Veranstalter:
TÜV Nord Akademie GmbH & Co. KG
Am TÜV 1
30519 Hannover
Seminarsuche:
❱ seminarsuche.tuev-nord.de

Brandschutz bei Heißarbeiten und feuergefährlichen Arbeiten - EX/A42/30152801/15122026-1
Sachkundevermittlung nach der DGUV Information 205-001
Bildungsanbieter:
TÜV NORD Akademie
Veranstaltungsart:
Seminar
Themenfeld:
Sicherheitstechnik
Ort:
26129 Oldenburg TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG Standort Oldenburg Im Technologiepark 6
Beginn:
15-12-2026
Ende:
15-12-2026
Preis in €:
690.20
Detailbeschreibung:
Inhalt
Begriffe und Definitionen für
- Heiß- und Feuerarbeiten in DGUV I 205-001
- Schweißtechnische Arbeiten und verwandte Verfahren in TRGS 528
- Feuergefährliche Arbeiten in VdS 2047
- Heißarbeiten (Hot Working) in FM Global Data Sheet 10-3
Rechtliche Anforderungen aus dem
- Bauordnungsrecht
- Recht zum Sicherheits- Gesundheitsschutz
- Sachversicherungsrecht
Erkenntnisse über die Gefahren bei Heißarbeiten
- Allgemeine Brandgefahren
- Schadenserfahrungen von FM-Global
- Definition der Gefahrenbereiche nach DGUV I 205-001
Erfordernis der Genehmigung von Heißarbeiten durch
- Vorgaben zu vermeintlich ?genehmigungsfreie Bereiche?
- Vorgaben zu Arbeiten außerhalb der ?genehmigungsfreien Bereiche?
Vorgaben für die Durchführung der Arbeiten durch
- Fremdfirmen
- Mitarbeitende
Die Phasen des Heißarbeitserlaubnisverfahrens mit
- Klarstellung des Arbeitsauftrages und Substitutionsprüfung
- Erlaubnis der Arbeiten mit Festlegung der Sicherheitsvorkehrungen
- vor Beginn der Arbeiten
- während den Arbeiten
- nach Beendigung der Arbeiten
Festlegung von Umfang und Dauer der Brandwache bzw. Kontrollen mit
- Bestimmung der Anzahl und Art der erforderlichen Feuerlöschgeräte
- Festlegung der Aufgaben der Brandwache während und nach Beendigung der Arbeiten
- Festlegung der Dauer der Brandwache nach Beendigung der Arbeiten
- Festlegung der Art und Dauer der Kontrollen im Anschluss an die Brandwache nach Beendigung der Arbeiten
Nutzen
Ein Funke reicht aus: Feuergefährliche Arbeiten wie Schweißen, Brennschneiden, Trennschleifen, Löten oder Auftauen können erhebliche Brandschäden verursachen. Besonders kritisch sind Heißar-beiten bei Umbauten, Reparaturen, Erweiterungen oder Tätigkeiten außerhalb festgelegter Arbeitsbe-reiche. Hier besteht eine erhöhte Brandgefahr, da Risiken durch Funkenflug, Schweißperlen, Wärme-leitung oder Wärmestrahlung oft unterschätzt werden.
Für Unternehmen, Verantwortliche im Arbeitsschutz und Brandschutzbeauftragte ist ein strukturiertes Heißarbeitserlaubnisverfahren deshalb unverzichtbar. Der Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbei-ten unterstützt dabei, Gefahren systematisch zu bewerten, Schutzmaßnahmen festzulegen und die Arbeiten nachvollziehbar freizugeben. Zugleich erfüllt ein professionelles Vorgehen wichtige Anforde-rungen aus DGUV, Arbeitsschutz, Unfallverhütung und Sachversicherungsrecht.
Sie gewinnen Sicherheit bei der Bewertung und Freigabe von Heißarbeiten. Unsere erfahrenen Refe-rentinnen und Referenten zeigen Ihnen, welche Anforderungen aus DGUV Information 205-001, TRGS 528, VdS 2047 und FM Global Data Sheet 10-3 relevant sind und wie Sie diese in Ihrem Unter-nehmen praktisch umsetzen.
Sie erfahren, wann eine Genehmigung erforderlich ist, welche Bereiche als vermeintlich genehmi-gungsfrei gelten können und welche Vorgaben bei Arbeiten durch Fremdfirmen oder eigene Mitarbei-tende zu beachten sind. Ein besonderer Fokus liegt auf der Brandwache bei Schweißen und anderen Feuerarbeiten, der Auswahl geeigneter Feuerlöschgeräte und den notwendigen Kontrollen nach Be-endigung der Arbeiten. Dadurch können Sie die Brandgefahr gezielt einschätzen und geeignete Maß-nahmen für einen wirksamen betrieblichen Brandschutz ableiten.Was Sie konkret im Seminar lernen und nachhaltig anwenden können
Sie lernen in dieser Schulung, Arbeitsaufträge klar zu bewerten, Alternativen zu prüfen und Sicher-heitsvorkehrungen vor, während und nach Heißarbeiten festzulegen. Sie bestimmen Gefahrenberei-che, organisieren die Brandwache, legen deren Dauer fest und planen anschließende Kontrollen. Da-bei a