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Seminare - Konferenzen - Beratungen - Software
IBF unterstützt Unternehmen seit 1994 bei der möglichst effizienten CE-Kennzeichnung. Dabei setzen wir in der Wissensvermittlung auf zwei bewährte Grundsätze:
- Maximale Information in minimal bemessener Zeit
- Hilfe zur Selbsthilfe
- Praxisseminare und Schulungen zur Risikobeurteilung und CE-Kennzeichnung von Maschinen, Anlagen und elektrischen Geräten
Wählen Sie aus unseren sorgfältig aufeinander abgestimmten Angeboten die für Sie passenden Veranstaltungen aus.
- Praxisseminare zu Risikobeurteilung und CE
- Konstruieren sicherer Maschinen - Risikobeurteilung in der Praxis
- Effiziente CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung von Maschinen und Anlagen*
- Effiziente CE-Kennzeichnung nach Niederspannungsrichtlinie*
- CE perfekt organisieren - Der CE-Koordinator / CE-Beauftragte in der Praxis
- Ausbildung zum CE-Koordinator / CE-Beauftragten
- Ausbildung in nur 2 Tagen (Niederspannungsrichtlinie)
- bzw. in nur 3 Tagen (Maschinenrichtlinie)
- Spezialseminare und Workshops
- Auslegung sicherer Steuerung nach EN ISO 13849-1 und -2
- Elektrische Ausrüstung von Maschinen nach EN 60204-1
- Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) im Maschinen und Anlagenbau
Sicher überzeugen Sie die ,Meinungen früherer Teilnehmer, über die Qualität unserer Seminare und Beratungen.
- Safexpert - Praxissoftware zur CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen
Die Zusammenstellung einer ,Technischen Dokumentation, inklusive ,Risikobeurteilung, ist eine zentrale Forderung der Maschinenrichtlinie.
Kleine, mittlere und große Unternehmen verwenden zur einheitlichen und zentralen Zusammenstellung dieser Dokumentationen die TÜV-geprüfte Praxissoftware Safexpert.Dipl.-Ing. Siegbert Muck (MMS Maschinenischerheit GmbH. und Partner des TÜV Rheinland: ,Bei Folgeprojekten konnten wir den Aufwand für die Gefahrenanalyse um bis zu 80% reduzieren.,
Die Praxissoftware Safexpert unterstützt mit folgenden Modulen:
- CE-Kennzeichnung nach
- Maschinenrichtlinie
- Niederspannungsrichtlinie
- Risikobeurteilung nach EN ISO 12100
- Bewertung erforderlicher Werte von Steuerungen (Performance Level, SIL) auf Basis von EN ISO 13849-1, EN 62061
- Modernes Normenmanagement
- Safexpert NormManager zur Normenverwaltung und Normenrecherche via Internet Normendatenbank
- Betriebsanleitungs-Assistent mit Betriebsanleitungsvorlage
- Piktogrammsamlung
- Wartungsverträge zur laufenden Aktualisierung ...
Weitere Informationen: Safexpert

SEMINARE - WORKSHOPS - SCHULUNGEN 2024-25
Maschinenbau -Anlagenbau - Elektrische Geräte; Relevante Inhalte praxisnah vermittelt: Risikobeurteilung, CE-Kennzeichnung, Technisches Detailwissen, Safexpert Schulungen
DownloadSafexpert - DIE PRAXIS-SOFTWARE ZUR CE-KENNZEICHNUNG 2024-25
Die Standardsoftware: Risikobeurteilung, CE-Kennzeichnung, Normen-Management
DownloadSeminar: Effiziente CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung von Maschinen und Anlagen - 2472-ÖF - 10.11.2026
Ziel dieses Seminars ist es, Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen möglichst raschen Überblick darüber zu geben, welche Anforderungen Richtlinien und Normen an Konstrukteure stellen, wie Normen als wertvolle Nachschlagewerke genutzt werden können und wie Sie die gesetzlichen Anforderungen möglichst rasch, effizient und unbürokratisch erfüllen können.
Ziel dieses Seminars ist es, Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen möglichst raschen Überblick darüber zu geben, welche Anforderungen Richtlinien und Normen an Konstrukteure stellen, wie Normen als wertvolle Nachschlagewerke genutzt werden können und wie Sie die gesetzlichen Anforderungen möglichst rasch, effizient und unbürokratisch erfüllen können.
Seminarprogramm
Tag 1: Konstruieren sicherer Maschinen - Risikobeurteilung in der Praxis
Einführung und Überblick
- Die wichtige Rolle der Konstrukteure in den CE-Prozessen.
- Einführungsbeispiel: Warum scheinbar gute Lösungen nicht immer die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.
- Gesetzlich geforderte Risikobeurteilung: WER muss WANN WAS machen?
- Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen: Maschinenbau, Steuerungsbau, techn. Dokumentation,...
- Sicherheit entsteht (meist) im Team: Wichtige Schnittstellen zu Sublieferanten und Kunden.
- Was bedeutet "Integration der Sicherheit"?
- Welche Normen unterstützen bei der sicheren Konstruktion? Müssen diese angewandt werden?
- Vorsicht beim Delegieren von Konstruktionsarbeiten oder Risikobeurteilungen an Dritte!
- Achtung! Die Konstruktion muss sich am Gesetz orientieren, nicht (nur) an den Kundenanforderungen!
Systematische Risikobeurteilung nach EN ISO 12100
- Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 - Wie die gesetzlichen Anforderungen möglichst effizient erfüllt werden!
- Was bei der "vorhersehbaren Fehlanwendung" alles beachtet werden muss - und was nicht.
- Bild 1 aus EN ISO 12100 als perfekter Leitfaden durch die Risikobeurteilung und Risikominderung.
- Zusammenhänge zwischen EN ISO 12100 und den Steuerungsbaunormen EN ISO 13849-1 und EN ISO 13849-2.
Technische und konstruktive Anforderungen
- Welche technischen Anforderungen gesetzlich gefordert sind.
- Strategien zur "inhärent sicheren Konstruktion".
- Warum nicht trennende Schutzeinrichtungen (z.B. Lichtvorhänge) nicht immer geeignet sind, die erforderliche Risikominderung zu erreichen.
- Berechnungsbeispiel zu berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen (BWS).
- Worauf Sie bei der Auswahl von Schutzeinrichtungen (trennend oder nicht trennend) achten sollten.
- Wann Schutzeinrichtungen verriegelt sein müssen - wann Zuhaltungen benötigt werden.
Anhand mehrerer Übungen und Beispiele lernen Sie die praktische Vorgehensweise, wie Sie relevante Gefährdungen im Konstruktionsprozess pragmatisch identifizieren, die damit verbundenen Risiken einschätzen und daraus die geeigneten (und wirtschaftlich vertretbaren) Lösungen zur Risikominderung auswählen und dokumentieren.
Sie erfahren, warum Konstrukteure teilweise dazu neigen, die sicherheitstechnischen Lösungen zu übertreiben und für ihr Unternehmen oder die Kunden dadurch mitunter hohe Kosten entstehen. Weniger ist oft mehr - aber nur nach dem gesetzlich erlaubten Konzept!
Tag 2: Effiziente CE-Kennzeichnung nach Maschinenrichtlinie/-verordnung
Beantwortung grundsätzlicher Fragen:
- Die zwei wichtigsten Punkte zur effizienten Umsetzung der Anforderungen der Maschinenrichtlinie/-verordnung.
- Welche Gefahren bestehen im Falle der Nichteinhaltung der Maschinenrichtlinie?
- Wodurch entstehen hohe "CE-Kosten" und wie können diese reduziert werden?
- Wer unterschreibt die Konformitätserklärung? Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?
- Ist es sinnvoll, einen für die CE-Kennzeichnung "Zuständigen" zu installieren, z. B. einen CE-Koordinator oder CE-Beauftragten?
- Warum diese Personen in der Regel nicht für alle Konstruktionsdetails die Verantwortung übernehmen können und die Konstrukteure in der Pflicht bleiben.
- In welchen Fällen sich der Einsatz externer Dienstleister lohnen kann, wofür sie die Verantwortung übernehmen können und wofür nicht.
