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CE-PraxisTAGE 2026 – Fokus Tag - Cyber Resilience Act - FK-CRA-WEB - 05.05.2026

Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller von Maschinen und Anlagen dazu, Security bereits in der Konstruktionsphase zu berücksichtigen (Security-by-Design). Weiters fordert der neue Rechtsakt, dass Unternehmen ein Schwachstellenmanagement für Ihre Produkte betreiben. Am Fokus Tag erhalten Sie relevante und praxisnahe Inhalte zu Security-Risikoanalysen, Schwachstellen¬management, Software-Bill-of-Materials sowie formaler Anforderungen an Dokumentation und Konformitätserklärung.


09:00 - 09:30 Uhr – Anmeldung

09:30 - 09:35 Uhr - Eröffnung des Fokus Tage

Wolfgang Reich, IBF Solutions

09:35 - 10:45 Uhr - CE-Kennzeichnung nach dem Cyber Resilience Act

Wolfgang Reich &Hendrik Stupin, IBF Solutions

  • Welche Produkte fallen in den Anwendungsbereich des Cyber  Resilience Act - und wie unterscheiden sich die Kategorien Default,  Important (Class I/II) und Critical?
  • Welche Pflichten tragen Hersteller nach CRA für ihr „Produkt mit digitalen Elementen“?
  • Wichtige Stichtage und Übergangsfristen des CRA
  • Welche Dokumente müssen Hersteller erstellen und welche  Anforderungen (Sprache, Aufbewahrungsfrist, Auslieferung an Kunden,  etc.) bestehen?
  • CE-Kennzeichnung: Wo und wie muss ein CE-Zeichen am (digitalen) Produkt angebracht werden?
  • Wie die Anforderungen der Funkanlagenrichtlinie (RED) und der  neuen Maschinenverordnung mit den Anforderungen des CRA zusammenhängen.
  • Fragen & Antworten

10:45 - 11:15 Uhr - Pause

11:15 - 12:30 Uhr - Risikoanalyse und Risikomanagement entsprechend des Cyber Resilience Act

Florian Gerstmayer, Limes Security

  • Wie sieht der Prozess einer Risikoanalyse nach ISO 62443 3 2 aus?
  • Praktische Umsetzung im Maschinenbau: Durchführung einer Risikoanalyse anhand eines konkreten Beispiels.
  • Warum der CRA keine absolute Security fordert - und welches Restrisiko akzeptabel gilt.
  • Warum auch organisatorische Maßnahmen, wie z.B.  Zugangsbeschränkungen zu Produktionsanlagen, ausreichend sein können, um  ein akzeptables Security-Niveau zu erreichen
  • Überschneidungen mit Safety Risikobeurteilungen nach EN ISO 12100: Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Integrationsmöglichkeiten.
  • Fragen & Antworten

12:30 - 13:45 Uhr – Mittagspause

13:45 - 15:00 Uhr - Schwachstellenmanagement und Software-Bill-of-Material als zentrale Anforderungen des Cyber Resilience Act

Maximilian Moser, VDMA

  • Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen: Was Hersteller künftig melden müssen und welche Fristen gelten.
  • Die wichtige Unterscheidung zwischen aktiv ausgenutzten Schwachstellen und (potenziell) ausnutzbaren Schwachstellen.
  • So bewerten Sie, welche Schwachstellen relevant sind: Kriterien, risikobasierte Einstufung und Priorisierung.
  • Behebung von Schwachstellen: Sicherheitsupdates einspielen, ohne die Maschinenverfügbarkeit zu beeinträchtigen.
  • Warum ein „Single Point of Contact“ unverzichtbar ist – und wie er mit geringem Aufwand eingerichtet werden kann.
  • Fragen & Antworten

15:00 – 15:30 Uhr - Pause

15:30 - 16:45 Uhr - Beispiele zur Umsetzung der technischen Anforderungen nach Anhang I des Cyber Resilience Act

Peter Panholzer, Limes Security

  • Welche Maßnahmen Sie treffen sollten, um die Cyber-Resilienz Ihrer Maschinen zu erhöhen.
  • Warum USB Schnittstellen und ähnliche physische Zugänge  idealerweise in abgeschlossenen Schaltschränken platziert werden  sollten.
  • Wie Sie Fernwartungs-Zugänge sicher gestalten und absichern.
  • Anforderungen an Verschlüsselung von Daten und Authentifizierungen.
  • Zusammenhang zwischen Maschinenverordnung und Cyber Resilience  Act: Wie die MVO Anforderung zum „Schutz gegen Korrumpierung“ mit den  technischen Anforderungen des CRA zusammenwirkt.
  • Hilft die prEN 50742 dabei, die Anforderungen der  Maschinenverordnung zu erfüllen? Einordnung und Nutzen des neuen  Normenentwurfs.
  • Fragen & Antworten

16:45 - 17:00 Uhr - Abschlussdialog & Beantwortung offener Fragen

Alle anwesenden Referenten

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CE-PraxisTAGE 2026 – Fokus Tag - Safexpert Summit - FK-SE-ÖF - 05.05.2026

Der Safexpert Summit bietet Ihnen die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Entwicklern und Produktverantwortlichen von Safexpert. In kompakten Impulsvorträgen erhalten Sie exklusive Einblicke in aktuelle Entwicklungen, geplante Funktionen und strategische Ausrichtungen. In interaktiven Umfragen und Live-Diskussionen bringen Sie Ihre Anforderungen ein und nehmen aktiv Einfluss auf die Weiterentwicklung von Safexpert.


09:00 - 09:30 Uhr – Anmeldung

09:30 - 09:35 Uhr - Eröffnung des Safexpert Summit

Johannes Windeler-Frick, IBF Solutions GmbH

09:35 - 10:45 Uhr - Aktuelles aus der Entwicklung: Roadmap, Releases & Vision

Johannes Windeler-Frick & Peter Dannenberg, IBF-Solutions

  • Vision: Einblick in die langfristige Ausrichtung von Safexpert, die neue Perspektiven für Ihre Projekte eröffnet
  • Neuerungen: Überblick über die wichtigsten Aktualisierungen und Releases sowie die Hintergründe und Motivation dahinter, insbesondere
  • der CE-Leitfaden für die neue Maschinenverordnung (ab Safexpert 9.1)
  • die komplett neu gestaltete Risikobeurteilung (ab Version 10)
  • Ausblick: Ein Sneak-Peek auf laufende Entwicklungen, die Roadmap und spannende Beta-Features
  • Mitgestaltung: Möglichkeiten, die Weiterentwicklung von Safexpert durch Ihr Feedback aktiv zu unterstützen
  • Austausch: Raum für Ihre Ideen, Wünsche und Prioritäten für zukünftige Versionen

10:45 - 11:15 Uhr - Pause

11:15 - 12:30 Uhr - Weniger Aufwand und mehr Wirkung in der (neuen) Risikobeurteilung

Christian Aumann, IBF-Solutions

  • Anforderungsliste: Sicherheitsanforderungen aus Verordnungen und Normen effizient berücksichtigen und direkt mit der Risikobeurteilung verknüpfen
  • Lösungsbibliothek: Leistungsstarke Unterstützung als Alternative oder Ergänzung zu Vorlagenprojekten – für wiederverwendbare, praxiserprobte Lösungen
  • Änderungsassistent: Maßnahmenbezogene Aktualitätsüberwachung auf Knopfdruck, um Normen- und Statusänderungen unkompliziert nachzuverfolgen
  • Projektstruktur: Klare und handhabbare Strukturierung komplexer Anlagenprojekte für mehr Übersichtlichkeit und Effizienz
  • Austausch: Raum für Fragen, Wünsche und Diskussion – welche Funktionen unterstützen Sie besonders, und wo wünschen Sie sich noch mehr Unterstützung?

12:30 - 13:45 Uhr – Mittagspause

13:45 - 15:00 Uhr - Erfahrungsbericht & Lessons Learned: Einsatz von Safexpert im Unternehmen

Andreas Hensel, IBF-Solutions

  • Ausgangssituation: Einblick in die Herausforderungen und Anforderungen, die den Einsatz von Safexpert im Unternehmen notwendig gemacht haben
  • Einführung: Erfahrungen aus dem Einführungsprozess – vom Start über Pilotphasen bis zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsalltag
  • Praxis: Konkrete Beispiele aus realen Projekten, wie Safexpert in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt wird und welchen Nutzen es dabei bietet
  • Lessons Learned: Erkenntnisse aus der täglichen Anwendung – was besonders gut funktioniert und welche Stolpersteine es gab
  • Mehrwert: Verbesserungen in Effizienz, Struktur und Zusammenarbeit, die sich durch den Einsatz von Safexpert ergeben haben
  • Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion – wie konnten Sie Kolleginnen und Kollegen zur Risikobeurteilung motivieren, und welche Erfahrungen haben Sie mit Teamarbeit in der Risikobeurteilung gemacht?

