Veranstaltungskalender
Schulung: Sicherheitsbeauftragter - EX/A31/50201101/03122026-1 - 03.12.2026
Praxisnah qualifiziert für wirksamen Arbeitsschutz im Betrieb
Inhalt
Grundlagen Arbeitsschutzorganisation im Betrieb
- Sicherheitsbeauftragte
- Unternehmerin/Unternehmer/Führungskraft
- Betriebs- oder Personalrat
- Fachkräfte für Arbeitssicherheit
- Betriebsärzte
- Arbeitsschutzausschuss (ASA)
- Gefährdungsbeurteilung
Versicherungsschutz
- Duales Arbeitsschutzsystem und Staatliche Arbeitsschutzbehörden
- Organisation der Unfallversicherungsträger
- Arbeitsunfälle und ihre Folgen
- Arbeitsbedingte Erkrankungen
Sozial- und Methodenkompetenz
- Methodik der Prävention
- Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsschutzakteuren
Fachkompetenz im Arbeitsschutz
- Erste Hilfe und Notfallmaßnahmen
- Unterweisung, Betriebsanweisung
- Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
- Kraftbetriebene Arbeitsmittel
- Lärm
- Hautschutz
- Fremdfirmen und Arbeitnehmerüberlassung
- Hygiene
- Sucht, Alkohol, Drogen, Medikamente
- Arbeitsplätze, Verkehrswege, Flucht- und Rettungswege
- Büroarbeitsplätze
- Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
- Hochgelegene Arbeitsplätze
- Leitern und Tritte
- Kraftbetriebene Arbeitsmittel
- Innerbetrieblicher Transport
- Grundlagen Gefahrstoffe und Brandgefahren
- Gesundheit im Betrieb
Schriftliche Erfolgskontrolle
Nutzen
Warum und wann braucht es Sicherheitsbeauftragte (SiBe) in Unternehmen?
Sicherheitsbeauftragte machen Arbeitsschutz im Betrieb sichtbar und wirksam. Sie erkennen Gefährdungen dort, wo sie entstehen: am Arbeitsplatz, in Abläufen, bei Arbeitsmitteln oder im Verhalten von Kolleginnen und Kollegen. Durch die neue Fassung des § 22 SGB VII rückt die betriebliche Gefährdungslage stärker in den Fokus. Entscheidend ist nicht mehr allein die Beschäftigtenzahl, sondern ob auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG eine besondere Gefährdung für Leben und Gesundheit besteht. Ab 50 Beschäftigten besteht eine generelle Bestellpflicht; bei mehr als 20 und weniger als 50 Beschäftigten gilt sie, wenn eine solche besondere Gefährdung festgestellt wird. Damit unterstützen gut qualifizierte Sicherheitsbeauftragte Unternehmen dabei, gesetzliche Anforderungen und praktische Prävention besser miteinander zu verbinden.
Ihr Nutzen der Schulung zur bzw. zum Sicherheitsbeauftragten
Sie gewinnen Sicherheit für Ihre Rolle als Sicherheitsbeauftragte bzw. Sicherheitsbeauftragter. Sie lernen die relevanten Grundlagen aus § 22 SGB VII, § 20 DGUV Vorschrift 1, DGUV Regel 100-001 und DGUV Information 211-042 kennen und verstehen, was diese für Ihren Arbeitsalltag bedeuten. Gleichzeitig erfahren Sie in dieser Ausbildung, wie Sie als Ansprechperson, Multiplikatorin bzw. Multiplikator und kollegiale Unterstützung wirken, ohne Führungsverantwortung zu übernehmen. So können Sie Gefährdungen besser wahrnehmen, Schutzmaßnahmen unterstützen und die Kommunikation im Arbeitsschutz stärken.
Was Sie konkret im Seminar lernen und nachhaltig anwenden können
In diesem Lehrgang lernen Sie, welche Rolle Sie als Sicherheitsbeauftragte bzw. Sicherheitsbeauftragter im betrieblichen Arbeitsschutz übernehmen und wie Sie diese Aufgabe im Arbeitsalltag wirksam ausfüllen. Sie erhalten grundlegende Kenntnisse zu typischen Gefährdungen, sicherem Verhalten und Präventionsmaßnahmen. Durch praxisnahe Übungen und Gruppenarbeiten entwickeln Sie ein besseres Verständnis dafür, wie Sie Risiken erkennen, Kolleginnen und Kollegen sensibilisieren und sicherheitsgerechtes Verhalten fördern können. Themen wie Erste Hilfe, Notfallmaßnahmen, Unterweisungen, Betriebsanweisungen, PSA, Verkehrswege, Gefahrstoffe, Brandgefahren und Gesundheit im Betrieb helfen Ihnen, Ihre Rolle als SiBe nachhaltig und praxisnah umzusetzen.
Gibt es Vertiefungsseminare für Sicherheitsbeauftragte bei der TÜV NORD Akademie?