Schritt für Schritt zur CE-Kennzeichnung - Rechtssicher und systematisch:
- Effizienter Projektstart: Warum es wichtig ist, die "Grenzen der Maschine" möglichst frühzeitig festzulegen.
- Einstufung des Produkts im Sinne der Maschinenrichtlinie: Maschine, unvollständige Maschine, auswechselbare Ausrüstung,...
- Wann wird aus mehreren unabhängigen Maschinen eine "Gesamtheit von Maschinen"?
- Welche Richtlinien müssen zusätzlich zur Maschinenrichtlinie beachtet werden?
- Harmonisierte Normen: Was bedeutet "Konformitätsvermutung"?
- Kurze Wiederholung: Risikobeurteilung in der Praxis (Details werden am 1. Seminartag vermittelt).
- Technische Unterlagen zusammenstellen: Inhalt, sprachliche Anforderungen, Bedeutung bei Beanstandungen von Behörden und Gerichten.
- Warum es wichtig ist, auch die formalen Anforderungen (Sprache, Form, ...) der Betriebsanleitung und Montageanleitung zu beachten.
Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen oder Sublieferanten:
- Prüfpflichten bei der Beschaffung von Maschinen und Komponenten
- Was Verkaufsprospekte mit Produkthaftung zu tun haben.
- Können Käufer auf CE vertrauen?
- Umbau von Maschinen: Wann liegt eine wesentliche Veränderung vor?
- Welche Schnittstellen bestehen zwischen den an einem Projekt beteiligten Abteilungen oder Unternehmen (v. a. im Industrieanlagenbau)?
Diskussionen, Übungen und Beispiele beleben den Seminarablauf.
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Seminar: Ausbildung zum CE-Koordinator / CE-Beauftragten nach Maschinenrichtlinie/-verordnung - 2473-ÖF - 10.11.2026
Die Praxis hat gezeigt, dass die Anforderungen zur CE-Kennzeichnung in vielen Unternehmen nur dann befolgt werden, wenn sich eine Person um die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kümmert. In der Industrie haben sich für die Rolle dieser Person verschiedene Namen entwickelt, wie zum Beispiel: CE-Beauftragter, CE-Koordinator, CE-Manager oder Compliancemanager. Wichtiger wie die Bezeichnung der Stelle sind die Aufgaben, die ein "Zuständiger" wahrnehmen soll.
Die Praxis hat gezeigt, dass die Anforderungen zur CE-Kennzeichnung in vielen Unternehmen nur dann befolgt werden, wenn sich eine Person um die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kümmert. In der Industrie haben sich für die Rolle dieser Person verschiedene Namen entwickelt, wie zum Beispiel: CE-Beauftragter, CE-Koordinator, CE-Manager oder Compliancemanager. Wichtiger wie die Bezeichnung der Stelle sind die Aufgaben, die ein "Zuständiger" wahrnehmen soll.
Die wichtigste Aufgabe des CE-Koordinators / CE-Beauftragten liegt darin, dafür zu sorgen, dass die Erzeugnisse, die in den Verkehr gebracht werden, den einschlägigen gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Während sich einige Unternehmen beharrlich weigern die Richtlinien umzusetzen, treiben andere einen überhöhten Aufwand. Leider werden die gesetzlichen Anforderungen aber dennoch häufig nicht erfüllt, was sich aber erst im Schadensfall herausstellt. Das größte Unternehmensrisiko lauert in diesem Fall übrigens nicht durch das Strafrecht sondern zum Beispiel durch
- Verzögerungen bei Inbetriebnahmen und Abnahmen
- Reklamationen von Kunden
- Nachbesserungen oder Rückrufen
- den Verlust der Versicherungsdeckung
Ziel unserer Ausbildung zum CE-Koordinator bzw. CE-Beauftragten ist es, die Teilnehmer so rasch als möglich dazu zu befähigen, dass sie alle in die Produktentstehungsprozesse involvierten Abteilungen so koordinieren, dass die gesetzlichen Anforderungen mit möglichst wenig Aufwand erledigt werden. Mit einigen Methoden lassen sich durch Standardisierungen von Lösungen und Prozessen die Engineering- und Dokumentationskosten sogar senken und die Engineeringqualität steigern.
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WEBINAR: Funktionale Sicherheit in der Softwareentwicklung nach EN ISO 13849 - 2447-WEB - 11.11.2026
Die Maschinenrichtlinie stellt konkrete Anforderungen an die "Sicherheit und Zuverlässigkeit von Steuerungen": "Steuerungen sind so zu konzipieren und zu bauen, dass es nicht zu Gefährdungssituationen kommt. Insbesondere müssen sie so ausgelegt und beschaffen sein, dass sie den zu erwartenden Betriebsbeanspruchungen und Fremdeinflüssen standhalten, ein Defekt der Hardware oder der Software der Steuerung nicht zu Gefährdungssituationen führt, Fehler in der Logik des Steuerkreises nicht zu Gefährdungssituationen führen sowie vernünftigerweise vorhersehbare Bedienungsfehler nicht zu Gefährdungssituationen führen".
Die Maschinenrichtlinie stellt konkrete Anforderungen an die "Sicherheit und Zuverlässigkeit von Steuerungen": "Steuerungen sind so zu konzipieren und zu bauen, dass es nicht zu Gefährdungssituationen kommt. Insbesondere müssen sie so ausgelegt und beschaffen sein, dass sie den zu erwartenden Betriebsbeanspruchungen und Fremdeinflüssen standhalten, ein Defekt der Hardware oder der Software der Steuerung nicht zu Gefährdungssituationen führt, Fehler in der Logik des Steuerkreises nicht zu Gefährdungssituationen führen sowie vernünftigerweise vorhersehbare Bedienungsfehler nicht zu Gefährdungssituationen führen".
Wie diese Anforderungen erfüllt werden, erläutern die für den Maschinen- und Anlagenbau besonders wichtigen Normen EN ISO 13849-1 und -2. Neben der Auswahl von Komponenten und deren Verkabelung (Hardware) spielt für die Sicherheit auch die Software eine immer stärkere Rolle!
Im 1-tägigen Seminar erfahren Sie, wie Sie die wesentlichen Anforderungen bei der Entwicklung von Anwendersoftware (Funktionsplan, Structured Text, AWL) berücksichtigen um eine lesbare, verständliche, testbare und wartbare Software zu entwickeln.
Seminarprogramm
Rechtliche und normative Zusammenhänge
- Maschinenrichtlinie: Verpflichtung zur Risikobeurteilung
- EN ISO 12100, Bild 1: Der 3-stufige iterative Prozess zur Risikominderung
- Von der Risikobeurteilung zu den wesentlichen Anforderungen sicherheitsbezogener Anwendersoftware gemäß EN ISO 13849-1 und -2
EN ISO 13849: Essentielles Wissen für Softwareentwickler
- Grundsätzliche Anforderungen an die Sicherheit von Steuerungen gemäß EN ISO 13849-1 und EN ISO 13849-2.
- Sicherheitsbezogene Anwendersoftware von Maschinen
- Softwarelebenszyklus (V-Modell)
- Structured Text (ST), Funktionsplan (FUP), Anweisungsliste (AWL) – Was Sie bei den unterschiedlichen Softwarearten beachten sollten.
- Softwarearchitektur
- Programmierrichtlinien
- Fehlervermeidende Maßnahmen – Wann sind z.B. Code-Reviews erforderlich?
- Spezifikation und Auslegung der Software
- Zusammenhang zwischen Embedded- und Anwendersoftware
- Testmaßnahmen
- Modifikation von Software
- Anforderung von Software an Standardkomponenten
- Technische Dokumentation
- Matrixmethode des IFA und SOFTEMA anhand eines Beispiels
Validierung sicherheitsbezogener Anwendersoftware
- Allgemeine Anforderungen der Validierung
- Softwareanalyse und Tests
- Validierungsplan
- Dokumentation
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Die Konferenz zur Maschinensicherheit - 11.11.2026
Agenda – Tag 1 - Mittwoch, 11. November 2026
CE in der täglichen Praxis – Koordination über Abteilungsgrenzen hinweg, Security von Maschinen und Anlagen – Wie Sie die Anforderung "Schutz gegen Korrumpierung" umsetzen. Wie viel Sicherheit ist angemessen – wieviel darf sie kosten?, Last Minute: Die wichtigsten Aspekte der neuen Maschinenverordnung.
