeitige EMV-Planung unnötige Kosten vermeiden.
- Die wichtigsten Regeln für eine EMV-gerechte Entwicklung und Konstruktion
- Leitungsgebundene Störungen effizient mindern
- Störanfälligkeit von Maschinen durch EMV-gerechte Verkabelungstechnik reduzieren
- Wissenswertes zur Abschirmung von EMV-Störungen (Nah- und Fernfeld, ...)
- Die häufigsten Fehler und wie Sie diese vermeiden können.
- Praxisbeispiele aus dem Maschinen- und Anlagenbau
Beispiele und Fragen aus dem Teilnehmerkreis beleben den Seminarablauf.
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Abfallrecht in der Praxis - 248 - 09.12.2026
Zweitägiges, bundesweit staatlich anerkanntes Seminar zur Aktualisierung der Fachkunde „Abfallbeauftragte/r“ im Sinne des § 9 Abfallbeauftragtenverordnung (AbfBeauftrV)
Der Gesetzgeber hat in § 9 Abs. 2 AbfBeauftrV festgelegt, dass die Fachkunde zum Abfallbeauftragten nur durch eine staatlich anerkannte zweitägige Fortbildung, die mindestens alle zwei Jahre absolviert werden muss, aufrecht gehalten werden kann.
In der Praxis ergibt sich hieraus ein kontinuierliches Schulungserfordernis, welches i. d. R. „monatsscharf“ nachzuweisen ist. Bei Überschreiten der Frist muss die Fachkunde erneut erworben werden, d. h. ein viertägiger Grundkurs zum Erwerb der Fachkunde wäre erneut zu belegen.
Eintägige Fortbildungsveranstaltungen sind nur noch" für beauftragte Personen, die unterhalb der Grenzwerte zum Abfallbeauftragten liegen, geeignet.
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Asbest - 248 - 09.12.2026
Eintägige Einführung in die TRGS 519
Asbest ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das bereits seit mehreren tausend Jahren von Menschen wegen seiner außergewöhnlichen Eigenschaften verwendet wird. In seiner industriellen Asbesthochphase wurden in Deutschland jährlich mehrere hunderttausend Tonnen Asbest verbaut oder in Produkten verarbeitet. Haupteinsatzgebiet waren Branchen, wie z. B. der Baubereich oder der Maschinenbau. Erst spät erkannte man, dass Asbest krank macht und sogar tötet.
In Deutschland ist heute die Verwendung von Asbest und asbesthaltigen Produkten weitgehend verboten. Die Restriktionen verhindern zwar die Verbreitung neuer Asbestprodukte, sie wirken jedoch nicht, wenn Asbest bereits vorhanden ist.
Eine der früher so hochgeschätzten Eigenschaften von Asbest ist seine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit. Asbest verrottet nicht und kommt deshalb auch heute noch in riesigen Mengen in älteren Gebäuden, Maschinen und Apparaten vor. Das Risiko, mit Asbest in Kontakt zu kommen, ist daher auch heute noch hoch.
Die extrem lange Zeit zwischen den eingeatmeten Asbestfasern und z. B. Lungenkrebs, als eine der möglichen Auswirkungen, verhindert jede natürliche Reaktionsmöglichkeit auf die Asbestgefahr. Stellen Sie sich vor, nach einem Kontakt mit elektrischem Strom, erfolgt der Stromschlag mit mehr als zehnjähriger Verspätung! Genau so wirkt Asbest!
Die besonderen Eigenschaften von Asbest:
- Ist in großen Mengen in der Umwelt vorhanden
- Ist fast unbegrenzt haltbar
- Ist als asbesthaltiges Produkt oder auch in Reinform für den Laien nur schwer erkennbar
- Ist als Asbestfaser in der Luft nicht sichtbar
- Fehlende eindeutige Warnreaktion des Körpers bei Kontakt mit Asbest
- Ausbruch der asbestbedingten Krankheit erst nach Jahren bis Jahrzehnten
- Zumeist tödlicher Krankheitsverlauf
Diese Punkte sollten Grund genug sein, sich näher über Asbest zu informieren.
Sicherheitstechnische Schutzmaßnahmen für den Umgang mit Asbest sind in den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) 519 erfasst. Um sich selbst oder Dritte nicht zu gefährden, sollten erforderliche Asbestdemontagen oder -sanierungen nur von Fachfirmen, die von der zuständigen Behörde zur Durchführung dieser Arbeiten zugelassen worden sind und einen Sachkundenachweis nach TRGS 519, Anlage 3 oder Anlage 4 besitzen, vorgenommen werden.