Nach dem Grundlehrga
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SGU-Schulung für operativ tätige Führungskräfte - EX/A44/50101401/03122026-1 - 03.12.2026
Vorbereitung auf die SGU-Prüfung gemäß Dokument 017 des SCC-Regelwerkes
Inhalt
Gesetzliche Bestimmungen
Grundlagen der Umweltschutzgesetzgebung
Grundlagen des Arbeitsschutzes bei Zeitarbeit gemäß Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)
Gefährdungs- und Risikobeurteilung
Unfallursachen, Unfallverhütung und Unfallmeldung
Sicherheitsgerechtes Verhalten
Betriebliche Organisation
Arbeitsplatz- und Tätigkeitsvorgaben
Notfallmaßnahmen
Gefahrstoffe
Brand- und Explosionsschutz
Arbeitsmittel
Arbeitsverfahren
Elektrizität und Strahlung
Arbeitsplatzgestaltung
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Nutzen
Standards für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz (SGU): Sie sind als Kontraktor tätig und möchten eine Schulung zum Thema SGU-Standard absolvieren? Unsere SCC-Schulung für Führungskräfte bereitet Sie optimal auf die Prüfung nach Dokument 017 des SCC-Regelwerkes vor.
Sie erhalten einen Einblick in die gesetzlichen Grundlagen der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes. Sie erfahren die Grundlagen des Arbeitsschutzes bei Zeitarbeit gemäß Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Nach dem Seminar sind Sie auf die Überprüfung Ihres SGU-Managementsystems vorbereitet. Sie lernen, wie Sie Standards für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz in Ihre Unternehmensprozesse integrieren - ein entscheidender Aspekt der SCC-Schulung für Führungskräfte, insbesondere in sicherheitskritischen Branchen.
In der deutschen und europäischen Industrie werden Kontraktoren für technische Dienstleistungen und Personaldienstleister eingesetzt. Die Kontraktoren sind Unternehmer, die aufgrund eines Dienst- oder Werkvertrages für ihren Auftraggeber bestimmte technische Dienst- oder Werkleistungen erbringen. Personaldienstleister sind Unternehmen, die Personal anderen Unternehmen überlassen und dort Arbeiten gemäß Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ausführen, zum Beispiel in Raffinerien, chemischen Werken oder vergleichbaren Einrichtungen.
Durch ihr Firmenmanagement und durch das Verhalten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken die Kontraktoren und das überlassene Personal wesentlich auf den SGU-Standard ihrer Auftraggeber ein - und damit auch auf deren Qualitätsstandards.
Zielgruppe
Führungskräfte der operativen Ebene, Niederlassungsleiter, Bauleiter, Projektleiter, Meister/Techniker oder Poliere aus Unternehmen, die als Kontraktoren für technische Dienstleistungen in der Industrie eingesetzt werden und die SGU-Prüfung ablegen wollen
Voraussetzungen
Abgeschlossene Berufsausbildung gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. gleichwertige oder höherwertige Ausbildung oder Personen, die ein noch gültiges Zertifikat besitzen; Personen mit Ausbildung im Ausland müssen die Anerkennung in Deutschland im Vorfeld sicherstellen.
Voraussetzung zur Teilnahme an der SGU-Prüfung für operativ tätige Führungskräfteist ein anerkannter Nachweis und der vollständig ausgefüllte Zertifizierungsauftrag.
Zeit
09:00 - 15:30
Max. Teilnehmerzahl
20; Abweichend zu unseren Präsenzseminaren, finden unsere Webinare an 4 Tagen á 4 Unterrichtseinheiten statt. Die Veranstaltungszeiten können Sie im Webshop dem Reiter ?Termine? entnehmen.
Als Abschluss des Seminars ist eine schriftliche Prüfung vorgesehen. Die Prüfung findet direkt im Anschluss an das Seminar statt. Zur Teilnahme ist eine separate Anmeldung erforderlich. Es entstehen zusätzliche Prüfungsgebühren. Bitte beachten Sie die
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Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel - EX/A38/30251401/03122026-1 - 03.12.2026
Gemäß VDE 0701 (DIN EN 50678), VDE 0702 (DIN EN 50699), TRBS 1201 und DGUV Vorschrift 3 bzw. 4
Inhalt
Gesetzliche und technische Grundlagen
- ArbSchG, DGUV Vorschrift 1, DGUV Vorschrift 3 bzw. DGUV Vorschrift 4, BetrSichV, TRBS 1203, TRBS 1201, VDE 0701 (DIN EN 50678) und VDE 0702 (DIN EN 50699)
Gefahren des elektrischen Stromes
Einwirkung des Stromes auf den menschlichen Körper, Erste-Hilfe-Maßnahmen
Schutzklassen elektrischer Betriebsmittel in Verbindung mit Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme
- Schutzarten von Betriebsmitteln
- Schutzbereiche
- Schutzklassen
- 5 Sicherheitsregeln
Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln
- Anforderungen an den Prüfenden, Beschreibung der einzelnen Prüfschritte
- Festlegung der Sollwerte, Festlegung der Prüffristen
- Vorstellung der Messverfahren mit verschiedenen Messgeräten
- Durchführung von Prüfungen nach TRBS 1201, VDE 0701 (DIN EN 50678), VDE 0702 (DIN EN 50699), DGUV Informationen 203-070 und 203-071
- Bewertung, Kennzeichnungen und Dokumentation, u. a. nach TRBS 1201
Schriftliche Erfolgskontrolle
Nutzen
Diese Veranstaltung vermittelt Ihnen die Sachkunde, um die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel fachgerecht durchführen zu können. Sie lernen die Grundlagen der Elektrotechnik, werden mit den Gefahren des elektrischen Stroms vertraut gemacht und lernen den Prüfablauf sowie Messgeräte kennen. Nach dem Besuch dieses Lehrgangs können Sie als Elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) die Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln und Geräten fachgerecht unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) durchführen. Als Elektrofachkraft verfügen Sie über die notwendigen Kenntnisse, die Prüfungen eigenverantwortlich durchzuführen.