15:00 – 15:30 Uhr - Pause

15:30 – 17:30 Uhr - Safexpert Community Event

Alle Referenten und IBF Consulting Team

  • Austausch: Knüpfen Sie Kontakte zu IBF Mitarbeitenden und kommen Sie mit Gleichgesinnten ins Gespräch
  • Einblicke: Lernen Sie technische Hintergründe von Safexpert kennen und stellen Sie Ihre Fragen direkt an die Expertinnen und Experten
  • Erfahrungen: Erfahren Sie, wie andere Unternehmen Safexpert nutzen, und teilen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Ideen
  • Vernetzung: Erweitern Sie Ihr Netzwerk und entdecken Sie neue Perspektiven aus der Praxis
  • Community: Genießen Sie Snacks und Getränke und nutzen Sie die entspannte Atmosphäre, um sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen

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CE-PraxisTAGE 2026 – Fokus Tag - Safexpert Summit - FK-SE-WEB - 05.05.2026

Der Safexpert Summit bietet Ihnen die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Entwicklern und Produktverantwortlichen von Safexpert. In kompakten Impulsvorträgen erhalten Sie exklusive Einblicke in aktuelle Entwicklungen, geplante Funktionen und strategische Ausrichtungen. In interaktiven Umfragen und Live-Diskussionen bringen Sie Ihre Anforderungen ein und nehmen aktiv Einfluss auf die Weiterentwicklung von Safexpert.


09:00 - 09:30 Uhr – Anmeldung

09:30 - 09:35 Uhr - Eröffnung des Safexpert Summit

Johannes Windeler-Frick, IBF Solutions GmbH

09:35 - 10:45 Uhr - Aktuelles aus der Entwicklung: Roadmap, Releases & Vision

Johannes Windeler-Frick & Peter Dannenberg, IBF-Solutions

  • Vision: Einblick in die langfristige Ausrichtung von Safexpert, die neue Perspektiven für Ihre Projekte eröffnet
  • Neuerungen: Überblick über die wichtigsten Aktualisierungen und  Releases sowie die Hintergründe und Motivation dahinter, insbesondere
  • der CE-Leitfaden für die neue Maschinenverordnung (ab Safexpert 9.1)
  • die komplett neu gestaltete Risikobeurteilung (ab Version 10)
  • Ausblick: Ein Sneak-Peek auf laufende Entwicklungen, die Roadmap und spannende Beta-Features
  • Mitgestaltung: Möglichkeiten, die Weiterentwicklung von Safexpert durch Ihr Feedback aktiv zu unterstützen
  • Austausch: Raum für Ihre Ideen, Wünsche und Prioritäten für zukünftige Versionen

10:45 - 11:15 Uhr - Pause

11:15 - 12:30 Uhr - Weniger Aufwand und mehr Wirkung in der (neuen) Risikobeurteilung

Christian Aumann, IBF-Solutions

  • Anforderungsliste: Sicherheitsanforderungen aus Verordnungen und  Normen effizient berücksichtigen und direkt mit der Risikobeurteilung  verknüpfen
  • Lösungsbibliothek: Leistungsstarke Unterstützung als Alternative  oder Ergänzung zu Vorlagenprojekten – für wiederverwendbare,  praxiserprobte Lösungen
  • Änderungsassistent: Maßnahmenbezogene Aktualitätsüberwachung auf  Knopfdruck, um Normen- und Statusänderungen unkompliziert  nachzuverfolgen
  • Projektstruktur: Klare und handhabbare Strukturierung komplexer Anlagenprojekte für mehr Übersichtlichkeit und Effizienz
  • Austausch: Raum für Fragen, Wünsche und Diskussion – welche  Funktionen unterstützen Sie besonders, und wo wünschen Sie sich noch  mehr Unterstützung?

12:30 - 13:45 Uhr – Mittagspause

13:45 - 15:00 Uhr - Erfahrungsbericht & Lessons Learned: Einsatz von Safexpert im Unternehmen

Andreas Hensel, IBF-Solutions

  • Ausgangssituation: Einblick in die Herausforderungen und  Anforderungen, die den Einsatz von Safexpert im Unternehmen notwendig  gemacht haben
  • Einführung: Erfahrungen aus dem Einführungsprozess – vom Start  über Pilotphasen bis zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsalltag
  • Praxis: Konkrete Beispiele aus realen Projekten, wie Safexpert in  unterschiedlichen Bereichen eingesetzt wird und welchen Nutzen es dabei  bietet
  • Lessons Learned: Erkenntnisse aus der täglichen Anwendung – was besonders gut funktioniert und welche Stolpersteine es gab
  • Mehrwert: Verbesserungen in Effizienz, Struktur und Zusammenarbeit, die sich durch den Einsatz von Safexpert ergeben haben
  • Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion – wie konnten Sie  Kolleginnen und Kollegen zur Risikobeurteilung motivieren, und welche  Erfahrungen haben Sie mit Teamarbeit in der Risikobeurteilung gemacht?

15:00 – 15:30 Uhr - Pause

15:30 – 17:30 Uhr - Safexpert Community Event

Alle Referenten und IBF Consulting Team

  • Austausch: Knüpfen Sie Kontakte zu IBF Mitarbeitenden und kommen Sie mit Gleichgesinnten ins Gespräch
  • Einblicke: Lernen Sie technische Hintergründe von Safexpert kennen  und stellen Sie Ihre Fragen direkt an die Expertinnen und Experten
  • Erfahrungen: Erfahren Sie, wie andere Unternehmen Safexpert nutzen, und teilen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und Ideen
  • Vernetzung: Erweitern Sie Ihr Netzwerk und entdecken Sie neue Perspektiven aus der Praxis
  • Community: Genießen Sie Snacks und Getränke und nutzen Sie die  entspannte Atmosphäre, um sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen

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CE-PraxisTAGE 2026 - CE-FachKONFERENZ - 2508-ÖF - 06.05.2026

Fachvorträge, Best Practices und aktuelle Entwicklungen rund um Produktsicherheit und CE-Kennzeichnung. Expert:innen aus Industrie, Beratung und Normung geben Einblicke in neue gesetzliche Anforderungen, technische Standards und digitale Tools. Die Konferenz bietet Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung.


1. Tag

09:00 - 09:30 Uhr – Anmeldung

09:30 – 10:00 Uhr - Eröffnung der Fachkonferenz und Überblick zur Ausstellung 

Johannes Windeler-Frick, IBF Solutions GmbH

10:00 – 11:00 Uhr - Maschinensicherheit an der Schnittstelle zwischen CE, Einkauf und Arbeitsschutz

Markus Erdorf, Leuze

  • Unterschiedliche Perspektiven und Ziele: Für den Hersteller ist es eine Maschine – für den Betreiber ein Arbeitsmittel
  • Das Leben nach der CE-Kennzeichnung: Kein Abschluss, sondern der Beginn organisatorischer und sicherheitstechnischer Verantwortung
  • Risikobeurteilung vs. Gefährdungsbeurteilung: Wo beginnt das eine, wo endet das andere? Welche Informationen müssen zwischen Hersteller und Betreiber fließen?
  • Augen auf vor dem Kauf: Worauf müssen Beschaffer und Betreiber achten? Bedeutung von Lastenheften und sicherheitstechnischen Abnahmen
  • Nach der Lieferung – vor dem Betrieb: Was ist erforderlich, um Maschinen sicher in Betrieb zu nehmen?
  • Probebetrieb durch den Hersteller: Rechtliche und sicherheitstechnische Herausforderungen erkennen und bewerten
  • Wesentliche Änderungen: Wann wird aus einer Anpassung eine neue Maschine? Wer übernimmt dabei welche Rolle und was sollte unbedingt vertraglich geregelt werden?
  • Bestandsmaschinen: Sicherheit im laufenden Betrieb sicherstellen. Wie unterscheidet sich der Stand der Technik beim Inverkehrbringen und bei der Verwendung von Arbeitsmitteln?
  • Ausblick Cybersecurity: Wenn das Zusammenspiel zwischen Hersteller, Integrator und Betreiber bisher gut funktioniert hat, sollten die Anforderungen an die Cybersecurity keine großen Hürden darstellen
  • Fragen & Antworten