Agenda – Tag 2 - Donnerstag, 12. November 2026
RoHS, REACH und Co. im Maschinenbau – Material Compliance in der Praxis, Digitalisierung und Digitaler Produktpass – Was auf die technische Redaktion wirklich zukommt. Produktbeobachtung & Gefahr Abwendung: Was und wie viel müssen Hersteller tun?, Retrofit, Umbau, wesentliche Veränderung – Alte und gebrauchte Maschinen jetzt und in Zukunft sicher betreiben.
Agenda – Tag 1 - Mittwoch, 11. November 2026
CE in der täglichen Praxis – Koordination über Abteilungsgrenzen hinweg, Security von Maschinen und Anlagen – Wie Sie die Anforderung "Schutz gegen Korrumpierung" umsetzen. Wie viel Sicherheit ist angemessen – wieviel darf sie kosten?, Last Minute: Die wichtigsten Aspekte der neuen Maschinenverordnung.
Agenda – Tag 2 - Donnerstag, 12. November 2026
RoHS, REACH und Co. im Maschinenbau – Material Compliance in der Praxis, Digitalisierung und Digitaler Produktpass – Was auf die technische Redaktion wirklich zukommt. Produktbeobachtung & Gefahr Abwendung: Was und wie viel müssen Hersteller tun?, Retrofit, Umbau, wesentliche Veränderung – Alte und gebrauchte Maschinen jetzt und in Zukunft sicher betreiben.
1. Tag - Mittwoch, 11. November 2026
ab 08:30 Uhr Get2gether & Anmeldung
09:00 - 09:15 Uhr Eröffnung und Begrüßung - Wolfgang Reich | IBF Solutions
09:15 - 10:15 Uhr CE in der täglichen Praxis – Koordination über Abteilungsgrenzen hinweg - Wolfgang Reich | IBF Solutions
- Welche Bereiche unternehmensweit von CE betroffen sind und welche Rolle CE‑Zuständigen (Koordinator, Beauftragter, ...) dabei spielen.
- So gelingt eine optimale Zusammenarbeit von Konstruktion und Entwicklung mit der technischen Redaktion.
- Die Rolle des Einkaufs und welche Auswirkung dies auf Konformität und mögliche Haftungen hat!
- Safety als Verkaufsargument bzw. Kostenfalle: Was der technische Vertrieb über CE und Safety wissen muss.
- Wie Cyber‑Security‑Anforderungen (aus Maschinenverordnung und Cyber Resilience Act) eine neue Form der Zusammenarbeit im CE‑Prozess notwendig machen.
- Change‑Management als Schlüssel für den reibungslosen Umstieg auf neue Anforderungen.
10:15 - 10:45 Uhr Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
10:45 - 12:15 Uhr Security von Maschinen und Anlagen – Wie Sie die Anforderung "Schutz gegen Korrumpierung" umsetzen - Andreas Willert | Pilz
- Welche Bereiche unternehmensweit von CE betroffen sind und welche Rolle CE‑Zuständigen (Koordinator, Beauftragter, ...) dabei spielen.
- So gelingt eine optimale Zusammenarbeit von Konstruktion und Entwicklung mit der technischen Redaktion.
- Die Rolle des Einkaufs und welche Auswirkung dies auf Konformität und mögliche Haftungen hat!
- Safety als Verkaufsargument bzw. Kostenfalle: Was der technische Vertrieb über CE und Safety wissen muss.
- Wie Cyber‑Security‑Anforderungen (aus Maschinenverordnung und Cyber Resilience Act) eine neue Form der Zusammenarbeit im CE‑Prozess notwendig machen.
- Change‑Management als Schlüssel für den reibungslosen Umstieg auf neue Anforderungen.
- Fragen und Antworten
12:15 - 13:30 Uhr Mittagspause & Besuch der Ausstellung
13:30 - 15:00 Uhr Wie viel Sicherheit ist angemessen – wieviel darf sie kosten? - Prof. Dr. Thomas Wilrich | Rechtsanwalt
- Wie weit das „Wirtschaftlichkeitsprinzip“ reicht – und wo seine Grenzen liegen.
- Das 3-stufige Konzept zur Risikominderung ist gesetzlich gefordert - warum Gerichte dies dennoch manchmal ignorieren.
- Wie der Stand der Technik als Maßstab für sichere und wirtschaftliche Lösungen dient.
- Warum die „Verhältnismäßigkeit“ für die Beurteilung von sicherheitstechnischen Maßnahmen besonders relevant ist.
- Nachweispflicht: Warum es sich lohnt, günstigere Lösungen lückenlos zu dokumentieren.
- Fünf Argumente, die zu bedenken sind – und die häufig gegen die Durchschlagskraft des Wirtschaftlichkeitsaspekts sprechen.
- Fragen und Antworten
15:00 - 15:30 Uhr Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
15:30 - 16:15 Uhr Last Minute: Die wichtigsten Aspekte der neuen Maschinenverordnung - Christian Aumann | IBF Solutions
- Welche konstruktiven und sicherheitstechnischen Anpassungen ergeben sich aus den neuen Anforderungen?
- Integration von Cybersicherheit und Künstlicher Intelligenz als feste Bestandteile der Risikobeurteilung.
- Welche Änderungen betreffen Inhalt und Digitalisierung der technischen Dokumentation?
- Wie verschieben sich Pflichten und Verantwortlichkeiten der Wirtschaftsakteure?
- Neue Optionen und Verfahren für die Konformitätsbewertung von Hochrisikomaschinen.
- Aktueller Stand der harmonisierten Normen und deren Bedeutung für die Anwendung der Maschinenverordnung.
- Fragen und Antworten
16:15 - ca. 16:30 Uhr Abschlussdialog und Beantwortung offener Fragen - Alle anwesenden Vortragenden und Fachleute
ab 18:00 Uhr Networking Night - Knüpfen Sie wertvolle Kontakte
IBF lädt alle Teilnehmenden der Fachkonferenz zu einem gemütlichen Abendessen in entspannter Atmosphäre ein.
2. Tag - Donnerstag, 12. November 2026
ab 08:00 Uhr Get2gether
09:00 - 09:15 Uhr Eröffnung des 2. Konferenztages - Wolfgang Reich | IBF Solutions
08:35 - 10:00 Uhr RoHS, REACH und Co. im Maschinenbau – Material Compliance in der Praxis - Kathrin Schneikert | NovaLoop
- Material-Compliance ist eine grundlegende Voraussetzung für den Marktzugang.
- RoHS: Warum auch Maschinen im Anwendungsbereich sein können
- Daten, Dokumentation, Lieferkette: REACH- und POP-Anforderungen praktikabel erfüllen
- Was kommt nach der SCIP‑Datenbank: warum Materialdaten ein Schlüsselfaktor für den Markt von morgen sind!
- OMNIBUS‑Pakete: Welche Erleichterungen und Nebenwirkungen Unternehmen künftig erwartet
- Praxisempfehlungen zur Implementierung in die Compliance Prozesse
- Fragen und Antworten
10:00 - 10:30 Uhr Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
10:30 - 12:00 Uhr Digitalisierung und Digitaler Produktpass – Was auf die technische Redaktion wirklich zukommt - Ludger Bruns | GDS
- Die Technische Dokumentation entwickelt sich vom klassischen Papierhandbuch zur vollständig digitalen Informationsplattform.
- Schneller, vernetzter, automatisierbarer: von der digitalen Betriebsanleitung über den Digitalen Produktpass bis hin zum digitalen Typenschild.
- Mit dem Digitalen Produktpass (DPP) rücken Datenqualität, klare Strukturen und laufende Aktualität in den Mittelpunkt.