Durch praktische Messungen an verschiedenen Geräten erlernen Sie den formalen Prüfablauf, den Einsatz geeigneter Messgeräte sowie die Auswertung der Messergebnisse. Sie kennen die Anforderungen der Dokumentation, um eine gerichtsfeste Nachweisführung zu erstellen.
Gemäß Betriebssicherheitsverordnung, DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) sowie VDE 0701 und VDE 0702 ist der Unternehmer unter anderem auch für das regelmäßige Prüfen aller im Unternehmen vorhandenen ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel verantwortlich. Diese Prüfungen dürfen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft auch von Elektrotechnisch unterwiesenen Personen vorgenommen werden. Die Schulung befähigt Sie, in diesem Rahmen als Elektrotechnisch unterwiesene Person tätig zu werden.
Diese Veranstaltung vermittelt Ihnen die zur Prüfung notwendigen Kenntnisse. Diese sind eine der Voraussetzungen, um als Befähigte Person nach Betriebssicherheitsverordnung bestellt werden zu können.
Diese Veranstaltung endet mit einer schriftlichen Erfolgskontrolle.
Zielgruppe
Mitarbeiter ohne elektrotechnische Fachausbildung, die mit der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) als Prüfer (BetrSichV § 14) beauftragt werden sollen; Elektrofachkräfte, die als zur Prüfung befähigte Personen für oben genannte Prüfaufgaben tätig werden sollen
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
15; Es kann das betriebseigene Messgerät mitgebracht werden.
Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf zwei digitale Praxistrainings - Durchführung 100 % online und mehrfach wiederholbar.
Steigern Sie Ihren Lernerfolg mit VR-Trainings: Erfahren Sie hier mehr darüber, wie immersives Lernen Sie dabei optimal unterstützt.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie
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Grundlagen des Qualitätsmanagements gemäß ISO 9001 - EX/A36/20152001/03122026-1 - 03.12.2026
Systematischen Überblick über die ISO 9001 bekommen und Fachkompetenz im Qualitätsmanagement aufbauen
Inhalt
Einführung in das Qualitätsmanagement
- PDCA-Zyklus
- Aufbau der Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff.
Struktur und Anforderungen der DIN EN ISO 9001
- Kontext der Organisation
- Führung und Verpflichtung, Qualitätspolitik und -ziele
- Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse der Organisation
- Umgang mit Risiken und Chancen, Planung und Überwachung von Änderungen
- Ressourcen, Kompetenz und Bewusstsein, Kommunikation
- Prozessorientierter Ansatz
- Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit
QM-Dokumentation
- Aufbau der QM-Dokumentation
- Dokumentierte Informationen
- Lenkung dokumentierter Informationen
Bewertung der Leistung
- Messung und Analyse, Qualitätswerkzeuge (Q7)
- Bedeutung von internen Audits
- Durchführung und Ergebnisse interner Audits
- Managementbewertung
Nichtkonformitäten und Korrekturmaßnahmen
Fortlaufende Verbesserung
Nutzen
Unsere Schulung vermittelt Ihnen die High Level Structure (HLS) der DIN EN ISO 9001 und deren Inhalte beziehungsweise Anforderungen an ein prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem (QMS). Nach diesem Seminar kennen Sie die Normenanforderungen an die QM-Dokumentation und in diesem Kontext die Bedeutung von Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen und Prüfanweisungen für Ihr Unternehmen. Sie erwerben grundlegendes Wissen, um zukünftig unterstützende Aufgaben in Ihrem QM-System zu übernehmen.
Ein Qualitätsmanagementsystem optimiert Arbeitsabläufe, sichert die Qualität von Produkten und Dienstleistungen und entwickelt diese weiter. Zur Erfüllung der Anforderungen der ISO 9001 müssen Sie die Anforderungen Ihrer Kunden kennen, auf Machbarkeit bewerten sowie effizient und systematisch umsetzen. Somit ist ein gut organisiertes und funktionierendes QMS eine der wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Unternehmenserfolg. Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter sind hierbei ein Erfolgsfaktor. Unser Seminar ist ein Baustein zum Erwerb Ihrer QM-Kompetenz. Als Multiplikator sensibilisieren Sie die Mitarbeiter Ihres Unternehmens für die Bedeutung des Qualitätsmanagements.
Unsere Referenten verfügen über langjährige Erfahrung in der Praxis. Diese Erfahrung geben Sie im Training weiter und unterstützen Sie damit bei der praktischen Umsetzung in Ihrem beruflichen Alltag.
Zielgruppe
Mitarbeiter aus produzierendem Gewerbe, Dienstleistungsunternehmen und Gesundheitswesen, Mitarbeiter, die aktiv am QM-System und an dessen Verbesserung unterstützend mitwirken
Zeit
09:00 - 17:00
Max. Teilnehmerzahl
16;
Möchten Sie mehr über die Audit-Methode erfahren, dann empfehlen wir den Besuch des Seminars Interne Audits in der ISO 9001.