11:00 – 11:30 Uhr - Pause

11:30 – 12:30 Uhr - WER im Unternehmen WELCHE Kontrollpflichten in der sicherheitstechnischen Konstruktion beachten muss

Dr. Thomas Wilrich, Rechtsanwalt und Professor an der Hochschule München

  • Vertrauen ist gut – Kontrolle ist Pflicht: Wann beginnt die rechtlich relevante Kontrollverantwortung?
  • Überwachungsverschulden: Was bedeutet das konkret – und wann haftet die Führungskraft persönlich?
  • Zumutbare Kontrollmaßnahmen: Was ist erforderlich, was ist praktikabel – und wie dokumentiert man richtig?
  • Delegation von Kontrollpflichten: Was darf übertragen werden – und was bleibt in der Verantwortung der Führungskraft?
  • Wer trägt Kontrollpflichten? Nicht nur Führungskräfte – auch Konstrukteure und Fachverantwortliche können haftbar gemacht werden
  • Absicherung durch Organisation: Wie helfen Compliance-Strukturen, Schulungen und klare Prozesse bei der Haftungsvermeidung?
  • Fragen & Antworten

12:30 - 13:45 Uhr – Mittagspause

13:45  – 15:00 Uhr - Digitalisierung der Dokumentation: Sind Ihre Dokumente und ihre Prozesse Up to Date?

Martin Rieder, Caveo

  • Digitalisierung der Dokumentation: Sind Ihre Dokumente und ihre Prozesse Up-to-Date?
  • Vom Dokumentieren zum Digitalisieren: Der Doku-Prozess verändert sich grundlegend – weg vom Papier, hin zu vernetzten, digitalen Lösungen.
  • Digitaler Produktpass & digitales Typenschild: Was Maschinenbauer jetzt wissen und vorbereiten müssen – von QR-Code bis Datenstruktur
  • QR-Code ist nicht gleich QR-Code: Anforderungen an Lesbarkeit, Datenverknüpfung und Sicherheit
  • Cybersecurity & Betriebsanleitungen: Welche Inhalte fordert der Cyber Resilience Act? Dokumentationspflichten, Schwachstellenmanagement und Sicherheitsupdates
  • Lieferkette & CSDDD: Neue EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeit und Sorgfaltspflicht – was bedeutet das für die technische Dokumentation?
  • EN ISO 20607:2025 – Neue Anforderungen an Maschinen-Betriebsanleitungen: Fokus auf digitale Bereitstellung, Notfallinformationen und engere Verknüpfung mit EN ISO 12100
  • Fragen & Antworten

15:00 – 15:30 Uhr - Pause

15:30 – 16:45 Uhr - EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Wie Maschinen- und Anlagenbauer die neuen Vorschriften effizient umsetzen

André Gierke, EPR compact

  • PPWR verändert die Spielregeln: Verpackungen sind nicht mehr nur Hüllen, sondern rechtlich relevante Produktbestandteile
  • Verpackung wird zum Produkt: Materialvorgaben, Recyclingfähigkeit und Kennzeichnungspflichten rücken in den Fokus
  • Rechtliche Anforderungen mit Wirkung auf Geschäftsprozesse: Von Design über Dokumentation bis zur Rücknahme
  • Kennzeichnung & Berichtspflichten: Einheitliche EU-Vorgaben für Transparenz und Nachverfolgbarkeit
  • Konformitätsbewertung & Herstellerverantwortung: Neue Pflichten für alle Akteure entlang der Lieferkette
  • Digitalisierung & Nachhaltigkeit als Treiber: Verpackungsstrategien müssen neu gedacht und zukunftssicher gestaltet werden
  • Fragen & Antworten

16:45 – 17:00 Uhr - Abschlussdialog & Beantwortung offener Fragen

Alle anwesenden Referenten

17:10 – 17:45 Uhr - Für Interessierte: Die NEUE Risikobeurteilung in Safexpert

Johannes Windeler-Frick & Christian Aumann, IBF Solutions

2. Tag:

Ab 08:30 Uhr – Empfang und Anmeldung 

09:00 – 09:05 Uhr – Eröffnung des zweiten Tages der Fachkonferenz

Johannes Windeler-Frick, IBF Solutions GmbH

09:05 – 10:15 Uhr - Fit für die Marktüberwachung: Pflichten, Prüfabläufe und Praxistipps

Referent in Vorbereitung

  • Grundlagen: Überblick über die gesetzlichen Pflichten im Rahmen der Marktüberwachung und deren Bedeutung für Hersteller, Inverkehrbringer und Betreiber
  • Prüfverfahren: Einblick in typische Abläufe und Schwerpunkte der Marktüberwachungsbehörden – von Dokumentenprüfungen bis zu Vor Ort Kontrollen
  • Herausforderungen: Welche typischen Beanstandungen in der Praxis auftreten und wie sie sich vermeiden lassen
  • Best Practices: Erprobte Vorgehensweisen, um CE Unterlagen, Risikobeurteilungen und Maschinenkennzeichnung marktüberwachungssicher zu gestalten
  • Praxisbeispiele: Anschauliche Fälle aus dem Maschinenbau mit wichtigen Erkenntnissen für den eigenen Arbeitsalltag
  • Praxistipps: Konkrete Hinweise, wie Unternehmen sich auf Marktüberwachungsmaßnahmen vorbereiten und Risiken frühzeitig minimieren können
  • Fragen & Antworten

10:15 – 10:45 Uhr - Pause

10:45 – 12:00 Uhr - Mensch & Maschine – Ergonomie im modernen Maschinenbau

Referent in Vorbereitung

  • Ganzheitliche Ergonomie: Warum Ergonomie nicht bei der Körperhaltung endet – und was Maschinenkonstruktion dazu beitragen kann
  • Normen und Anforderungen: Überblick über relevante Richtlinien wie EN ISO 6385 und deren praktische Bedeutung
  • Ergonomische Gestaltung von Bedienelementen: Greifräume, Sichtfelder, Kraftaufwand – was ist technisch und rechtlich zu beachten?
  • Ergonomische Gestaltung von Bedienelementen: Greifräume, Sichtfelder, Kraftaufwand – was ist technisch und rechtlich zu beachten?
  • Mensch-Maschine-Interaktion mit KI: autonome oder KI-gestützte Maschinen müssen ihre geplanten Handlungen klar kommunizieren – mit angemessenen Reaktionen, verbal und nonverbal
  • Fehlervermeidung durch Ergonomie: Wie ergonomische Gestaltung die Sicherheit erhöht und Bedienfehler reduziert
  • Ergonomie als Wettbewerbsfaktor: Warum gute Ergonomie nicht nur schützt, sondern auch Produktivität und Akzeptanz steigert
  • Konstruktion trifft Ergonomie: Warum es für Konstrukteure eine Herausforderung ist, Ergonomie zu „konstruieren“ – zwischen Normen, Nutzerverhalten und technischen Grenzen
  • Fragen & Antworten

12:00 – 13:15 Uhr – Mittagspause

13:15 - 14:30 Uhr - Safety-Talk: Erfahrungsaustauch beim Umstieg auf die MVO - Was bewegt die Branche

Offene Diskussionsrunde mit Expert:innen aus Industrie, Recht und Consulting

  • Herausforderungen: Austausch darüber, welche Fragen, Unsicherheiten und organisatorischen Themen Unternehmen beim Umstieg auf die Maschinen Verordnung Österreich (MVÖ) besonders beschäftigen
  • Erfahrungen: Einblicke in praktische Vorgehensweisen aus Industrie, Recht und Consulting – was gut funktioniert hat und wo Stolpersteine lagen
  • Interpretation: Diskussion typischer Auslegungsfragen und deren Auswirkungen auf CE Prozesse, Risikobeurteilungen und Dokumentation
  • Perspektiven: Einschätzungen von Expert:innen zu künftigen Entwicklungen, Trends und relevanten Themen, die die Branche bewegen
  • Praxisbeispiele: Erfahrungsberichte von Anwender:innen aus unterschiedlichen Branchen, die den Übergang bereits aktiv gestalten
  • Austausch: Offene Diskussionsrunde mit Raum für Ihre Fragen. Bringen Sie Ihre Themen ein – die Diskussion lebt vom Austausch!