- Lieferantenkommunikation wird zum festen Bestandteil der Product‑Compliance – und zur wichtigen Datenquelle für die Technische Dokumentation. Maschinenverordnung und Cyber Resilience Act erweitern den Dokumentationsumfang um Themen wie Konfiguration, Patches, Updates und Cybersecurity‑Nachweise.
- Technische Redaktionen müssen Prozesse, Tools und Datenstrategien frühzeitig modernisieren, um den neuen Anforderungen.
- Fragen und Antworten
12:00 - 13:15 Uhr Mittagspause & Besuch der Ausstellung
13:15 - 14:45 Uhr Produktbeobachtung & Gefahr Abwendung: Was und wie viel müssen Hersteller tun? - Dr. Gerhard Wiebe | Produktkanzlei
- Produktbeobachtung als gesetzliche Verpflichtung – heute bereits verankert und durch die neue MVO nochmals gestärkt.
- Aktive vs. passive Produktbeobachtung: Warum reines Beschwerdemanagement nicht genügt.
- Risikoorientierte Stichproben: Wie Menge, Gefahrenpotenzial und Einsatzumgebung bestimmen, wie viel Sie prüfen müssen.
- Rückrufkompetenz: Wie Sie erkennen, wann ein Rückruf notwendig ist – und welche zusätzlichen Pflichten im Krisenfall greifen.
- Behördenkommunikation: Wann und wie Hersteller Behörden über sicherheitsrelevante Vorkommnisse und mögliche Rückrufe informieren müssen.
- Haftungsrisiken für Hersteller: Was droht, wenn Produktbeobachtungspflichten vernachlässigt werden?
- Fragen und Antworten
14:45 - 15:15 Uhr Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
15:15 - 16:15 Uhr Retrofit, Umbau, wesentliche Veränderung – Alte und gebrauchte Maschinen jetzt und in Zukunft sicher betreiben - Christian Aumann und Wolfgang Reich | IBF Solutions
- Austausch, Retrofit oder Umbau: Wann eine Modernisierung einer alten Maschine zur Wesentlichen Veränderung wird.
- Betreiber, Dienstleister oder Originalhersteller: Wer in der Praxis welche Herstellerpflichten übernehmen kann.
- Wesentliche Veränderung erstmals europaweit geregelt: Was sich durch die Maschinenverordnung ändern wird.
- Was der Stand der Technik für den sicheren Betrieb von Maschinen bedeutet und welche Betreiberpflichten sich daraus ergeben.
- Digitaler Retrofit: Was Sie bei der Modernisierung von Software, Steuerungen und vernetzten Komponenten unbedingt beachten müssen.
- Keine Wesentliche Veränderung nach Maschinenverordnung - aber wie ordnen andere EU-Verordnungen wie der Cyber Resilience Act (CRA) solche Umbauten ein?
- Fragen und Antworten
16:15 - ca. 16:30 Uhr Abschlussdialog und Beantwortung offener Fragen - Alle anwesenden Vortragenden und Fachleute
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Seminar: Effiziente CE-Kennzeichnung nach Niederspannungsrichtlinie - 2548-ÖF - 11.11.2026
In nur einem Tag erfahren Sie, wie Sie die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie möglichst effizient erfüllen und was Sie im Rahmen der Risikobeurteilungen konkret tun und dokumentieren müssen.
In nur einem Tag erfahren Sie, wie Sie die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie möglichst effizient erfüllen und was Sie im Rahmen der Risikobeurteilungen konkret tun und dokumentieren müssen.
Im Seminar zur Niederspannungsrichtlinie erhalten Sie Antworten auf diese und weitere Fragen:
- Welche Anforderungen müssen Hersteller von elektrischen Geräten im Sinne der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU erfüllen?
- Welche Nachweisdokumente müssen erstellt werden?
- Warum muss seit der neuen Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU nun auch eine "geeignete Risikoanalyse und -bewertung" durchgeführt werden, und wie läuft das in der Praxis ab?
Seminarprogramm
Beantwortung grundsätzlicher Fragen
- Welche elektrischen Erzeugnisse fallen unter die Niederspannungsrichtlinie?
- Warum die Niederspannungsrichtlinie auch für Eigenbau-Geräte relevant ist. - Wichtige Schnittstelle zum Arbeitsschutz!
- Warum insbesondere die RoHS-Richtlinie 2011/65/EU zusätzlich zur Niederspannungsrichtlinie beachtet werden sollte.
- In welchen Fällen neben der Niederspannungsrichtlinie weitere EU-Richtlinien parallel gelten können.
- Abgrenzung zwischen den Produkten Maschinenrichtlinie und Niederspannungsrichtlinie.
- Welche Gefahren bestehen im Falle der Nichteinhaltung der Niederspannungsrichtlinie?
Umsetzung in der Praxis
- Das Ziel nicht aus den Augen verlieren: Konstruktion und Herstellung von sicheren elektrischen Betriebsmitteln.
- WER im Konformitätsbewertungsverfahren WANN WAS machen muss.
- Warum die Grenzen des Betriebsmittels möglichst frühzeitig festgelegt werden sollten.
- Wer im Unternehmen darf / soll / muss die Konformitätserklärung unterschreiben?
Risikobeurteilung nach Niederspannungsrichtlinie
- Gegenüberstellung von CENELEC Guide 32 und EN ISO 12100.
- Warum auch nichtelektrische Gefährdungen (mechanische, thermische, ergonomische, ...) beachtet werden müssen.
- Beispiele aus dem Schaltschrankbau
- Welche Zusammenhänge bestehen zwischen der CE-Kennzeichnung und dem Normenwesen?
- Basisüberblick über die wichtigsten Normen für den Schaltschrankbau: EN 60204-1, EN 61439-1+2
- Beispiele aus EN 61010-1 (Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Regel-, und Laborgeräte)
- Überblick über weitere harmonisierte europäische Normen zu anderen elektrischen Betriebsmitteln
- Wie die gesetzlich geforderten Dokumentationen gewinnbringend erstellt werden können und wie sie in zukünftigen Projekten zur Kostenreduktion beitragen können.
Für Diskussionen, individuelle Fragen und Übungen sind Zeiten reserviert.
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Seminar: Ausbildung zum CE-Koordinator / CE-Beauftragten nach Niederspannungsrichtlinie - 2474-ÖF - 11.11.2026
Die Praxis hat gezeigt, dass die Anforderungen zur CE-Kennzeichnung in vielen Unternehmen nur dann befolgt werden, wenn sich eine Person um die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kümmert. In der Industrie haben sich für die Rolle dieser Person verschiedene Namen entwickelt, wie zum Beispiel: CE-Beauftragter, CE-Koordinator, CE-Manager oder Compliancemanager. Wichtiger wie die Bezeichnung der Stelle sind die Aufgaben, die ein "Zuständiger" wahrnehmen soll.
Die Praxis hat gezeigt, dass die Anforderungen zur CE-Kennzeichnung in vielen Unternehmen nur dann befolgt werden, wenn sich eine Person um die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen kümmert. In der Industrie haben sich für die Rolle dieser Person verschiedene Namen entwickelt, wie zum Beispiel: CE-Beauftragter, CE-Koordinator, CE-Manager oder Compliancemanager. Wichtiger wie die Bezeichnung der Stelle sind die Aufgaben, die ein "Zuständiger" wahrnehmen soll.
Seminarprogramm
Beantwortung grundsätzlicher Fragen
- Welche elektrischen Erzeugnisse fallen unter die Niederspannungsrichtlinie?
- Warum die Niederspannungsrichtlinie auch für Eigenbau-Geräte relevant ist. - Wichtige Schnittstelle zum Arbeitsschutz!
- Warum insbesondere die RoHS-Richtlinie 2011/65/EU zusätzlich zur Niederspannungsrichtlinie beachtet werden sollte.
- In welchen Fällen neben der Niederspannungsrichtlinie weitere EU-Richtlinien parallel gelten können.
- Abgrenzung zwischen den Produkten Maschinenrichtlinie und Niederspannungsrichtlinie.
- Welche Gefahren bestehen im Falle der Nichteinhaltung der Niederspannungsrichtlinie?