Als ergänzende Unterlage zur Schulung erhalten Sie das Qualitätsmanagement?Lexikon.
Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf ein digitales Praxistraining - Durchführung 100 % online und mehrfach wiederholbar.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie
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Seminar: KI-Projekte im Unternehmen managen - EX/A52/10251551/03122026-1 - 03.12.2026
Erfolgreiches KI-Projektmanagement: von der Idee zum laufenden KI-System - praxisnah, strukturiert und sicher
Inhalt
Tag 1: Grundlagen und Projektsetup
- Besonderheiten von KI-Projekten vs. klassischen IT-Projekten (Daten, Modelle, Iteration, Unsicherheit)
- KI-Reifegrad und Use-Case-Bewertung: Wie vielversprechend ist mein Vorhaben wirklich?
- Projektsetup für KI-Initiativen: Scope, MVP, Meilensteine und Business Case
- Governance und Rollen: Wer macht was? Fachbereich, IT, Data Science und PMO im Zusammenspiel
- Typische Stolpersteine in der Frühphase und wie man sie vermeidet
Tag 2: Steuerung, Skalierung und Transfer
- Iterative Projektsteuerung: Agile und klassische Methoden im KI-Kontext kombinieren
- Umgang mit Datenproblemen, Modellrisiken und technischen Abhängigkeiten
- Stakeholder-Management und Change bei KI-Projekten: Akzeptanz schaffen, Widerstände abbauen
- Einbettung in bestehende Unternehmensstrukturen: PMO, Portfolio und strategische KI-Roadmap
- EU AI Act im Projektkontext: Risikokategorien, Dokumentationspflichten und Governance-Anforderungen
- Praxistransfer: Fallstudien, Gruppenarbeit und Ableitung für die eigene Organisation
Nutzen
Warum KI Projektmanagement heute im Unternehmen wichtig ist
KI ist zu einem zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen geworden - doch viele Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an fehlender Struktur, unklaren Verantwortlichkeiten und mangelnder Akzeptanz im Betrieb. Gleichzeitig verpflichtet der EU AI Act Unternehmen dazu, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt für den Umgang mit KI zu befähigen. Projektmanagerinnen und Projektmanager spielen somit eine Schlüsselrolle im KI-Projektmanagement.
Ihr konkreter Nutzen des Seminars: KI-Projekte im Unternehmen managen
Sie erfahren, wie Sie KI Projekte von klassischen IT Projekten unterscheiden, typische Stolpersteine früh erkennen und Use Cases realistisch bewerten. Sie setzen KI-Projekte sauber auf, koordinieren Fachbereich, IT und Data Science und steuern die ?letzte Meile? - von Handover und User Adoption - souverän. Zudem erhalten Sie praxisnahe Orientierung zu den wichtigsten Anforderungen des EU AI Act.
Was Sie konkret in der Weiterbildung lernen und nachhaltig anwenden können
Sie planen KI?Projekte sicher, priorisieren Use?Cases fundiert und treffen früh die richtigen Entscheidungen. Sie beherrschen den Umgang mit Daten? und Modellrisiken, führen interdisziplinäre Teams zusammen und schaffen echte Akzeptanz bei den Anwenderinnen und Anwendern. Gleichzeitig gewinnen Sie einen klaren Überblick über die wichtigsten Vorgaben des EU AI Act und übertragen das Gelernte direkt in Ihre Projektpraxis.
Zielgruppe
Projektmanagerinnen und Projektmanager, Projektleiterinnen und Projektleiter und PMO-Mitarbeitende, die KI-Projekte in ihren Unternehmen verantworten oder begleiten. Auch IT-Leiterinnen und IT-Leiter, Fachbereichsverantwortliche mit Projektverantwortung sowie Transformations- und Change-Managerinnen und -Manager
Zeit
09:00 - 16:30
Max. Teilnehmerzahl
16; Grundkenntnisse im Projektmanagement sowie praktische Projekterfahrung werden vorausgesetzt. Vorkenntnisse zu Data Science sind nicht erforderlich. Grundlegendes Verständnis von KI-Nutzung sollte vorhanden sein.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie;
Nettopreis
1240 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
235.6 EUR
Bruttopreis
1475.6 EUR
Ansprechpartner
Frau Sabrina Larisch
0221 945352-17
seminar@tuev-nord.de
weitere Informationen
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Ausbildung: Prompt Engineer (TÜV) - Teil 1 - EX/A52/10504001/03122026-1 - 03.12.2026
Professionelles Prompting für eine nachhaltige KI-Zukunft im Unternehmen - Teil 1 der TÜV-zertifizierten Ausbildung zum Prompt Engineer
Inhalt
Grundlagen und Orientierung
- Einführung in KI-Techniken - Fokus auf Generative KI
- LLMs verstehen: wie ?denkenden? Modellen Antworten entlockt werden
- Software vs. KI - wo liegen die Unterschiede?