14:30 – 15:00 Uhr - Pause

15:00 – 16:15 Uhr - Real Cases: Wenn Sicherheitsfunktionen scheitern – und wie man es verhindern kann

Thomas Müller, Festo

  • Hintergründe: Überblick darüber, warum Sicherheitsfunktionen in der Praxis häufig komplizierter sind als in der Theorie
  • Typische Fehler: Die häufigsten Stolpersteine bei der Umsetzung sicherheitsbezogener Funktionen in Elektro- und Fluidtechnik – von fehlenden Nachweisen bis zu unvollständigen Architekturen
  • Beispiele: Anschauliche Praxisfälle, die zeigen, wie kleine Detailfehler große Auswirkungen auf die funktionale Sicherheit haben können
  • Schnittstellen: Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Mechanik, Fluidtechnik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik
  • Bewertung: Hinweise zur korrekten Risikobeurteilung, Auswahl der Sicherheitsfunktionen und Einstufung nach Normen
  • Praxistipps: Empfehlungen, wie typische Probleme frühzeitig erkannt und sicherheitsgerechte Lösungen effizient umgesetzt werden können
  • Fragen & Antworten

16:15 – 16:30 Uhr - Abschlussdialog & Beantwortung offener Fragen

Alle anwesenden Referenten


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CE-PraxisTAGE 2026 - CE-FachKONFERENZ - 2508-WEB - 06.05.2026

Fachvorträge, Best Practices und aktuelle Entwicklungen rund um Produktsicherheit und CE-Kennzeichnung. Expert:innen aus Industrie, Beratung und Normung geben Einblicke in neue gesetzliche Anforderungen, technische Standards und digitale Tools. Die Konferenz bietet Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung.


1. Tag

09:00 - 09:30 Uhr – Anmeldung

09:30 – 10:00 Uhr - Eröffnung der Fachkonferenz und Überblick zur Ausstellung

Johannes Windeler-Frick, IBF Solutions GmbH

10:00 – 11:00 Uhr - Maschinensicherheit an der Schnittstelle zwischen CE, Einkauf und Arbeitsschutz

Markus Erdorf, Leuze

  • Unterschiedliche Perspektiven und Ziele: Für den Hersteller ist es eine Maschine – für den Betreiber ein Arbeitsmittel
  • Das Leben nach der CE-Kennzeichnung: Kein Abschluss, sondern der  Beginn organisatorischer und sicherheitstechnischer Verantwortung
  • Risikobeurteilung vs. Gefährdungsbeurteilung: Wo beginnt das eine,  wo endet das andere? Welche Informationen müssen zwischen Hersteller  und Betreiber fließen?
  • Augen auf vor dem Kauf: Worauf müssen Beschaffer und Betreiber achten? Bedeutung von Lastenheften und sicherheitstechnischen Abnahmen
  • Nach der Lieferung – vor dem Betrieb: Was ist erforderlich, um Maschinen sicher in Betrieb zu nehmen?
  • Probebetrieb durch den Hersteller: Rechtliche und sicherheitstechnische Herausforderungen erkennen und bewerten
  • Wesentliche Änderungen: Wann wird aus einer Anpassung eine neue  Maschine? Wer übernimmt dabei welche Rolle und was sollte unbedingt  vertraglich geregelt werden?
  • Bestandsmaschinen: Sicherheit im laufenden Betrieb sicherstellen. Wie unterscheidet sich der Stand der Technik beim Inverkehrbringen und  bei der Verwendung von Arbeitsmitteln?
  • Ausblick Cybersecurity: Wenn das Zusammenspiel zwischen  Hersteller, Integrator und Betreiber bisher gut funktioniert hat, sollten die Anforderungen an die Cybersecurity keine großen Hürden darstellen
  • Fragen & Antworten

11:00 – 11:30 Uhr - Pause

11:30 – 12:30 Uhr - WER im Unternehmen WELCHE Kontrollpflichten in der sicherheitstechnischen Konstruktion beachten muss

Dr. Thomas Wilrich, Rechtsanwalt und Professor an der Hochschule München

  • Vertrauen ist gut – Kontrolle ist Pflicht: Wann beginnt die rechtlich relevante Kontrollverantwortung?
  • Überwachungsverschulden: Was bedeutet das konkret – und wann haftet die Führungskraft persönlich?
  • Zumutbare Kontrollmaßnahmen: Was ist erforderlich, was ist praktikabel – und wie dokumentiert man richtig?
  • Delegation von Kontrollpflichten: Was darf übertragen werden – und was bleibt in der Verantwortung der Führungskraft?
  • Wer trägt Kontrollpflichten? Nicht nur Führungskräfte – auch Konstrukteure und Fachverantwortliche können haftbar gemacht werden
  • Absicherung durch Organisation: Wie helfen Compliance-Strukturen, Schulungen und klare Prozesse bei der Haftungsvermeidung?
  • Fragen & Antworten

12:30 - 13:45 Uhr – Mittagspause

13:45  – 15:00 Uhr - Digitalisierung der Dokumentation: Sind Ihre Dokumente und ihre Prozesse Up to Date?

Martin Rieder, Caveo

  • Digitalisierung der Dokumentation: Sind Ihre Dokumente und ihre Prozesse Up-to-Date?
  • Vom Dokumentieren zum Digitalisieren: Der Doku-Prozess verändert  sich grundlegend – weg vom Papier, hin zu vernetzten, digitalen  Lösungen.
  • Digitaler Produktpass & digitales Typenschild: Was  Maschinenbauer jetzt wissen und vorbereiten müssen – von QR-Code bis  Datenstruktur
  • QR-Code ist nicht gleich QR-Code: Anforderungen an Lesbarkeit, Datenverknüpfung und Sicherheit
  • Cybersecurity & Betriebsanleitungen: Welche Inhalte fordert  der Cyber Resilience Act? Dokumentationspflichten,  Schwachstellenmanagement und Sicherheitsupdates
  • Lieferkette & CSDDD: Neue EU-Vorgaben zur Nachhaltigkeit und  Sorgfaltspflicht – was bedeutet das für die technische Dokumentation?
  • EN ISO 20607:2025 – Neue Anforderungen an  Maschinen-Betriebsanleitungen: Fokus auf digitale Bereitstellung,  Notfallinformationen und engere Verknüpfung mit EN ISO 12100
  • Fragen & Antworten

15:00 – 15:30 Uhr - Pause

15:30 – 16:45 Uhr - EU-Verpackungsverordnung (PPWR): Wie Maschinen- und Anlagenbauer die neuen Vorschriften effizient umsetzen

André Gierke, EPR compact

  • PPWR verändert die Spielregeln: Verpackungen sind nicht mehr nur Hüllen, sondern rechtlich relevante Produktbestandteile
  • Verpackung wird zum Produkt: Materialvorgaben, Recyclingfähigkeit und Kennzeichnungspflichten rücken in den Fokus
  • Rechtliche Anforderungen mit Wirkung auf Geschäftsprozesse: Von Design über Dokumentation bis zur Rücknahme
  • Kennzeichnung & Berichtspflichten: Einheitliche EU-Vorgaben für Transparenz und Nachverfolgbarkeit
  • Konformitätsbewertung & Herstellerverantwortung: Neue Pflichten für alle Akteure entlang der Lieferkette
  • Digitalisierung & Nachhaltigkeit als Treiber: Verpackungsstrategien müssen neu gedacht und zukunftssicher gestaltet werden
  • Fragen & Antworten

16:45 – 17:00 Uhr - Abschlussdialog & Beantwortung offener Fragen

Alle anwesenden Referenten

17:10 – 17:45 Uhr - Für Interessierte: Die NEUE Risikobeurteilung in Safexpert

Johannes Windeler-Frick & Christian Aumann, IBF Solutions

2. Tag:

Ab 08:30 Uhr – Empfang und Anmeldung

09:00 – 09:05 Uhr – Eröffnung des zweiten Tages der Fachkonferenz

Johannes Windeler-Frick, IBF Solutions GmbH

09:05 – 10:15 Uhr - Fit für die Marktüberwachung: Pflichten, Prüfabläufe und Praxistipps

Referent in Vorbereitung

  • Grundlagen: Überblick über die gesetzlichen Pflichten im Rahmen  der Marktüberwachung und deren Bedeutung für Hersteller,  Inverkehrbringer und Betreiber
  • Prüfverfahren: Einblick in typische Abläufe und Schwerpunkte der  Marktüberwachungsbehörden – von Dokumentenprüfungen bis zu Vor Ort  Kontrollen
  • Herausforderungen: Welche typischen Beanstandungen in der Praxis auftreten und wie sie sich vermeiden lassen
  • Best Practices: Erprobte Vorgehensweisen, um CE Unterlagen,  Risikobeurteilungen und Maschinenkennzeichnung marktüberwachungssicher  zu gestalten
  • Praxisbeispiele: Anschauliche Fälle aus dem Maschinenbau mit wichtigen Erkenntnissen für den eigenen Arbeitsalltag
  • Praxistipps: Konkrete Hinweise, wie Unternehmen sich auf  Marktüberwachungsmaßnahmen vorbereiten und Risiken frühzeitig minimieren  können
  • Fragen & Antworten