Umsetzung in der Praxis
- Das Ziel nicht aus den Augen verlieren: Konstruktion und Herstellung von sicheren elektrischen Betriebsmitteln.
- WER im Konformitätsbewertungsverfahren WANN WAS machen muss.
- Warum die Grenzen des Betriebsmittels möglichst frühzeitig festgelegt werden sollten.
- Wer im Unternehmen darf / soll / muss die Konformitätserklärung unterschreiben?
Risikobeurteilung nach Niederspannungsrichtlinie
- Gegenüberstellung von CENELEC Guide 32 und EN ISO 12100.
- Warum auch nichtelektrische Gefährdungen (mechanische, thermische, ergonomische, ...) beachtet werden müssen.
- Beispiele aus dem Schaltschrankbau
- Welche Zusammenhänge bestehen zwischen der CE-Kennzeichnung und dem Normenwesen?
- Basisüberblick über die wichtigsten Normen für den Schaltschrankbau: EN 60204-1, EN 61439-1+2
- Beispiele aus EN 61010-1 (Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Regel-, und Laborgeräte)
- Überblick über weitere harmonisierte europäische Normen zu anderen elektrischen Betriebsmitteln
- Wie die gesetzlich geforderten Dokumentationen gewinnbringend erstellt werden können und wie sie in zukünftigen Projekten zur Kostenreduktion beitragen können.
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WEBINAR: Sicherer Schaltschrankbau nach EN 61439 - 2477-WEB - 12.11.2026
In diesem 1-tägigen Seminar erhalten Sie praxisgerechte Interpretationen der Anforderungen von EN 61439 zur normengerechten Konstruktion von Schaltschränken und Schaltanlagen.
In diesem 1-tägigen Seminar erhalten Sie praxisgerechte Interpretationen der Anforderungen von EN 61439 zur normengerechten Konstruktion von Schaltschränken und Schaltanlagen.
Dieses Praxis-Seminar vermittelt den Teilnehmern das notwendige Wissen, um sichere Schaltschränke (Schaltanlagen, Schaltgerätekombinationen) entsprechend der harmonisierten Norm EN 61439-1 (VDE 0660-600) und den zugehörigen Produktnormen zu bauen. Der Fokus des Seminars liegt auf den konkreten technischen Anforderungen an sichere Schaltschränke.
Seminarprogramm
Kurzüberblick rechtlicher und normativer Zusammenhänge
- CE-Kennzeichnung: Diese Richtlinien müssen Sie beim Schaltschrankbau beachten.
- Planer – Hersteller – Lieferant: Wer hat in der Supply-Chain welche Pflichten.
- Neuerungen durch die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU – Wie sieht eine „Risikoanalyse“ für Schaltschränke aus?
- Schaltschrank als Sicherheitsbauteil? Objektive Übersicht zu unterschiedlichen Meinungen – und worauf es in der Praxis wirklich ankommt.
- Zusammenhang und Abgrenzung mit anderen relevanten Normen, insbesondere EN 60204-1 (el. Ausrüstung von Maschinen) und EN ISO 13849-1/2 (sichere Steuerungen)
EN 61439 in der Praxis – Technische Anforderungen an den Schaltschrank
- Festigkeit von Werkstoffen und Teilen inkl. mechanischer Festigkeit
- Schutzart von Gehäusen
- Luft- und Kriechstrecken
- Schutz gegen elektrischen Schlag (direktes Berühren, indirektes Berühren)
- Einbau von Betriebsmitteln
- Stromkreise innerhalb des Schaltschrankes - Dimensionierung
- Hitzeentwicklung und Wärmeabfuhr – Methoden zur Messung und Berechnung
- Isolationseigenschaften und Kurzschlussfestigkeit
- Elektromagentische Verträglichkeit (EMV) im Schaltschrank
Bauartnachweis und Stücknachweis
- Worin unterscheiden sie sich voneinander?
- Wozu dienen Bauart- und Stücknachweis?
- Von wem wird welcher Nachweis durchgeführt?
- Zu welcher Phase im Prozess werden Bauart- und Stücknachweis durchgeführt?
- Möglichkeiten zur Durchführung eines Bauartnachweises (Prüfung, Vergleich, Begutachtung)
Praxisempfehlungen für typische Situationen im Schaltschrankbau
- Systematisch beginnen: IEC/TR 61439-0 sowie Anhang C aus EN 61439-1 als Vorlage zur Abstimmung der technischen Merkmale zwischen Schaltschrankbauer und Anwender
- Geteilte Nachweisverantwortung: die Unterschiede der Rollen „ursprünglicher Hersteller“, „Hersteller“, „Anwender“ verstehen und im Projekt anwenden
- Umbau und Erweiterung bestehender Schaltgerätekombinationen – Warum ein Umbau eine „wesentliche Veränderung“ einer gesteuerten Maschine darstellen kann und was dies in der Praxis bedeutet.
Beispiele für die Auswahl und technische Dimensionierung von Schutzmaßnahmen zum:
- Schutz bei indirektem Berühren (Fehler-Schutz)
- Schutz gegen direktes Berühren (Basis-Schutz)
- Schutz gegen direktes und indirektes Berühren
Erforderliche Nachweisdokumente und Benutzerinformationen
- Welche Angaben müssen auf ein Typenschild? (Mindestvorgaben aus Richtlinien und zusätzliche Angaben aus zutreffenden Normen)
- Wer (Hersteller, Planer, Zusammenbauer) muss wann welche Dokumente (aufgrund welcher gesetzlichen Vorschriften) erstellen?
- Welche Angaben in Betriebsanleitungen bzw. Begleitdokumentationen enthalten sein müssen.
Fragen und Diskussion
Ihre individuellen Fragen beleben den Seminarablauf und erhöhen den Praxisbezug dieses Seminars.
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Seminar: CE perfekt organisieren - Der CE-Koordinator/ CE-Beauftragte in der Praxis - 2201-ÖF - 12.11.2026
Im 1-tägigen PraxisWORKSHOP erfahren Sie, wie durch die Schaffung eines CE-Koordinators, CE-Beauftragten, CE-Managers, .... Unternehmensprozesse optimal gestaltet werden. Neben Vorträgen durch die Referenten arbeiten die Teilnehmer an Dokumenten für die konkrete CE-Umsetzung im eigenen Unternehmen.
Im 1-tägigen PraxisWORKSHOP erfahren Sie, wie durch die Schaffung eines CE-Koordinators, CE-Beauftragten, CE-Managers, .... Unternehmensprozesse optimal gestaltet werden. Neben Vorträgen durch die Referenten arbeiten die Teilnehmer an Dokumenten für die konkrete CE-Umsetzung im eigenen Unternehmen.
Seminarprogramm
Rechtliche Aspekte:
- CE-Koordinator, CE-Beauftragter, CE-Manager,... - Namen sind unwichtig - das Ergebnis zählt!
- Die Rolle des CE-Koordinators bzw. CE-Beauftragten. Welche Aufgaben sie nicht übernehmen sollten!
- Die rechtliche Bedeutung von Arbeitsverträgen, Stellenbeschreibungen sowie Arbeits- und Betriebsanweisungen.
- Achtung vor "gelebter Organisation": CE-Zuständiger, ohne es zu wissen!
- Wie Sie mit Ihrer Unterschrift Verantwortung übernehmen: Wichtige Unterscheidung von Freigabedokumenten und Formalitäten (z.B. Konformitätserklärung, Risikobeurteilung,...)
- Vorsicht beim Delegieren von Aufgaben: Häufige Fehler und deren Konsequenzen. Die 10 Regeln des rechtssicheren Delegierens.
- Wie Sie sich persönlich und Ihr Unternehmen gegen Haftungsfälle schützen können.
- Interessante Urteile zur (strafrechtlichen) Produkthaftung
Einführung und Überblick
- Kurzüberblick: Abteilungsübergreifende Anforderungen der Maschinen- und Niederspannungsrichtlinie
- In welchen Situationen die Schaffung einer eigenen Stelle wirtschaftlich sinnvoll ist.