- Reasoning-Modelle vs. Non-Reasoning-Modelle
Prompt Engineering - Schritt für Schritt
- Von Prompt Engineering zu Context Engineering
- Klare Anweisungen und Kommunikationsebene
- Exact Instructions Challenge (praktische Übung)
- Promptstrukturen: von einfach bis komplex
- Zero-Shot- und Few-Shot-Prompting
- CPSS-Prompting und RPE-Techniken
- Pretend-to-be-Prompting
- Ethical Dilemma Prompts
- Chain-of-Thought(CoT)-Prompting
- System Prompts und Meta-Prompting
- Multimodales Prompting (Text, Bild, Daten)
Praxisübungen und Projekte
- Entwicklung von Prompts für Präsentationen
- KI-gestützte Excel-Workbooks
- Prototypische Website-Gestaltung mit Prompts
- Interaktive Gruppenübungen: Prompt-Analyse und Optimierung
- Technische Use Cases: Berechnungen, Datenaufbereitung, Automatisierung
- Kaufmännische Use Cases: Finanz- und Marktanalysen, Controlling, Reporting
- Use-Case-Findung: eigene Szenarien entwickeln und testen
Funktionen und Tools kennenlernen
- Deep Research und Internetsuche mit KI
- Arbeiten mit Dateianhängen und Dokumenten
- Study Mode und Canvas-Methoden
- CustomGPTs: Erstellen und Anwenden
- Überblick über wichtige KI-Tools: Perplexity, Claude, meinGPT, Langdock, Anymize
AI Literacy und Verantwortung
- Ethische Grundlagen, Urheberrecht und Bias
- Umgang mit Halluzinationen
- Datenschutzkonformes Prompting (DSGVO und EU AI Act)
Ausblick und Trends
Nutzen
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Wissensmanagement in der Praxis - EX/A35/10101701/03122026-1 - 03.12.2026
Methoden und Werkzeuge zur optimalen Nutzung von Wissen
Inhalt
Begriffsklärung: Definition Wissen, Wissenstreppe, Wissensmanagement
Warum Wissensmanagement?
Anforderungen der DIN EN ISO 9001 zum Thema: Wissen der Organisation
Anforderungen an Wissensmanagementsysteme (DIN ISO 30401)
Bausteine des Wissensmanagements
- Wissensziele festlegen/bewerten
- Wissen identifizieren
- Wissen erfassen/bewahren
- Wissen verteilen
Entwicklung einer Wissenslandkarte
- Systematisierung und Bewertung des Wissens einer Organisation (Identifikation von wichtigem bzw. kritischem Wissen)
Übersicht zu Methoden/Instrumenten: Wissen erfassen und bewahren
- Wissenslandkarten
- Debriefing (Lessons Learned)
- Wissenssicherung (Handbuch, Leitfaden etc.)
- Yellow Pages (Expertenverzeichnis)
- Wissensplattformen, ?Firmen-Wiki?
Software im Wissensmanagement
- Kriterien für die Softwareauswahl
- Praxistipps zum Aufbau einer Wissensplattform/Firmen-Wiki (Vorgehen, Aufbau der Struktur, Abbildung und Pflege des Wissens)
- Zusammenwirken Mensch/Technik/Organisation
Übersicht zu Methoden/Instrumenten: Wissen verteilen und anwenden
- Job-Rotation
- Learning Sabbaticals (Wissensurlaub)
- Lernprojekte
- Qualitätszirkel (Problemlösung, Ideenfindung)
- Wissenszirkel (Communities of Practice)
- Wissenswerkstatt
- Wissenscafé
- Wissensbroker
- Wissenstandems (erfahrene und unerfahrene MA)
- Kreativitätsmethoden (Ideen generieren)
- Wissenstransfer
Methode/Prozess zum Wissenstransfer
- Vorgehen und Instrumente (Dos & Don?ts, Beispiel-Checklisten)
Wissenscafé
- Vorstellung der Methode
Übersicht zu Methoden/Instrumenten - Wissen bewerten: Wie lässt sich Wissen bzw. der Nutzen von WM-Maßnahmen quantitativ bewerten?
- Wissensmanagementaudits
- Best Practice Sharing (Benchmarking)
- Wissensbilanz
Nutzen
?Wenn wir wüssten, was wir alles wissen ??
Der Umgang mit Wissen gewinnt für Organisationen in unserer ?Wissensgesellschaft? zunehmend an Bedeutung. Warum ist das so? Zum einen veraltet vorhandenes Wissen in einer schnelllebigen Zeit in immer kürzeren Intervallen. Zum anderen drohen bei wachsender Digitalisierung durch die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten neuer Technologien und Medien in einer Informationsflut unterzugehen. Unser speziell konzipiertes Wissensmanagement-Seminar hilft Ihnen dabei, in dieser Masse an Inhalten das kritische Wissen zu erkennen, nachhaltig zu sichern und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Der Bedarf, die Vielfalt an Themen und den Umgang damit zu strukturieren und für Unternehmen handhabbar zu machen, wird immer größer. Alle Bereiche des Unternehmens profitieren von einem systematischen Wissensmanagement - sei es in der Entwicklung, der Planung, im Qualitäts- und Projektmanagement bis hin zur Geschäftsführung.
In unserer Wissensmanagement-Schulung geben wir Ihnen wichtige Impulse und praktikable Lösungsansätze mit auf dem Weg, sodass Sie für Ihre Organisation einen strukturierten Umgang mit Wissen finden. Dies reicht von den Bausteinen, die ein systematisches Wissensmanagement ausmachen, über die Entwicklung von Wissenslandkarten und die Anwendung kreativer Methoden zur Generierung neuer Ideen bis hin zur Wissenssicherung bei ausscheidenden Know-how-Trägerinnen und -Trägern. Neben diesen Wissensmanagement-Methoden werden Sie gemeinsam auch über mögliche Widerstände und Ängste sprechen. Geeignete Maßnahmen und praktische Übungen machen die theoretischen Inhalte der Wissensmanagement-Fortbildung für Sie greifbar.