10:15 – 10:45 Uhr - Pause

10:45 – 12:00 Uhr - Mensch & Maschine – Ergonomie im modernen Maschinenbau

Referent in Vorbereitung

  • Ganzheitliche Ergonomie: Warum Ergonomie nicht bei der Körperhaltung endet – und was Maschinenkonstruktion dazu beitragen kann
  • Normen und Anforderungen: Überblick über relevante Richtlinien wie EN ISO 6385 und deren praktische Bedeutung
  • Ergonomische Gestaltung von Bedienelementen: Greifräume,  Sichtfelder, Kraftaufwand – was ist technisch und rechtlich zu beachten?
  • Ergonomische Gestaltung von Bedienelementen: Greifräume,  Sichtfelder, Kraftaufwand – was ist technisch und rechtlich zu beachten?
  • Mensch-Maschine-Interaktion mit KI: autonome oder KI-gestützte  Maschinen müssen ihre geplanten Handlungen klar kommunizieren – mit  angemessenen Reaktionen, verbal und nonverbal
  • Fehlervermeidung durch Ergonomie: Wie ergonomische Gestaltung die Sicherheit erhöht und Bedienfehler reduziert
  • Ergonomie als Wettbewerbsfaktor: Warum gute Ergonomie nicht nur schützt, sondern auch Produktivität und Akzeptanz steigert
  • Konstruktion trifft Ergonomie: Warum es für Konstrukteure eine  Herausforderung ist, Ergonomie zu „konstruieren“ – zwischen Normen,  Nutzerverhalten und technischen Grenzen
  • Fragen & Antworten

12:00 – 13:15 Uhr – Mittagspause

13:15 - 14:30 Uhr - Safety-Talk: Erfahrungsaustauch beim Umstieg auf die MVO - Was bewegt die Branche

Offene Diskussionsrunde mit Expert:innen aus Industrie, Recht und Consulting

  • Herausforderungen: Austausch darüber, welche Fragen, Unsicherheiten und organisatorischen Themen Unternehmen beim Umstieg auf  die Maschinen Verordnung Österreich (MVÖ) besonders beschäftigen
  • Erfahrungen: Einblicke in praktische Vorgehensweisen aus  Industrie, Recht und Consulting – was gut funktioniert hat und wo  Stolpersteine lagen
  • Interpretation: Diskussion typischer Auslegungsfragen und deren  Auswirkungen auf CE Prozesse, Risikobeurteilungen und Dokumentation
  • Perspektiven: Einschätzungen von Expert:innen zu künftigen Entwicklungen, Trends und relevanten Themen, die die Branche bewegen
  • Praxisbeispiele: Erfahrungsberichte von Anwender:innen aus unterschiedlichen Branchen, die den Übergang bereits aktiv gestalten
  • Austausch: Offene Diskussionsrunde mit Raum für Ihre Fragen. Bringen Sie Ihre Themen ein – die Diskussion lebt vom Austausch!

14:30 – 15:00 Uhr - Pause

15:00 – 16:15 Uhr - Real Cases: Wenn Sicherheitsfunktionen scheitern – und wie man es verhindern kann

Thomas Müller, Festo

  • Hintergründe: Überblick darüber, warum Sicherheitsfunktionen in der Praxis häufig komplizierter sind als in der Theorie
  • Typische Fehler: Die häufigsten Stolpersteine bei der Umsetzung  sicherheitsbezogener Funktionen in Elektro- und Fluidtechnik – von  fehlenden Nachweisen bis zu unvollständigen Architekturen
  • Beispiele: Anschauliche Praxisfälle, die zeigen, wie kleine  Detailfehler große Auswirkungen auf die funktionale Sicherheit haben  können
  • Schnittstellen: Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Mechanik, Fluidtechnik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik
  • Bewertung: Hinweise zur korrekten Risikobeurteilung, Auswahl der Sicherheitsfunktionen und Einstufung nach Normen
  • Praxistipps: Empfehlungen, wie typische Probleme frühzeitig  erkannt und sicherheitsgerechte Lösungen effizient umgesetzt werden  können
  • Fragen & Antworten

16:15 – 16:30 Uhr - Abschlussdialog & Beantwortung offener Fragen

Alle anwesenden Referenten

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Seminar: Sichere Roboter und Cobots - 2490-ÖF - 12.05.2026

In diesem 1,5-tägigen Seminar erfahren Sie wie Robotersysteme und Cobots (Mensch-Roboter-Kollaboration) sicher gestaltet und in Maschinen und Anlagen integriert werden (Ende 12:00  Uhr).


Industrieroboter spielen eine zentrale Rolle in der modernen Produktion, stellen aber auch spezifische Sicherheitsanforderungen an Hersteller, Integratoren und Betreiber. Das Seminar vermittelt Ihnen umfassendes Wissen zur sicheren Integration und zum Betrieb von Industrierobotern und Anlagen. Sie erfahren, wie Sie typische Gefahrenquellen erkennen, Schutzmaßnahmen planen und die Vorgaben der EN ISO 10218-1 und 10218-2 konform umsetzen können.

Kollaborative Robotersysteme (Cobots) bieten einzigartige Vorteile für die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Sie erfordern jedoch ein hohes Maß an sicherheitstechnischem Wissen. Im Seminar lernen Sie praxisnah, die spezifischen Anforderungen an Mensch-Roboter-Kollaborationen (MRK) gemäß ISO/TS 15066 und EN ISO 10218-2 umzusetzen. Von der Risikobeurteilung bis zur Integration in die Produktion erhalten Sie praxisnahes Wissen.

Seminarprogramm

"Klassische" Industrierobotik

  • Kurzüberblick rechtlicher und normativer Zusammenhänge
  • Roboterspezifische Rechtsgrundlagen: Welche Pflichten haben Hersteller, Integrator und Betreiber? Klärung der jeweiligen Verantwortlichkeit, um Rechtskonformität und Sicherheit zu gewährleisten.
  • Welche Aufgaben Hersteller oder Integratoren von Robotersystemen nach der Maschinenverordnung in Bezug auf die CE-Kennzeichnung haben, u.a. die bestimmungsgemäße Verwendung und die vorhersehbare Fehlanwendung von Roboteranlagen.
  • Definition und Abgrenzung der Begriffe „Maschine“, „unvollständige Maschine“ und „Gesamtheit von Maschinen“, um Zuständigkeiten klar zu verstehen.
  • Welche Änderungen und neue Inhalte sich durch die Neufassung der Normenserie EN ISO 10218 ergeben.

Technische Anforderungen an die Integration

  • Identifikation der Gefahren bei Industrierobotern: unerwartete  Bewegungen, Zutritt zum Gefahrenbereich, LogOut-TagOut und Gefahren an den Mensch-Maschine-Schnittstellen (Material Entry-Exit).
  • Die Wahl der sicheren Betriebsart: T1, T2, Automatikbetrieb, Zustimmschalter, Sonderbetriebsarten, Lead Through vs. Hand Guiding.
  • Wie trennende und nicht trennende Schutzeinrichtungen an Roboteranlagen einzusetzen sind. Welche Maßnahmen bei schwereinsehbaren Roboterzellen eingesetzt werden können.
  • Anwendung sicherheitsrelevanter Funktionen wie z.B. „Protective Stop“ „Safe Speed“ und Not-Halt.
  • Dem Roboter Grenzen setzen: elektronische Begrenzung des Bewegungsraumes (“SafeZone“) und „Rammschutz“.
  • Welche Anforderung die EN ISO 13849-1 an die funktionale Sicherheit stellt.

Kollaborative Roboterapplikationen (Cobots)

  • Grundlagen der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK)
  • Vorzüge der Mensch-Roboter-Kollaboration im Arbeits- und Gesundheitsschutz.
  • Bauarten von Cobots und heute gebräuchliche Cobot-Modelle. Wo eignen sie sich gut und wo sind sie weniger geeignet oder könnten zur Gefahr werden?
  • Technische Anforderungen an Cobots nach ISO/TS 15066 im Überblick.
  • Kollaborierender Betrieb, Betrieb ohne Schutzzaun oder koexistierender Betrieb: Wo liegen die Unterschiede in den Sicherheitskonzepten?
  • Eine Abgrenzung zu Cobots: Was ist der Unterschied zu Servicerobotern?