- Wichtige Unterscheidung der konkreten Rolle:
- Der CE-Koordinator / CE-Beauftragter auf Unternehmensebene
- Der CE-Koordinator / CE-Beauftragter auf Projektebene
CE erfolgreich in Ihre Unternehmensprozesse implementieren:
- Zusammenhänge zwischen CE und Qualitätsmanagement
- Erfüllung "gesetzlicher und behördlicher Anforderungen" als Anforderung aus ISO 9001.
- Stakeholdermanagement: Identifizieren der "interessierten Parteien"
- Anwenden von prozessorientierten Ansätzen
- Schnittstellen zwischen Konstruktion, Fertigung, Vertrieb und Einkauf optimal koordinieren.
- Wie Unternehmen bei geänderten Anforderungen (z.B. aufgrund von Terminverschiebungen) den Überblick bewahren.
- Effiziente und zweckmäßige Wissensvermittlung in der Organisation - es kann und muss nicht jeder alles wissen!
- Achtung: Compliance bleibt Chefsache - Executive Summary an die Geschäftsleitung bzw. Vorgesetzte
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WEBINAR: Safexpert Anwenderschulung - 2511-WEB - 12.11.2026
In dieser 2-tägigen Schulung lernen Sie wertvolle Features kennen, die Sie digital dabei unterstützen, in CE-Prozessen viel Zeit zu sparen und Konstruktions- und Dokumentationsfehler zu vermeiden.
In dieser 2-tägigen Schulung lernen Sie wertvolle Features kennen, die Sie digital dabei unterstützen, in CE-Prozessen viel Zeit zu sparen und Konstruktions- und Dokumentationsfehler zu vermeiden.
Ein optimal eingerichtetes System sowie die Kenntnisse über die Anwendungsbereiche von Safexpert unterstützen bei der effizienten CE-Kennzeichnung. Die Risikobeurteilung kann wesentlich rascher und sicherer durchgeführt werden.
Ziel dieser Schulung ist es, diese Fähigkeiten zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen auch in der Lage sein, andere Anwender bei der Benutzung von Safexpert zu unterstützen oder im eigenen Unternehmen Safexpert-Anwenderschulungen durchzuführen (Multiplikatoren). Jeder Teilnehmer arbeitet an einem eigenen PC mit vorinstalliertem Safexpert.
Inhalte der Schulung
- Erstellen von Projekten und Vorlagenprojekten
- Systematische Risikobeurteilung und Risikominderung mit Schnittstellenbetrachtung in Anlagenprojekten
- Branchenspezifische Lösungen mit Safexpert
- Prüf- und Abnahme-Assistent
- Normendatenbank optimal einrichten
- Praxiserfahrungen, Fragen und Diskussionen beleben den Schulungsablauf
Seminarprogramm
Erste Schritte und effiziente Anwendung von Safexpert
Die Inhalte richten sich an Safexpert-Anwender, die am Produktentstehungsprozess beteiligt sind. Damit Sie ihr spezifisches Know-how für den jeweiligen Handlungsschritt mit Safexpert umsetzen können, lernen Sie:
- Grundlagen der CE-Kennzeichnung
- (kurze Einführung - Details dazu werden in unserem speziellen Seminar „Effiziente CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung von Maschinen und Anlagen" vermittelt)
- CE-Kennzeichnung mit Safexpert - Konzept und Aufbau
- Projekte übersichtlich strukturieren und verwalten - Vorlagenprojekte erstellen
- Zentrales Verwalten von Dateien (z.B. Technische Spezifikationen, Zuliefererdokumentation, etc.)
- Normenmanagement und Aktualisierungsprozesse mit Safexpert
- Volltextsuche in über 60 Europäischen Normen
- Systematische Risikobeurteilung (EN ISO 12100:2010)
- Darstellung der Risikobeurteilung in verschiedenen Ansichten (zur maximalen Übersicht)
Safexpert effizient nutzen
- Anwendung von C-Normen für branchenspezifische Lösungen mit Safexpert
- (kurze Einführung: Detaillierte Schulungen oder WEB-Beratungen werden bei Bedarf individuell angeboten)
- Schnittstellenbetrachtung der Risikobeurteilung(en) in Anlagenprojekten
- Angewandte Normen in Maßnahmen
- Auswahl sicherheitsbezogener Teile von Steuerungen, Stücklisten (erforderlicher Performance Level nach EN ISO 13849-1, erforderlicher SIL nach EN 62061)
- Piktogramme komfortabel in die Risikominderung einbinden - Piktogrammliste erstellen
- Bibliotheken anlegen und verwenden (Gefahrenbeschreibungen, Maßnahmenbeschreibungen, etc.)
- Schnittstelle Risikobeurteilung - Betriebsanleitung: Arbeiten mit dem Betriebsanleitungs-Assistenten
- Zusammenstellung der Technischen Unterlagen / Betriebsanleitung anhand von Checklisten
- Statusprüfungen: Welche Punkte sind noch offen? Ist die CE-Kennzeichnung möglich? Kann die Konformitäts- oder Einbauerklärung unterzeichnet werden?
Alle Personen, die mit Safexpert arbeiten, sollten stets auf aktuelle und für das jeweilige Unternehmen besonders wichtige Systemdaten zurückgreifen können. Daher erfahren Sie abschließend, welche Einstellungen in Safexpert besonders wichtig sind:
- Grundeinstellungen vornehmen: Hersteller, Unterzeichner der EG-Erklärung,...
- Normendatenbank optimal einrichten und aktualisieren
- Firmenspezifische Anpassung von Berichten, Unternehmenslogo einfügen
- Bewährte Lösungen in der Maßnahmenbibliothek hinterlegen - Bibliotheken verwalten und aktualisieren (Beschreibungs-, Maßnahmenbibliothek)
Tipp: Safexpert Administratoren erhalten in unseren kostenlosen Lernvideos hilfreiche Unterstützung zur Einrichtung und Verwaltung des Systems. Zu den Lernvideos für Safexpert-Admins.
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Safexpert Anwenderschulung - 2511-ÖF - 12.11.2026
In dieser 2-tägigen Schulung lernen Sie wertvolle Features kennen, die Sie digital dabei unterstützen, in CE-Prozessen viel Zeit zu sparen und Konstruktions- und Dokumentationsfehler zu vermeiden.
In dieser 2-tägigen Schulung lernen Sie wertvolle Features kennen, die Sie digital dabei unterstützen, in CE-Prozessen viel Zeit zu sparen und Konstruktions- und Dokumentationsfehler zu vermeiden.
Ein optimal eingerichtetes System sowie die Kenntnisse über die Anwendungsbereiche von Safexpert unterstützen bei der effizienten CE-Kennzeichnung. Die Risikobeurteilung kann wesentlich rascher und sicherer durchgeführt werden.
Ziel dieser Schulung ist es, diese Fähigkeiten zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen auch in der Lage sein, andere Anwender bei der Benutzung von Safexpert zu unterstützen oder im eigenen Unternehmen Safexpert-Anwenderschulungen durchzuführen (Multiplikatoren). Jeder Teilnehmer arbeitet an einem eigenen PC mit vorinstalliertem Safexpert.
Inhalte der Schulung
- Erstellen von Projekten und Vorlagenprojekten
- Systematische Risikobeurteilung und Risikominderung mit Schnittstellenbetrachtung in Anlagenprojekten
- Branchenspezifische Lösungen mit Safexpert
- Prüf- und Abnahme-Assistent
- Normendatenbank optimal einrichten
- Praxiserfahrungen, Fragen und Diskussionen beleben den Schulungsablauf
Seminarprogramm
Erste Schritte und effiziente Anwendung von Safexpert
Die Inhalte richten sich an Safexpert-Anwender, die am Produktentstehungsprozess beteiligt sind. Damit Sie ihr spezifisches Know-how für den jeweiligen Handlungsschritt mit Safexpert umsetzen können, lernen Sie:
- Grundlagen der CE-Kennzeichnung
- (kurze Einführung - Details dazu werden in unserem speziellen Seminar „Effiziente CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung von Maschinen und Anlagen" vermittelt)
- CE-Kennzeichnung mit Safexpert - Konzept und Aufbau
- Projekte übersichtlich strukturieren und verwalten - Vorlagenprojekte erstellen
- Zentrales Verwalten von Dateien (z.B. Technische Spezifikationen, Zuliefererdokumentation, etc.)