Alle im Seminar Wissensmanagement in der Praxis behandelten Themenbereiche unterstützen Sie bei der zentralen Frage, wie Sie die Wissensressourcen im eigenen Unternehmensumfeld optimal nutzen können.
Sie können dieses Seminar auch online als Webinar W
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Vom Kollegen zum Vorgesetzten Seminar I - EX/A40/10301301/03122026-1 - 03.12.2026
Führungskompetenz und Souveränität für den Aufstieg vom Kollegen zum Vorgesetzten
Inhalt
Persönliche Standortbestimmung
- Wie sehe ich mich in meiner neuen Aufgabe?
- Welche Stärken bringe ich hierfür mit, an welchen Bereichen muss ich noch arbeiten?
- Welche positiven und negativen Erfahrungen habe ich selber mit Vorgesetzten gemacht?
- Welchen Anspruch habe ich an mein eigenes Führungsverhalten?
- Mit welchen Schwierigkeiten oder Hindernissen muss ich rechnen?
Erwartungen an die neue Führungskraft
- Welche Erwartungen hat die Unternehmensleitung an mich?
- Was erwarten die anderen Mitglieder im Führungsteam?
- Was erwarten meine Mitarbeiter von mir?
Den eigenen Führungsstil entwickeln
- Was versteht man heute unter zeitgemäßer Mitarbeiterführung?
- Wie ist mein persönliches Führungsverhalten?
- Wie setze ich es situationsgerecht ein?
Gute Kommunikation und Kooperation mit Mitarbeitern aufbauen
- Sachlichkeit, Klarheit, Verbindlichkeit, Konsequenz
- Wie erreiche ich, dass das, was ich meinem Mitarbeiter sagen will, auch genauso verstanden wird und die beabsichtigte Wirkung zeigt?
- Wie gleiche ich Selbst- und Fremdbild miteinander ab?
- Wie begegne ich Vorbehalten, wie schaffe ich Akzeptanz?
- Umgang mit schwierigen Führungssituationen
Überblick über die wichtigsten Führungsinstrumente
Beispiele aus der Praxis
Nutzen
Vom Kollegen zum Vorgesetzten I: In diesem Führungskräfte-Seminar erhalten Sie einen Überblick über die Themen, die für den Erfolg und für die Akzeptanz in Ihrer Führungsfunktion relevant sind. Anhand von konkreten, insbesondere auch schwierigen Situationen aus dem Arbeitsalltag üben Sie in unserer Führungskräfte Fortbildung ein angemessenes und situationsgerechtes Führungsverhalten ein. Damit sind Sie optimal für Ihren internen Aufstieg vom Mitarbeitenden zur Führungskraft gewappnet.
Das Seminar Vom Kollegen zum Vorgesetzten I bietet zahlreiche Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und zur Selbstreflexion Ihres eigenen Führungsverhaltens mit unseren erfahrenen Trainerinnen und Trainern sowie den anderen Teilnehmenden. Durch das Seminar für Führungskräfte gewinnen Sie für sich mehr Sicherheit, aber auch neue Sichtweisen und Ideen für ein überzeugendes Auftreten: Sie lernen die Erwartungen an eine Führungskraft kennen, erlernen Methoden zur Entwicklung Ihres eigenen Führungsstils und wissen, wie Sie erfolgreich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommunizieren und kooperieren. Ein Überblick über die wichtigsten Führungsinstrumente rundet das Führungskräfte-Seminar ab.
Zu diesem Grundlagenseminar bieten wir das Vertiefungsseminar Vom Kollegen zum Vorgesetzten II an, welches sich mit den Themen wie Team Building, Konfliktmanagement und Verhalten in schwierigen Führungssituationen befasst.
Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf das KI-Feedbacktraining für Fach- und Führungskräfte 
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CRA-Workshop: Cyber Resilience Act erfolgreich umsetzen - EX/A38/10201571/03122026-1 - 03.12.2026
Ihre CRA-Roadmap: von der Produktklassifizierung zur sicheren Konformität
Inhalt
Tag 1: CRA-Strategie und Roadmap-Entwicklung
Block 1: CRA-Grundlagen kompakt (Auffrischung)
- 3 Phasen des CRA: 10.12.2024 ? 11.09.2026 ? 11.12.2027
- Anwendungsbereich: Produkte, Ausnahmen, Remote Data Processing
- Rollen und Pflichten: Hersteller, Importeur, Händler
- Schnittstellen zu NIS-2, Maschinenverordnung, Funkanlagenrichtlinie
Block 2: Produktscreening und -klassifizierung
- Methodik: Welche Ihrer Produkte fallen unter den CRA?