Biomechanische Grenzwerte

  • Warum biomechanische Grenzwerte einzuhalten sind.
  • Wie Kraft- und Druckbegrenzung für eine sichere Anwendungen eingesetzt werden und wie diese in der Praxis gemessen werden.
  • Schmerzeintrittswerte, Schmerztoleranzwerte und Grenzwerte für Verletzungen. Wo die gesetzlichen Hürden liegen.
  • Quasistatische (Klemmen) und transiente (Stoßen) Grenzwerte. Worauf es in der Praxis ankommt.

Integration von Cobots in Produktionsprozesse

  • „Cobots sind ungefährlich“ – Mythos oder Realität? Die Besonderheiten bei der Risikobeurteilung von Cobot-Anlagen.
  • Auswahl des richtigen Cobots für die spezifische Anwendung: Auf welche Sicherheitsmerkmale zu achten ist.
  • Konstruktive Besonderheiten: Geschwindigkeit, Kantengeometrie, Anordnung von Bedienplätzen.
  • Anforderungen an Steuerungen und Parametrierung der sicherheitstechnischen Grenzwerte.
  • Welche Dokumente für Cobot-Anlagen an den Benutzer zu übergeben sind.
  • Herausforderungen kollaborativer Anwendungen und praktische Ansätze zur Überwindung – Damit das Cobot Projekt nicht in einer Sackgasse endet.
  • Wiederkehrende Prüfungen beim Endkunden: Wie der Integrator den sicheren Betrieb der Anlage unterstützen kann.
  • Beispiele von Cobot-Anwendungen und Best Practice.

Für die Beantwortung von Fragen und für Diskussionen sind Zeiten eingeplant. Die Praxisbeispiele und Fragen der Teilnehmenden beleben den Seminarablauf!

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WEBINAR: Changeover to the new Machinery Regulation - 2443-WEB-E - 13.05.2026

In this half-day seminar, we will teach you the relevant innovations to the new Machinery Regulation (EU) 2023/1230.


The new Machinery Regulation (MR) replaces the Machinery Directive (MD 2006/42/EC). Don't waste any time and familiarise yourself now with the innovations and changes that affect your product and your conformity assessment process.

This will also enable you to anticipate possible customer demands that require contractual fulfilment of the Machinery Directive now or in the near future.

The half-day online seminar provides you with a compact and well-founded introduction to the new Machinery Regulation.

Seminar programme

Important basic knowledge

  • What impact the transition from Directive to Regulation will have on businesses
  • Why was Directive 2006/42/EC amended?
  • By when does which regulation have to be applied?
  • Why there is no transitional period and how you can best prepare for the deadline
  • Attention! Depending on the duration of projects, you may have to comply with the new Machinery Regulation well before the deadline!

New and changed requirements for design, control system construction and documentation

  • Many things remain the same! Which relevant requirements are new or changed
  • Which - in particular - mechanical changes are relevant
  • What needs to be considered for machines with self-changing behaviour
  • What is changing with regard to the requirements for control systems and what role security now plays.
  • Digital operating instructions: where the limits and stumbling blocks lie.
  • What additional content is required in the operating instructions

Changed conformity assessment processes and definitions

  • Minor changes in the scope - how to determine if your product is affected by a change
  • Significant change: Now regulated at European level with the new Machinery Regulation!
  • What is changing in the conformity assessment procedures
  • When your product falls into the "high-risk machine" category and what this means for you.
  • Instructions for use: Why the "Original" label is no longer required.Declaration of conformity: Why it is no longer necessary to name an "authorised representative for compiling technical files" and  what else is changing.

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WEBINAR: Umstieg auf die neue Maschinenverordnung - 2443-WEB - 13.05.2026

In diesem halbtägigen Seminar vermitteln wir Ihnen die relevanten Neuerungen zur neuen Maschinenverordnung.


Die neue Maschinenverordnung (MVO) ersetzt die Maschinenrichtlinie (MRL 2006/42/EG). Verlieren Sie keine Zeit und beschäftigen Sie sich jetzt mit den Neuerungen und Änderungen, die Ihr Produkt und Ihren Konformitätsbewertungsprozess betreffen.

Kommen Sie damit auch möglichen Kundenforderungen zuvor, die bereits jetzt oder in naher Zukunft eine vertragliche Erfüllung der MVO verlangen.

Im halbtägigen Online-Seminar finden Sie kompakt und fundiert den schnellen Einstieg in die neue Maschinenverordnung.

Seminarprogramm

Wichtiges Basiswissen

  • Welche Auswirkung der Übergang von Richtlinie zu Verordnung für Unternehmen hat.
  • Warum wurde die Richtlinie 2006/42/EG geändert?
  • Bis wann muss welche Vorschrift angewendet werden?
  • Warum es keine Übergangsfrist gibt und wie Sie sich auf den Stichtag optimal vorbereiten.
  • Achtung! Je nach Laufzeit von Projekten müssen Sie die neue Maschinenverordnung ggf. schon deutlich vor dem Stichtag beachten!

Neue und geänderte Anforderungen an Konstruktion, Steuerungsbau und Dokumentation

  • Viele Dinge bleiben gleich! Welche relevanten Anforderungen neu bzw. geändert sind.
  • Welche – insbesondere – mechanischen Änderungen relevant sind.
  • Was bei Maschinen mit sich selbst änderndem Verhalten zu beachten ist.
  • Was sich bzgl. der Anforderungen an Steuerungen ändert und welche Rolle Security nun spielt.
  • Digitale Betriebsanleitung: Wo die Grenzen und Stolpersteine liegen.
  • Welche zusätzlichen Inhalte in der Betriebsanleitung gefordert sind.

Geänderte Konformitätsbewertungsprozesse und Definitionen

  • Geringfügige Änderungen im Anwendungsbereich – so stellen Sie fest, ob Ihr Produkt von einer Änderung betroffen ist.
  • Wesentliche Veränderung: Mit der neuen Maschinenverordnung nun europäisch geregelt!
  • Was sich in den Konformitätsbewertungsverfahren ändert.
  • Wann ihr Produkt in die Kategorie „Hochrisikomaschine“ fällt, und was dies für Sie bedeutet.
  • Betriebsanleitung: Warum die Angabe „Original“ nicht mehr erforderlich ist.

Konformitätserklärung: Warum kein „Bevollmächtigter zur Zusammenstellung der technischen Unterlagen“ mehr genannt werden muss und was sich sonst ändert.

So planen Sie den Umstieg proaktiv und kosteneffizient

  • Achtung: Informationen sollten immer zielgruppengerecht im Unternehmen verteilt werden. Vermeiden Sie unnötiges „Over-Informing“.
  • Warum die neue Verordnung auch eine Chance sein kann ineffiziente Prozesse aufzudecken und das Thema Maschinensicherheit auf neue Beine zu stellen.
  • Die 5 häufigsten Ursachen für unnötige Kosten im Safety-Prozess und wie Sie diese im Zuge des Umstieges auf die neue Maschinenverordnung aufdecken und vermeiden.
  • Tipps und Empfehlungen, wie Sie Kollegen Ängste und Sorgen in Bezug auf Maschinensicherheit und den Umstieg auf die neue Verordnung nehmen.

Wir halten Sie informiert!

Bis zur Anwendung der neuen MVO können sich Interpretationspapiere, Leitfäden, Normen, usw. noch ändern. Alle Teilnehmer erhalten von uns – sofern gewünscht – regelmäßig Updates, um stets Up-to-Date zu sein.



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WEBINAR: Auslegung sicherer Steuerungen nach EN ISO 13849 - 2408-WEB - 19.05.2026

Die Maschinenrichtlinie stellt konkrete Anforderungen an die "Sicherheit und Zuverlässigkeit von Steuerungen": "Steuerungen sind so zu konzipieren und zu bauen, dass es nicht zu Gefährdungssituationen kommt. Insbesondere müssen sie so ausgelegt und beschaffen sein, dass sie den zu erwartenden Betriebsbeanspruchungen und Fremdeinflüssen  standhalten, ein Defekt der Hardware oder der Software der Steuerung nicht zu Gefährdungssituationen führt, Fehler in der Logik des Steuerkreises nicht zu Gefährdungssituationen führen und vernünftigerweise vorhersehbare Bedienungsfehler nicht zu Gefährdungssituationen führen".