- Normenmanagement und Aktualisierungsprozesse mit Safexpert
- Volltextsuche in über 60 Europäischen Normen
- Systematische Risikobeurteilung (EN ISO 12100:2010)
- Darstellung der Risikobeurteilung in verschiedenen Ansichten (zur maximalen Übersicht)
Safexpert effizient nutzen
- Anwendung von C-Normen für branchenspezifische Lösungen mit Safexpert
- (kurze Einführung: Detaillierte Schulungen oder WEB-Beratungen werden bei Bedarf individuell angeboten)
- Schnittstellenbetrachtung der Risikobeurteilung(en) in Anlagenprojekten
- Angewandte Normen in Maßnahmen
- Auswahl sicherheitsbezogener Teile von Steuerungen, Stücklisten (erforderlicher Performance Level nach EN ISO 13849-1, erforderlicherSIL nach EN 62061)
- Piktogramme komfortabel in die Risikominderung einbinden - Piktogrammliste erstellen
- Bibliotheken anlegen und verwenden (Gefahrenbeschreibungen, Maßnahmenbeschreibungen, etc.)
- Schnittstelle Risikobeurteilung - Betriebsanleitung: Arbeiten mit dem Betriebsanleitungs-Assistenten
- Zusammenstellung der Technischen Unterlagen / Betriebsanleitung anhand von Checklisten
- Statusprüfungen: Welche Punkte sind noch offen? Ist die CE-Kennzeichnung möglich? Kann die Konformitäts- oder Einbauerklärung unterzeichnet werden?
Alle Personen, die mit Safexpert arbeiten, sollten stets auf aktuelle und für das jeweilige Unternehmen besonders wichtige Systemdaten zurückgreifen können. Daher erfahren Sie abschließend, welche Einstellungen in Safexpert besonders wichtig sind:
- Grundeinstellungen vornehmen: Hersteller, Unterzeichner der EG-Erklärung,...
- Normendatenbank optimal einrichten und aktualisieren
- Firmenspezifische Anpassung von Berichten, Unternehmenslogo einfügen
- Bewährte Lösungen in der Maßnahmenbibliothek hinterlegen - Bibliotheken verwalten und aktualisieren (Beschreibungs-, Maßnahmenbibliothek)
Tipp: Safexpert Administratoren erhalten in unseren kostenlosen Lernvideos hilfreiche Unterstützung zur Einrichtung und Verwaltung des Systems. Zu den Lernvideos für Safexpert-Admins.
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WEBINAR: Elektrische Ausrüstung von Maschinen nach EN 60204 - 2405-WEB - 17.11.2026
In diesem 2-tägigen Seminar erhalten Sie praxisgerechte Interpretationen der Anforderungen von EN 60204-1 zur normgerechten Konstruktion und Gestaltung von Maschinen.
In diesem 2-tägigen Seminar erhalten Sie praxisgerechte Interpretationen der Anforderungen von EN 60204-1 zur normgerechten Konstruktion und Gestaltung von Maschinen.
Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG enthält in Anhang I, Abschnitt 1.5.1 konkrete gesetzliche Anforderungen an elektrische Ausrüstungen von Maschinen:
"Eine mit elektrischer Energie versorgte Maschine muss so konstruiert, gebaut und ausgerüstet sein, dass alle von Elektrizität ausgehenden Gefährdungen vermieden werden oder vermieden werden können."
Die harmonisierte europäische Basisnorm EN 60204-1 (VDE 0113-1) bietet Konstrukteuren und Planern elektrischer, elektronischer und programmierbarer elektronischer Ausrüstungen und Systeme die optimale Unterstützung, wie diese Anforderungen in der Praxis möglichst effizient erfüllt werden können. Zusätzlich erfahren Sie in diesem Seminar, worauf bei Instandhaltungsarbeiten oder bei Umbauarbeiten unbedingt geachtet werden sollte.
Seminarprogramm
Rechtliche und normative Zusammenhänge
Zusammenhang zwischen der Maschinenrichtlinie, Niederspannungsrichtlinie
Der 3-stufige iterative Prozess zur Risikominderung entsprechend EN ISO 12100, Bild 1
Zusammenarbeit von Maschinenbau, Elektrotechnik und Steuerungsbau:
- Wer bzw. welche Abteilung ist im Zusammenhang mit der CE-Kennzeichnung wofür verantwortlich?
- In welchen Fällen benötigen Schaltschränke eine eigene Konformitätserklärung und nach welchen Richtlinien?
- Unterschiede zwischen externen Lieferanten und internen Abteilungen.
Zusammenhang zwischen EN 60204-1 und EN ISO 13849, Teile 1 und 2 (Performance Level und Validierung).
Beachten Sie bitte unser Spezialseminar: Auslegung sicherer Steuerungen nach EN ISO 13849-1 und -2
EN 60204-1 Einführung
- EN 60204-1, Bild 1: Überblick der elektrotechnischen Anforderungen anhand des Blockdiagramms einer typischen Maschine
- Abgrenzung der Maschine gegenüber der elektrischen Anlage
Elektrotechnische Konstruktion von Maschinen
Allgemeine Anforderungen
NEU: Besonderheiten bei der Versorgung / Anspeisung
Anforderungen an Schaltschränke: Hauptschalter, Aufbau, Verdrahtung, Anzeigeleuchten, Bedienelemente,..
NOT-Halt - Stillsetzen im Notfall:
- Stop-Kategorien
- Zusammenhang zu EN ISO 13850 (Not-Halt Gestaltungsleitsätze)
Gestaltung von Steuerstromkreisen und Steuerfunktionen auf Basis der Risikobeurteilung
Verhinderung von unerwartetem Anlauf
Auswahl und Schutz der elektrischen Ausrüstung
Anforderungen an Motoren, Leitungsverlegungen, Farben für Leitungen, Mindestangaben am Typenschild
Kurzüberblick: Validierung nach EN ISO 13849-2 zur Vermeidung von Gefährdungen durch den gefährlichen Ausfall von Bauteilen
SPS-Programmierung:
- Zusammenspiel zwischen Hardware und Software
- Wie ermittelt wird, in welchen Fällen der Einsatz von Sicherheitssteuerungen erforderlich ist.
- Achtung! Warum Standard SPS-Steuerungen meist nicht zur sicherheitstechnischen Überwachung geeignet sind.
Anforderungen an die technische Dokumentation und die Identifizierbarkeit im Schaltschrankbau
Erforderliche Prüfungen vor der Übergabe der Maschine an die Produktion oder den Vertrieb
Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie an Schaltschränke: Abgrenzung zur Serie EN 61439 (Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen).
Unter anderem wird in diesem Seminar auf folgende Themen eingegangen:
- Anwendungsbereich: Schaltschränke, Steuerpulte,...
- Auswahl von Schaltgeräten, Überspannungsschutz, Isolationskoordination
- Anforderungen an Gehäuse: Mechanische Beständigkeit, Korrosionsschutz, IP-Schutzarten
- Formen der inneren Unterteilung
- Notwendige Erwärmungsberechnungen und Prüfungen
- Kurzschluss- und Störlichtbogenfestigkeit
- Erforderliche elektrische Prüfungen des Erzeugers
Neue EN 60204-1:2018 Alles neu oder was? Wichtige Änderungen rechtzeitig beachten.
- Voraussichtlicher Zeitplan und mögliche Übergangsfristen
- Warum die neue Norm noch keine Konformitätsvermutung auslöst - diese aber dennoch bereits beachtet werden sollte.
- Bedeutung für Konstrukteure und Planer?
- Auswirkungen auf frühere Projekte?
Fragen und Diskussion
Ihre individuellen Fragen beleben den Seminarablauf und erhöhen den Praxisbezug dieses Seminars.
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Online Konferenz - Cyber Resilience Act (CRA) im Maschinenbau - 2576-WEB - 17.11.2026
Technik, Recht und Praxis im Dialog – damit aus Unsicherheit ein sicherer Fahrplan für die Zukunft wird.