- Kategorien nach Anhang III, IV und DurchführungsVO (EU) 2025/2392
- Abgrenzung: Standard / wichtig Klasse 1 / wichtig Klasse 2/ kritisch
- Praxisübung: Klassifizierung Ihrer mitgebrachten Produkte
Block 3: Risikobewertung nach CRA-Anforderungen
- Bewertung gemäß BSI TR-03183-1: Assets, Bedrohungen, Schwachstellen
- Zweckbestimmung vs. vernünftigerweise vorhersehbare Verwendung
- Risikoszenarien und Akzeptanzkriterien
- Workshop: Risikobewertung für ein Musterprodukt
Block 4: Wesentliche Cybersicherheitsanforderungen (Annex I CRA)
- Security by Design: Integration in Entwicklungsprozesse
- Security by Default: sichere Grundkonfiguration
- Schutz von Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit
- Vulnerability Handling: Prozess vom Eingang bis zur Behebung
- Praxisbeispiele aus BSI TR-03183-1
Block 5: Ihre individuelle CRA-Roadmap
- Meilensteinplanung: Quick Wins bis 09/2026; strukturierte Umsetzung bis 12/2027
- Ressourcenplanung: Rollen, Verantwortlichkeiten, externe Unterstützung
- Priorisierung: Produkte und kritische Maßnahmen
- Workshop: Entwurf Ihrer Umsetzungs-Roadmap
Tag 2: Operative Umsetzung und Werkzeuge
Block 6: Software Bill of Materials (SBOM)
- Anforderungen nach BSI TR-03183-2: Formate, Pflichtfelder
- SBOM-Erstellung: Tools, Automatisierung, Continuous Integration
- Level of Detail: Top-Level, n-Level, Transitive, Complete SBOM
- Lizenzmanagement und Abhängigkeiten
- Live-Demo: SBOM-Generierung mit Open-Source-Tools
Block 7: Schwachstellenmanagement operativ
- Meldepflichten ab 11.09.2026: Schwachstellen, schwere Vorfälle
- Einrichtung nach BSI TR-03183-3: security.txt, CVD-Policy, Kontaktstellen
- EU Single Reporting Platform (SRP) und CSIRT-Netzwerk
- Incident Response: von der Meldung zur Behebung
- Praxisübung: security.txt für Ihr Unternehmen erstellen
Block 8: Technische Dokumentation (Annex VII CRA)
- Pflichtinhalte: Produktbeschreibung, Risikobewertung, Sicherheitsarchitektur
- Konformitätserklärung: Struktur, Anforderungen, Vorlagen
- Aufbewahrungspflichten und Verfügbarkeit für Marktüberwachung
- Dokumentenmanagement: Versionierung, Aktualisierung
- Template-Paket: Muster für technische Dokumentation
Block 9: Konformitätsbewertungsverfahren
- Modul Interne Fertigungskontrolle: Selbsterklärung, wann zulässig?
- Modul Baumusterprüfung: Ablauf, Kosten, Zeitbedarf
- Modul Umfassende Qualitätssicherung: QM-System, Effizienzvorteile
- Notified Bodies: Auswahl, Beauftragung, Zusammenarbeit
- Entscheidungshilfe: Welches Modul für welches Produkt?
Block 10: Lieferkette und Drittkomponenten
- Sorgfaltspflichten bei (Dritt-)Komponenten
- Vertragsgestaltung mit Zulieferern: CRA-Klauseln
- SBOM-Management bei zugekauften Komponenten
- Schwachstellenkommunikation in der Lieferkette
Block 11: Change Management und Kommunikation
- Interne Stakeholder: Geschäftsführung, Entwicklung, QM, Vertrieb
- Externe Kommunikation: Kunden, Partner, Behörden
- CRA als Vertriebsargument: Marketing von Produktsicherheit
- Schulungsbedarf und Kompetenzaufbau
Block 12: Abschluss und offene Fragen
Nutzen
Warum ist die Umsetzung des Cyber Resilience Acts (CRA) wichtig
Der Cyber Resilience
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Kesselwärter-Grundlehrgang - EX/A34/30101101/03122026-1 - 03.12.2026
Großwasserraumkessel und Schnelldampferzeuger
Inhalt
Maße und Einheiten
Physikalische Grundlagen
Wärmelehre
Wasserdampf
Kesselbauarten
Kesselausrüstung
Sicherheitsventile
Heißwasseranlagen
Brennstoffe/Verbrennungslehre/Rauchgaskunde
Feuerungen
Schäden/Reparaturen
Wasserchemie
Gesetzliche Grundlagen (z.B. BetrSichV, BImSchG, WHG, ProdSG)
Pflichten Kesselwärter und Arbeitgeber, Betrieb, Checklisten
Inspektion und Wartung, Prüfungen durch die ZÜS
Arbeitsschutz
Schriftliche Prüfung
Nutzen
In diesem Lehrgang erlernen angehende Kesselwärter praxisnah die wesentlichen theoretischen Grundlagen ihres Tätigkeitsfeldes. Sie werden in das rechtliche Umfeld eingebunden und befähigt, eine Anlage nach sicherheitstechnischen, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Aspekten zu bedienen.
Ein modulares Ausbildungssystem bietet hierbei deutliche Vorteile. Dazu zählen die überschaubare Abwesenheit des Kesselwärters vom Arbeitsplatz, bedarfsorientierte Ausbildung der Mitarbeiter und Reduzierung der Ausbildungskosten.