Die genannten Anforderungen gelten für den Steuerungsbau im Bereich elektrischer, hydraulischer und pneumatischer Steuerungen in gleicher Weise. Die Anwendung von EN ISO 13849-1 muss immer gemeinsam mit Teil 2 (Validierung) erfolgen! Dieses Steuerungsbau-Seminar bietet Ihnen daher Gelegenheit, die Zusammenhänge zwischen der Maschinenrichtlinie, EN ISO 12100, EN ISO 13849-1 und -2 für alle Arten von Steuerungen zu verstehen. Der zweite Tag steht im Fokus praktischer Übungen.

Erfahren Sie in diesem Seminar, welche Punkte der Norm Sie unbedingt beachten sollten, um die erforderliche Sicherheit nach Maschinenrichtlinie und damit die Voraussetzungen für eine rechtmäßige CE-Kennzeichnung zu erfüllen.

Seminarprogramm

Rechtliche und normative Zusammenhänge

  • Maschinenrichtlinie: Verpflichtung zur Risikobeurteilung
  • EN ISO 12100, Bild 1: Der 3-stufige iterative Prozess zur Risikominderung
  • EN ISO 13849-1, Bild 1: Übersicht über die Risikobeurteilung/Risikominderung durch steuerungstechnische Maßnahmen
  • EN ISO 13849-2: Warum die Validierung inklusive FMEA unbedingt erfolgen muss

EN ISO 13849-1 Einführung

  • Grundsätzliche Anforderungen an die Sicherheit von Steuerungen
  • Anforderungen an Steuerungen beim Umbau von Maschinen und Anlagen
  • Überblick über die Kennwerte und Parameter: SIL (Safety Integrity Level), PL (Performance Level), MTTFd, B10, DC, CCF…?
  • Vorsicht! Wichtiger Unterschied: PFH- oder PFHD-Wert!
  • Können Käufer von Sicherheitsbauteilen / Komponenten auf die Angaben der Zuverlässigkeitsdaten der Hersteller vertrauen?

Sicherheitstechnische Auslegung von Steuerungen

NOT-Halt – Stillsetzen im Notfall: Stop-Kategorien nach EN 60204-1; Zusammenhänge EN ISO 13849-1 zu EN ISO 13850 und EN 60204-1

Praxisbeispiel – Steuerungstechnische Überwachung einer Schutztür:

  • Risikobeurteilung
  • Bestimmung des PLr
  • Auslegung der Steuerung: Auswahl und Verschaltung der Sensorik und Aktorik; Berechnung des erreichten Performance Levels; Schaltungsbeispiele
  • Validierung nach EN ISO 13849-2

Software zur Auslegung von Sicherheitssteuerungen nach EN ISO 13849-1

  • Beispielberechnung mit SISTEMA, dem kostenlosen Softwaresystem des IFA
  • Schnittstelle zur Risikobeurteilung von Safexpert zu SISTEMA

Praktische Übungen und Berechnungsbeispiele

Erstellung von Blockschaltbildern aus vorhandenen Schaltungen

Beispiel zur Auslegung und Validierung inklusive Berechnungen und Erstellung der Blockschaltbilder:

  • Schutzgitter mit SPS
  • Schutzgitter mit Positionsschaltern und Schaltgerät
  • "SPS" und "FU"
  • Sichere Wegerfassung
  • Kombination verschiedener Sicherheitsbauteile (BWS, Sicherheits-SPS und FU mit Sicherheitsfunktion)

Bitte bringen Sie zur Bearbeitung dieser Beispiele Ihren Taschenrechner mit! Neben den händischen Berechnungen lernen Sie auch den Umgang mit der Berechnungssoftware SISTEMA. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit Ihren Laptop mit ins Seminar.

Speziell geeignet für

  • Konstrukteure und Planer aus dem Bereich Steuerungsbau
  • Mitarbeiter der Instandhaltung aus den Bereichen Elektrotechnik oder Steuerungsbau
  • SPS-Programmierer und Inbetriebsetzer von Maschinen und industriellen Fertigungsanlagen
  • Dienstleister im Bereich Risikobeurteilung und CE-Kennzeichnung, sofern auch steuerungstechnische Lösungen Teil der Beratungsleistungen darstellen

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WEBINAR: Material Compliance im Geräte- und Maschinenbau - 2489-WEB - 19.05.2026

In diesem 1-tägigen Seminar erhalten Sie einen Überblick in die Welt der Material Compliance (REACH, RoHS, WFD (SCIP), POP, BattVO, PPWR, WEEE und Material Compliance in Aspekten der Nachhaltigkeit) und Praxisempfehlungen rund um die Implementierung in Compliance Prozesse.


Als Hersteller von Geräten und Maschinen oder als Zulieferer in die entsprechende Industrie verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick zu den Regelwerken und den umweltrelevanten Aspekten, die das Inverkehrbringen des Produktes sowie dessen Herstellung betreffen.

Klar strukturiert, praxisnah und kompakt erfahren Sie die wissenswerten Grundlagen und aktuellen Entwicklungen – speziell mit Fokus auf die Anforderungen für den Geräte-, Anlagen- und Maschinenbau.

Folgende Regelwerke werden thematisiert:

  • REACH Verordnung (EU) 1907/2006
  • RoHS Richtlinie 2011/65/EU
  • Abfallrahmenrichtlinie (WFD) 2008/98/EG
  • POP-Verordnung (EU) 2019/1021
  • WEEE-Richtlinie 2012/19/EU
  • BattVO (EU) 2023/1542
  • (Entwurf der) EU-Verpackungsverordnung - PPWR

Seminarprogramm

Die Herausforderungen in der Material Compliance

  • Material Compliance ist Voraussetzung für den Marktzutritt – lassen Sie sich nicht aussperren!
  • Warum es immer mehr Anforderungen gibt – und das weltweit
  • Als produzierendes Unternehmen sind Sie Teil der Lieferkette – wann und wie müssen Auskünfte gegeben werden?
  • Der größte Aufwand steckt oft in den Dokumentations- und Berichtspflichten
  • Wie Sie herausfinden von welchen Regelwerken Sie betroffen sind

Anforderungen an verwendete Stoffe & Material: REACH, RoHS, SCIP und POP

  • Warum eine Maschine in den Anwendungsbereich der RoHS fallen kann
  • Wann gilt die Auskunftspflicht gegenüber Abnehmern gemäß REACH und was muss der Kunde wissen?
  • Wann Sie als Hersteller die Pflicht haben Ihr Produkt in der SCIP-Datenbank zu notifizieren
  • Wie sie die richtigen Datenquellen für Material Compliance erschließen
  • Wie integriere ich das Thema Material Compliance und Aspekte der Nachhaltigkeit in meine Lieferkette?

Anforderung an Design: BattVO, PPWR und WEEE

  • Kein Batteriehersteller und dennoch in der Pflicht?! – die neue BattVO und Material Compliance
  • Das kommt auf Sie künftig zu in Sachen Produktverpackung
  • Mehr als eine Registrierung „für die Tonne“ – die WEEE-Registrierungsnummer
  • Wie Sie Einfluss auf die Höhe ihrer Entsorgungsgebühren nehmen können – schon in der Entwicklung
  • Welche Umwelt-Kennzeichnungen müssen auf das Produkt und/oder die Verpackung?

Abgrenzung: Dieses Seminar umfasst kein Gefahrstoffmanagement, keine Belange der Arbeitssicherheit oder Compliance Themen wie Korruption, Steuer, Zoll oder UN Charta.

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WEBINAR: Konstruieren sicherer Maschinen - Risikobeurteilung in der Praxis - 2470-WEB - 19.05.2026

In nur einem Tag erfahren Konstrukteure und Planer, wie Risikobeurteilungen möglichst effizient in die Entwicklungsprozesse von Maschinen oder Anlagen integriert werden sollen.


Diese gesetzliche Forderung zur Integration der Sicherheit in die Konstruktionsprozesse ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Entwicklung ausreichend sicherer Maschinen oder Anlagen!

In diesem 1-tägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie diese Forderungen in den täglichen Konstruktionsprozessen möglichst effizient und pragmatisch umsetzen.

Ohne juristische Details - Praxis pur!