Technik, Recht und Praxis im Dialog – damit aus Unsicherheit ein sicherer Fahrplan für die Zukunft wird.
Mit dem Cyber Resilience Act (EU) 2024/2847 stellt die EU neue Anforderungen an die IT- bzw. OT-Sicherheit vernetzter Produkte – und viele Hersteller stehen vor offenen Fragen:
- Wie lassen sich die neuen Vorgaben konkret umsetzen?
- Welche Normen gelten künftig?
- Und was bedeutet das für Entwicklung, Produktion und Betrieb?
Zum zweiten Mal bringt unsere Online-Konferenz Licht ins Dunkel. Branchenexpert:innen, Jurist:innen und Praktiker:innen beleuchten den CRA aus verschiedenen Perspektiven und zeigen praxisnahe Wege zur Umsetzung. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Handlungssicherheit zu schaffen – und gemeinsam die Basis für eine widerstandsfähige, digitale Zukunft zu legen.
Themen der Vorträge
- Häufige (schwierige) Praxisfragen rund um den CRA – aus technischer und juristischer Sicht
- Security-Risikoanalyse in 7 Schritten - am Beispiel einer smarten Maschine
- IEC 62443 – Unverzichtbare Grundlage für Security Engineering
- Security in der Supply Chain: Worauf Sie bei der Integration von Hardware und Software in Ihre Produkte achten müssen.
- Endlich harmonisierte Normen! Welche Normen helfen den CRA zu erfüllen?
- Expert Talk – noch mehr Zeit für Ihre Fragen
08:30 - 08:35 Uhr - Begrüßung
Johannes Windeler-Frick (Moderation), IBF Solutions
08:35 - 10:00 Uhr - Häufige (schwierige) Praxisfragen rund um den CRA – aus technischer und juristischer Sicht
Dr. Gerhard Wiebe, Produktkanzlei und Wolfgang Reich, IBF Solutions
- Warum auch reine Software ein Produkt im Sinne des CRA ist und wo die Grenze liegt.
- Wann gilt ein Produkt nach dem CRA als „in Verkehr gebracht“?
- Unterliegen eigenhergestellte Produkt für die unternehmensinterne Verwendung dem CRA (Stichwort „Eigenbau“)? Achtung:EU-Produktvorschriften regeln den „Eigenbau“ teilweise unterschiedlich! Abgrenzung zu den Vorschriften bzgl. Maschinen und elektrischen Geräten.
- Ausnahmen bei „maßgeschneiderten Produkten“: Wie weit gilt die Erleichterung und wie profitiert der Sondermaschinenbaudavon?
- Was unter „Nachmarktpflichten“ zu verstehen ist und welche Pflichten Hersteller auch nach dem Inverkehrbringen haben.
- „Wesentliche Änderung“ – wann liegt eine wesentliche Änderung im Sinne des CRA vor und wie wirkt sie sich z.B. aufdie Anforderungen aus der Maschinenverordnung aus?
- Sicherheitsupdates ohne Funktionsupdates: was fordert der CRA und wo existieren Graubereiche?
- Wie streng sind die herstellerseitigen Meldepflichten? (Reaktionszeit von 24 Stunden – Wochenende, Betriebsurlaube,etc.)
- Fragen und Diskussion
10:00 - 10:15 Uhr - Kaffeepause
10:15 - 12:00 Uhr - Security-Risikoanalyse in 7 Schritten - am Beispiel einer smarten Maschine
Florian Gerstmayer, Limes Security
- Systemabgrenzung: Welche Parameter Sie in Ihrem „System und Consideration (SuC)“ berücksichtigen müssen?
- Verwendungszweck, Fehlanwendung, Betriebsanforderungen: Wie Sie den für Sie relevanten „Security Context” festlegen.
- Schnittstellen und Assets: Warum die Unterscheidung wichtig ist und welche Komponenten und Systeme bei smarten Maschinen unbedingt berücksichtigt werden sollten.
- Auswirkungs- und Bedrohungsanalyse: Tipps, Empfehlungen und Beispiele zu den beiden wichtigsten Prozessschritten der Security-Risikoanalyse.
- Auf das Risiko kommt es an: Wie Sie ermitteln, welche Maßnahmen in welcher Situation notwendig bzw. erforderlich sind.
- Wie Sie die Security-Risikoanalyse dokumentieren sollten.
- Fragen & Diskussion
12:00 - 13:00 Uhr - Mittagspause
13:00 - 14:00 Uhr - IEC 62443 – Unverzichtbare Grundlage für Security Engineering
Sarah Fluchs, admeritia GmbH
- Warum die Normenreihe IEC 62443 die Grundausstattung von Security-Engineering ist.
- Wie lassen sich die Anforderungen aus dem CRA mit den Vorgaben aus IEC 62443 in Einklang bringen?
- Welche Teile von IEC 62443 sind für die Erfüllung des CRA besonders wichtig?
- Wann Maschinen und Geräte „Systeme“ und wann „Komponenten“ im Sinne von IEC 62443 sind.
- Was ist ein sicherer Produktentwicklungsprozess gem. IEC 62443-4-1?
- Fragen & Diskussion
14:00 - 15:00 Uhr - Security in der Supply Chain: Worauf Sie bei der Integration von Hardware und Software in Ihre Produkte achten müssen
Peter Panholzer, Limes Security
- Verantwortung endet nicht am Werkstor: Welche Pflichten Hersteller für zugekaufte Hardware- und Softwarekomponenten tragen.
- Lieferantenbewertung und -qualifizierung: Welche Kriterien sich aus dem CRA, IEC 62443 und EN 40000-x ableiten lassen.
- SBOM & HBOM in der Praxis: Transparenzanforderungen für Software- und Hardware-Bausteine entlang der Lieferkette.
- Open-Source-Komponenten rechtssicher einsetzen: Lizenz-Compliance, Schwachstellenmanagement und Updatepflichten.
- Vertragliche Absicherung: Welche Regelungen zu Security-Updates, Incident-Meldungen und Schwachstellenbehebung in Lieferverträgen nicht fehlen dürfen.
- Umgang mit Abkündigungen (Obsoleszenz) und „End-of-Life“ von Komponenten im Lichte der Nachmarktpflichten des CRA.
- Third-Party-Risiken und Fernwartungszugänge: Wie Hersteller ihre Systemverantwortung trotz externer Beteiligter wahren.
- Typische Fallstricke aus der Praxis (z.B. Konzerninterne Lieferbeziehungen, White-Label-Produkte, OEM-Komponenten).
- Fragen & Diskussion
15:00 - 15:15 Uhr - Kaffeepause
15:15 - 16:30 Uhr - Endlich harmonisierte Normen! Welche Normen helfen den CRA zu erfüllen?
Maximilian Moser, VDMA e. V.
- Die Normenreihe EN 40000 im Überblick: In welchen Bereichen Sie WANN mit harmonisierten Normen rechnen können und welche Grundprinzipien der Cyber-Resilienz (EN 40000-1-2) relevant sind.
- Schwachstellenmanagement (EN 40000-1-3): Wie die Norm die Vorgaben aus dem CRA (z.B. bzgl. SBOM) konkretisiert und welche Fragen dennoch offenbleiben.
- Normative Hilfestellungen zur Erfüllung der technischen Anforderungen aus Anhang I, Teil 1 des CRA (EN 40000-1-4):
- Welche rechtliche Wirkung hat die Anwendung von EN 40000-x und wie stehen diese in Beziehung zu anderen Normen, z.B. EN 18031 (Security in Funkanlagen)?
- Welche Normen lösen (voraussichtlich) Konformitätsvermutung aus? Was bedeuten die Normen für den „Stand der Technik“?
- Schutz gegen Korrumpierung von Maschinen - Hilft die maschinenspezifische Norm EN 50742 auch bei der Erfüllung von CRA-Anforderungen?
- Fragen & Diskussion
16:30 - 17:00 Uhr - Expert Talk – noch mehr Zeit für Ihre Fragen
Alle anwesenden Expert:innen
Stellen Sie Ihre Fragen Live per Chat – Experten beleuchten die Fragestellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
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