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Fremdfirmenkoordinator/-management - 248 - 09.12.2026
Rechte, Pflichten und Verantwortung als Fremdfirmenkoordinator, eintägiges Seminar zum sicheren Einsatz von Fremdfirmen im Unternehmen gemäß § 8 ArbSchG und § 6 DGUV Vorschrift 1 (alt BGV A1)
Das Seminar erfüllt die Forderung zum Erhalt der Fachkunde für Fachkräfte für Arbeitssicherheit nach ASiG § 5 (3), DGUV Vorschrift 2 Anlage 2 Ziffer 9 (ständige Fortbildung) und für Sicherheitsbeauftragte gem. DGUV Vorschrift 1 und DGUV Regel 100-001 (regelmäßige Weiterbildung)
Immer häufiger werden in Unternehmen Fremdfirmen eingesetzt. Neben den vielen Vorteilen beim Einsatz externer Arbeitskräfte bestehen für den Auftraggeber auch Risiken, insbesondere in den Bereichen Gesundheits- und Unfallschutz. Oft arbeiten die eingesetzten Firmen in für sie fremden, z. T. gefährlichen Arbeitsbereichen und sind mit den bestehenden Arbeitsabläufen und -bedingungen nur unzureichend vertraut.
Um die Einhaltung von Sicherheitsstandards und -regelungen gewährleisten zu können, ist es notwendig, Fremdfirmen zu koordinieren. Die gesetzlichen und firmeninternen Standards müssen vertraglich festgehalten und externe Mitarbeiter müssen entsprechend der örtlichen Gegebenheiten eingewiesen werden, um Gefährdungen und Risiken am Arbeitsplatz rechtzeitig zu erkennen (§ 8 ArbSchG) und Arbeitsunfälle zu vermeiden. Nur durch ein konsequentes Fremdfirmenmanagement können rechtliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Fremdfirmeneinsätzen vermieden werden.
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Qualifikationsnachweis zur Umweltfachlichen Bauüberwachung - 248 - 09.12.2026
Eintägiges Aufsatzmodul zum "Umweltbaubegleitung"-Grundmodul. Das Seminar dient auch zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung durch die Deutsche Bahn AG.
Das Seminar dient auch zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung (Qualifikationsnachweis) für die „Umweltfachliche Bauüberwachung“ durch die Deutsche Bahn AG (für Büros, die sich im Bereich Umweltbaubegleitung um Aufträge bei der Deutschen Bahn bewerben möchten).
Das Seminar Qualifikationsnachweis zur Umweltfachlichen Bauüberwachung ist ein Aufsatzmodulzum zweitägigen Lehrgang Umweltbaubegleitung, den das Umweltinstitut als Grundmodul anbietet. Im Grundmodul werden umfassende Kenntnisse zu dem vielfältigen und komplexen Themenbereich UBB vermittelt. Die Schwerpunkte liegen dabei insbesondere auf den allgemein rechtlichen und fachlichen Grundlagen, dem speziellen Leistungsbild, den Aufgaben und Pflichten, den Qualifikationsvoraussetzungen, den Schnittstellen und Handlungsabläufen auf der Baustelle sowie den Rechtsfolgen. Hierzu werden konkrete Beispiele aus der Praxis präsentiert und fallspezifische Lösungen diskutiert.
Die Teilnahme an diesem zweitägigen Lehrgang und die Aushändigung des entsprechenden Teilnahmezertifikats durch das Umweltinstitut Offenbach ist auch ein erster Schritt zur Erlangung des Qualifikations- bzw. Sachkundenachweises für die Umweltbaubegleitung bei Bauprojekten der Deutschen Bahn AG.
Als abschließendes Qualifikationskriterium und endgültigen Eignungsnachweis für die UBB bei Bahnprojekten führt die DB AG eine spezielle (ca. 20-minütige) Sachkundeprüfung durch, die die bahnspezifischen Anforderungen zu Grunde legt und abprüft.
Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung der DB AG ist neben der Teilnahme am zweitägigen Lehrgang Umweltbaubegleitung und entsprechenden fachlichen Vorerfahrungen die Teilnahme an dem vorliegenden eintägigen Aufsatzmodul. Dieses Aufsatzmodul behandelt vertieft die bahnspezifischen Ansprüche an die UBB und bereitet gleichzeitig gezielt auf die Sachkundeprüfung der DB AG vor.
Aktuelle Termine für die Sachkundeprüfung der Deutschen Bahn:
Termine für die Sachkundeprüfung der Deutschen Bahn und die Vorgehensweise zur Online-Anmeldung bei der Deutschen Bahn erfahren Sie im Seminar. Die Termine werden nach Bedarf festgelegt.
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