Seminarprogramm

Einführung und Überblick

  • Die wichtige Rolle der Konstrukteure in den CE-Prozessen.
  • Einführungsbeispiel: Warum scheinbar gute Lösungen nicht immer die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.
  • Gesetzlich geforderte Risikobeurteilung: WER muss WANN WAS machen?
  • Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen: Maschinenbau, Steuerungsbau, techn. Dokumentation,...
  • Sicherheit entsteht (meist) im Team: Wichtige Schnittstellen zu Sublieferanten und Kunden.
  • Was bedeutet "Integration der Sicherheit"?
  • Welche Normen unterstützen bei der sicheren Konstruktion? Müssen diese angewandt werden?
  • Vorsicht beim Delegieren von Konstruktionsarbeiten oder Risikobeurteilungen an Dritte!
  • Achtung! Die Konstruktion muss sich am Gesetz orientieren, nicht (nur) an den Kundenanforderungen!

Systematische Risikobeurteilung nach EN ISO 12100

  • Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 - Wie die gesetzlichen Anforderungen möglichst effizient erfüllt werden!
  • Was bei der "vorhersehbaren Fehlanwendung" alles beachtet werden muss - und was nicht.
  • Bild 1 aus EN ISO 12100 als perfekter Leitfaden durch die Risikobeurteilung und Risikominderung.
  • Zusammenhänge zwischen EN ISO 12100 und den Steuerungsbaunormen EN ISO 13849-1 und EN ISO 13849-2.

Technische und konstruktive Anforderungen 

  • Welche technischen Anforderungen gesetzlich gefordert sind.
  • Strategien zur "inhärent sicheren Konstruktion".
  • Warum nicht trennende Schutzeinrichtungen (z.B. Lichtvorhänge) nicht immer geeignet sind, die erforderliche Risikominderung zu erreichen.
  • Berechnungsbeispiel zu berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen (BWS).
  • Worauf Sie bei der Auswahl von Schutzeinrichtungen (trennend oder nicht trennend) achten sollten.
  • Wann Schutzeinrichtungen verriegelt sein müssen - wann Zuhaltungen benötigt werden.

Anhand mehrerer Übungen und Beispiele lernen Sie die praktische Vorgehensweise, wie Sie relevante Gefährdungen im Konstruktionsprozess pragmatisch identifizieren, die damit verbundenen Risiken einschätzen und daraus die geeigneten (und wirtschaftlich vertretbaren) Lösungen zur Risikominderung auswählen und dokumentieren.

Sie erfahren, warum Konstrukteure teilweise dazu neigen, die sicherheitstechnischen Lösungen zu übertreiben und für ihr Unternehmen oder die Kunden dadurch mitunter hohe Kosten entstehen. Weniger ist oft mehr - aber nur nach dem gesetzlich erlaubten Konzept!


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WEBINAR: Effiziente CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung von Maschinen und Anlagen - 2472-WEB - 19.05.2026

Ziel dieses Seminars ist es, Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen möglichst raschen Überblick darüber zu geben, welche Anforderungen Richtlinien und Normen an Konstrukteure stellen, wie Normen als wertvolle Nachschlagewerke genutzt werden können und wie Sie die gesetzlichen Anforderungen möglichst rasch, effizient und unbürokratisch erfüllen können.


Seminarprogramm

Tag 1: Konstruieren sicherer Maschinen - Risikobeurteilung in der Praxis

Einführung und Überblick

  • Die wichtige Rolle der Konstrukteure in den CE-Prozessen.
  • Einführungsbeispiel: Warum scheinbar gute Lösungen nicht immer die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.
  • Gesetzlich geforderte Risikobeurteilung: WER muss WANN WAS machen?
  • Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen: Maschinenbau, Steuerungsbau, techn. Dokumentation,...
  • Sicherheit entsteht (meist) im Team: Wichtige Schnittstellen zu Sublieferanten und Kunden.
  • Was bedeutet "Integration der Sicherheit"?
  • Welche Normen unterstützen bei der sicheren Konstruktion? Müssen diese angewandt werden?
  • Vorsicht beim Delegieren von Konstruktionsarbeiten oder Risikobeurteilungen an Dritte!
  • Achtung! Die Konstruktion muss sich am Gesetz orientieren, nicht (nur) an den Kundenanforderungen!

Systematische Risikobeurteilung nach EN ISO 12100

  • Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 - Wie die gesetzlichen Anforderungen möglichst effizient erfüllt werden!
  • Was bei der "vorhersehbaren Fehlanwendung" alles beachtet werden muss - und was nicht.
  • Bild 1 aus EN ISO 12100 als perfekter Leitfaden durch die Risikobeurteilung und Risikominderung.
  • Zusammenhänge zwischen EN ISO 12100 und den Steuerungsbaunormen EN ISO 13849-1 und EN ISO 13849-2.

Technische und konstruktive Anforderungen

  • Welche technischen Anforderungen gesetzlich gefordert sind.
  • Strategien zur "inhärent sicheren Konstruktion".
  • Warum nicht trennende Schutzeinrichtungen (z.B. Lichtvorhänge) nicht immer geeignet sind, die erforderliche Risikominderung zu erreichen.
  • Berechnungsbeispiel zu berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen (BWS).
  • Worauf Sie bei der Auswahl von Schutzeinrichtungen (trennend oder nicht trennend) achten sollten.
  • Wann Schutzeinrichtungen verriegelt sein müssen - wann Zuhaltungen benötigt werden.

Anhand mehrerer Übungen und Beispiele lernen Sie die praktische Vorgehensweise, wie Sie relevante Gefährdungen im Konstruktionsprozess pragmatisch identifizieren, die damit verbundenen Risiken einschätzen und daraus die geeigneten (und wirtschaftlich vertretbaren) Lösungen zur Risikominderung auswählen und dokumentieren.

Sie erfahren, warum Konstrukteure teilweise dazu neigen, die sicherheitstechnischen Lösungen zu übertreiben und für ihr Unternehmen oder die Kunden dadurch mitunter hohe Kosten entstehen. Weniger ist oft mehr - aber nur nach dem gesetzlich erlaubten Konzept!

Tag 2: Effiziente CE-Kennzeichnung nach Maschinenrichtlinie/-verordnung

Beantwortung grundsätzlicher Fragen:

  • Die zwei wichtigsten Punkte zur effizienten Umsetzung der Anforderungen der Maschinenrichtlinie/-verordnung.
  • Welche Gefahren bestehen im Falle der Nichteinhaltung der Maschinenrichtlinie?
  • Wodurch entstehen hohe "CE-Kosten" und wie können diese reduziert werden?
  • Wer unterschreibt die Konformitätserklärung? Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?
  • Ist es sinnvoll, einen für die CE-Kennzeichnung "Zuständigen" zu installieren, z. B. einen CE-Koordinator oder CE-Beauftragten?
  • Warum diese Personen in der Regel nicht für alle Konstruktionsdetails die Verantwortung übernehmen können und die Konstrukteure in der Pflicht bleiben.
  • In welchen Fällen sich der Einsatz externer Dienstleister lohnen kann, wofür sie die Verantwortung übernehmen können und wofür nicht.

Schritt für Schritt zur CE-Kennzeichnung - Rechtssicher und systematisch:

  • Effizienter Projektstart: Warum es wichtig ist, die "Grenzen der Maschine" möglichst frühzeitig festzulegen.
  • Einstufung des Produkts im Sinne der Maschinenrichtlinie: Maschine, unvollständige Maschine, auswechselbare Ausrüstung,...
  • Wann wird aus mehreren unabhängigen Maschinen eine "Gesamtheit von Maschinen"?
  • Welche Richtlinien müssen zusätzlich zur Maschinenrichtlinie beachtet werden?
  • Harmonisierte Normen: Was bedeutet "Konformitätsvermutung"?
  • Kurze Wiederholung: Risikobeurteilung in der Praxis (Details werden am 1. Seminartag vermittelt).
  • Technische Unterlagen zusammenstellen: Inhalt, sprachliche Anforderungen, Bedeutung bei Beanstandungen von Behörden und Gerichten.
  • Warum es wichtig ist, auch die formalen Anforderungen (Sprache, Form, ...) der Betriebsanleitung und Montageanleitung zu beachten.

Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen oder Sublieferanten:

  • Prüfpflichten bei der Beschaffung von Maschinen und Komponenten
  • Was Verkaufsprospekte mit Produkthaftung zu tun haben.
  • Können Käufer auf CE vertrauen?
  • Umbau von Maschinen: Wann liegt eine wesentliche Veränderung vor?
  • Welche Schnittstellen bestehen zwischen den an einem Projekt beteiligten Abteilungen oder Unternehmen (v. a. im Industrieanlagenbau)?

Diskussionen, Übungen und Beispiele beleben den Seminarablauf.


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