Betreiber von Kesselanlagen sind für die Ausbildung ihrer Kesselwärter verantwortlich. Kesselwärter müssen die für den Betrieb von Kesselanlagen erforderliche Sachkunde besitzen und die Bedienvorschriften sowie die für den Betrieb maßgeblichen Technischen Regeln kennen.
In unserer Schulung erfolgt der Praxisteil entweder direkt an einer Kesselanlage oder alternativ mit einem immersiven Training.
Erfahrenen Referenten zeigen die relevanten Kenntnisse der Kesselwärter-Branche auf. Sie sensibilisieren und motivieren die Teilnehmenden, ihre Aufgaben als Kesselwärter zu erkennen und das vermittelte Wissen positiv, souverän und umweltbewusst umzusetzen.
Zielgruppe
Kesselwärter, Hilfskräfte, Maschinenschlosser, Kesselschmiede, Heizungsmonteure, Messgerätetechniker, artverwandte Berufsgruppen und Mitarbeiter, welche als Kesselwärter eingesetzt werden sollen
Voraussetzungen
Die praktische Erfahrung von mindestens 3 Monaten wird dringend empfohlen.
Zeit
09:00 - 16:00
Max. Teilnehmerzahl
30; Nach bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer ein Zeugnis, aus dem hervorgeht, dass er die theoretischen Kenntnisse für Bedienung, Beaufsichtigung und Wartung für o. g. Kesselanlagen besitzt.
Personen, die Wasserrohrkessel, Dampferzeuger oder Kessel mit Sonderbauweise als Kesselwärter bedienen sollen, benötigen zu diesem Grundlehrgang zusätzlich noch den Aufbaulehrgang.
Die praktische Prüfung zum Erlangen der Bescheinigung als Kesselwärter ist gesondert anzufragen.
Zusätzlich zu Ihrem gebuchten Seminar erhalten Sie Zugriff auf ein digitales Praxistraining - Durchführung 100 % online und mehrfach wiederholbar.
Abschluss
Teilnahmebescheinigung der TÜV NORD Akademie; Zeugnis der TÜV NORD Akademie
Nettopreis
2320 EUR
MwSt. in %
19
MwSt. in EUR
440.8 EUR
Bruttopreis
2760.8 EUR
Ansprechpartner
Hallo Stephan Rudolph
+49 345 5686-958
akd-hal@tuev-nord.de
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Altlasten für Einsteiger - 248 - 04.12.2026
Eintägiges Online-Live-Seminar zur Einführung in die Systematik der Altlastenbearbeitung
Der Begriff Altlast bezeichnet im Umweltschutz und der Raumplanung einen abgrenzbaren Teil der Erdoberfläche, der infolge früherer menschlicher Tätigkeiten gesundheits- oder umweltschädliche Veränderungen des Bodens (Bodenkontamination) oder des Grundwassers (Grundwasserverschmutzung) aufweist.
Als Beispiele gelten stillgelegte Müllkippen, Halden mit Produktionsrückständen, alte Ablagerungen, Aufschüttungen oder Auffüllungen, die eine Gefahr für Umwelt und Grundwasser darstellen.
Aktuelle Pressemeldung vom 5. Juni 2021:
Im Juli 2021 startet der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim die letzte Phase der Bodensanierung südlich des Werksgeländes. Das Unternehmen hat für die Beseitigung von Altlasten insgesamt rund 100 Millionen Euro an Rückstellungen gebildet, aus denen diese Maßnahmen finanziert werden.
Seit 2013 treibt das Unternehmen das Projekt in dem Geländestreifen mit großem Aufwand voran. In dem Bereich befanden sich früher Sand-, Kies- und Tongruben aus dem 19. Jahrhundert, die Boehringer 1917 erwarb und in den folgenden Jahrzehnten, vor allem in den 50er und 60er Jahren, zur Ablagerung von Produktionsrückständen nutzte.
Die Sanierungsarbeiten sollen Ende 2022 abgeschlossen sein, sodass zu Jahresbeginn 2023 die Renaturierung eingeleitet werden kann."
ALTLASTEN – Deutschland hat seit 1999 ein Bodenschutzrecht, das für die Altlastenbearbeitung praxistaugliche rechtliche und fachtechnische Instrumente zur Verfügung stellt. Aber es gibt noch viel zu tun!
Das eintägige Einsteigerseminar gibt einen allgemeinen Überblick über die Systematik und die Arbeitsschritte in der Altlastenbearbeitung . Ausgehend von den rechtlichen Grundlagen , Definitionen und Begriffen in der Altlastenproblematik wird ein allgemeiner Überblick über die Entstehung und Auswirkungen , sowie die Erkundung, Bewertung, Sanierung und Nachsorge gegeben.
Dieser Übersichtskurs soll das Verständnis für die Systematik der Bearbeitung, die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten von Behörden und Beteiligten fördern und „Nichtfachleuten“, die mit einer Altlastenproblematik konfrontiert sind, eine Hilfestellung geben, welche weiteren Schritte notwendig sind und wer zu informieren und einzubinden ist.
Das Seminar dient auch zur Vorbereitung auf das Seminar „Sachverständiger für Altlasten“, viertägiges Altlastenseminar zur Erlangung der besonderen Fachkunde für Sachverständige auf dem Sachgebiet Bodenschutz und Altlasten“, das jeweils in der Woche nach dem Einsteigerseminar stattfindet.
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